Peter Alexander: “Den konnte man ein- und ausschalten”
Kaum jemand hat in der deutschen Showszene so viel Charme versprüht wie Peter Alexander († 84). Der legendäre Entertainer konnte wunderbar singen, tanzen und Komödien spielen, avancierte so zum Publikumsliebling. Aber war der Wiener wirklich so? Aktuelle Aussagen eines früheren Kollegen schüren Zweifel. Ex-Kinderstar Hansi Kraus (74) spielte in zwei Filmen an der Seite von Peter Alexander mit: “Zum Teufel mit der Penne“ (1968) und “Hurra, die Schule brennt!“ (1969). Seine Erinnerungen sind zwiespältig. Er beschreibt den Unterschied in dessen Auftreten beruflich und privat: “Den konnte man ein- und ausschalten. Sobald die Kamera gelaufen ist, war das der Herr Alexander.“ In seiner Rolle sei er ganz anders gewesen.
“Manchmal hatte ich den Eindruck, dass er eifersüchtig auf mich war”
Doch abseits der Dreharbeiten war der 2011 verstorbene Peter Alexander offenbar kein Charmebolzen. “Er war sehr arrogant“, so Hansi Kraus. “Und manchmal hatte ich den Eindruck, dass er eifersüchtig auf mich war.“ In den PennälerKomödien stand der damals 14-jährige immerhin im Mittelpunkt. Dazu passt: Im ersten Streifen hieß seine Figur Pepe Notnagel – angeblich auf Wunsch von Peter Alexander. Erst im zweiten dann Pepe Nietnagel (wie in der Romanvorlage). Möglicherweise hatte Peter Alexander ein Mitspracherecht. War er doch nicht so freundlich wie sein Image oder ist in Wahrheit Hansi Kraus der Neidhammel, der jetzt nachtritt?
Noch mehr Infos zum Thema Stars und Co. findest du in der aktuellen Woche der Frau – jeden Mittwoch neu am Kiosk erhältlich!
Test von R. W.
Verwendete Quellen: Woche der Frau





Noch keine Kommentare — sei die oder der Erste.