Geheimnisse um Peter Alexander: Bewegende Enthüllungen zum 100. Geburtstag

Er war der "Große Alexander" des Showgeschäfts, doch privat musste er die schwersten Schicksalsschläge verkraften. Zu seinem 100. Geburtstag bricht seine langjährige Haushälterin Eva Kresic nun ihr Schweigen. In einem bewegenden Buch enthüllt sie, wie Peter Alexander (†84) wirklich lebte, wie er mit dem tragischen Tod seiner Tochter Susanne umging und warum ausgerechnet Fußball und Modelleisenbahnen sein Rettungsanker in dunklen Zeiten waren.

Peter Alexander bei einem Auftritt 1987
Ein Lächeln, das Millionen verzauberte – doch privat kämpfte Peter Alexander gegen die Einsamkeit. Haushälterin Eva Kresic erinnert sich zum 100. Geburtstag an den "Chef".© dpa

Peter Alexander: Seine Haushälterin verrät seine letzten Geheimnisse

Seine Hits haben ihn unsterblich gemacht: Peter Alexander (†84) hat sich in seiner rund 50 Jahre dauernden Karriere in die Herzen von Generationen gesungen und gab auf der Bühne immer den Strahlemann. Was sein Privatleben anging, gab er sich vor allem in den späten Jahren eher zugeknöpft.

So humorvoll war ihr Kennenlernen

Zu seinem 100. Geburtstag am 30. Juni plaudert nun eine aus dem Nähkästchen, die es wissen muss: Eva Kresic, seine langjährige Haushälterin. Sie hat ein Buch geschrieben ("100 Geburtstagswünsche in den Himmel, Chef!"). An ihr erstes Treffen erinnert sie sich noch genau: "Bei unserer ersten Begegnung habe ich gesagt: 'Herr Alexander, Ihre Musik ist nicht so meines.' Da lachte er und meinte: 'Macht nichts, aber ich verdiene damit Geld.' Er hatte einen tollen Humor." Er schätzte besonders ihre Kochkünste und gab sogar damit an: "Das beste Restaurant von Wien ist bei mir zu Hause."

Vor allem nach dem Tod seiner Frau Hilde war er froh, dass ihm jemand tagtäglich im Alltag zur Seite stand: "Es verging kein Tag, an dem er sich nicht bei mir bedankte." Auch die schweren Momente haben sich Eva Kresic tief eingeprägt – etwa als sie ihm 2009 die Nachricht überbringen musste, dass seine Tochter Susanne (†50) tödlich verunglückt war: 

Er blieb dabei völlig regungslos und schüttelte nur mit dem Kopf. Ich habe ihm angeboten, am Abend bei ihm zu bleiben. Wir haben dann gemeinsam Fußball geschaut.

Seine Trauer behielt er für sich. Aber in kleinen Ablenkungen fand er Trost: "Er hat ein Stück Lebensfreude zurückgewonnen, als er sich eine Modelleisenbahn und einen Billardtisch anschaffte." Nach Peter Alexanders Tod 2011 ist ihr der Abschied schwergefallen: "Mit seinem Tod konnte ich lange Zeit nicht umgehen, ich konnte einfach nicht loslassen."

Dieser Artikel erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Frau mit Herz" - jede Woche neu am Kiosk!

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