Roland Kaiser: Große Sorge! "Wird eine schwere Zeit"

Roland Kaiser: Große Sorge! "Wird eine schwere Zeit"

Endlich darf Roland Kaiser, 70, wieder seine "Kaisermania" feiern. Überglücklich betrat er vor wenigen Tagen die große Bühne, um mit seinen Fans unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Eine Sache trübt jedoch die Freude des Musikers. In einem Interview verriet der "Santa Maria"-Interpret, welche Sorgen er sich über die Zukunft macht. 

Roland Kaiser: Er begeistert mit seiner "Kaisermania"

Darauf haben seine Fans lange gewartet: Roland Kaiser ist nach zwei Jahren Pause endlich wieder mit seiner "Kaisermania" zurück. Die vergangenen Jahre musste sein Event aufgrund der Corona-Pandemie pausieren. Jetzt geht es aber wieder los und er begeisterte am legendären Dresdner Elbufer seine Fans. Drei von sechs Konzerte der Reihe hat er schon hinter sich. Insgesamt haben 70.000 Menschen bei den Tickets zugeschlagen - unglaublich! Roland Kaiser ist überwältigt von dem großen Zuspruch und freut sich sehr, endlich wieder live sein "Kaisermania"-Publikum begeistern zu dürfen. So sagte er bei einem seiner Konzerte in den vergangenen Tagen:

Ich habe Dresden vermisst, ich habe diese Bühne vermisst, aber vor allem habe ich euch vermisst.

Der tosende Applaus auf seine Worte zeigte klar und deutlich: Dresden und seine Fans haben den Schlagerstar auch sehnlichst vermisst!

Roland Kaiser: Wachsende Sorge um die Zukunft

Dass er endlich wieder auf der großen Bühne stehen darf, erfüllt Roland Kaiser mit purem Glück. Anders sieht das hingegen aus, wenn er sich die Entwicklungen der letzten Monate in Deutschland bezüglich der Inflationen und steigenden Energiepreise anschaut. Mit "Der Westen" sprach der Erfolgsmusiker kürzlich über dieses Thema. Unter anderem kam die Frage auf, ob sich die Preissteigerung auch auf die künftigen Ticketpreise von Roland auswirken wird. Diesbezüglich gab der Schlagersängerin Entwarnung:

Wir arbeiten, im Gegensatz zu unseren Kollegen, die aus Amerika kommen, in Deutschland mit 30 bis 40 Konzerten. Und auf diesem Weg versuchen wir so zu arbeiten, dass wir auch profitabel sind. Gruppen wie 'The Rolling Stones' arbeiten weltweit, die können das viel profitabler gestalten. Die müssen vielleicht nicht 300 Euro nehmen, aber das ist auch deren Sache.

Auch wenn es jetzt noch genügend Fans gibt, die für Musikgruppen wie die "Rolling Stones" mehrere hundert Euro ausgeben, so denkt der 70-Jährige, könnte die Nachfrage in Zukunft sinken, schließlich werden die steigenden Energiekosten jeden einzelnen Menschen treffen und sich im Geldbeutel bemerkbar machen:

Ich glaube, es wird schwieriger, in Zukunft solche Preise durchzusetzen. Die Menschen werden weniger Geld haben, spätestens im Herbst, wenn die Energiepreise immer weiter steigen, die Lebensunterhaltungskosten steigen, eine größere Schere zwischen haben und nicht haben entsteht. Es wird eine schwere Zeit, auf die wir zugehen. Und deshalb, glaube ich, sollten alle sich ein wenig zurückhalten mit dem, was sie preislich von den Menschen verlangen. 

Wie schön, dass Roland Kaiser auch in Zukunft versuchen wird, einen Konzertbesuch bei ihm für jeden erschwinglich zu machen. 

Verwendete Quellen: Kaisermania; Der Westen

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