Stefan Mross: "Ich stand unter Schock"
Anfang des Jahres wurde bekannt, dass "Immer wieder sonntags" nach 21 Jahren eingestellt wird. Nur noch im Sommer 2026 wird Stefan Mross (50) die Sendung moderieren. Im "Bild"-Interview erinnert sich der Schlagerstar an den Tag, der ihn den "Boden unter den Füßen weggezogen" hat. Er wurde zum Sender bestellt, im Glauben, dass schlichtweg über die Zukunft der Sendung gesprochen wird. "Ich witzelte noch: 'Oha, das schaut ja nach Kündigung aus'. Dann sagte einer der beiden: 'Ja, damit wären wir schon beim Thema. Das Format wird eingestellt'." Diesen Moment beschreibt Mross als "eiskalt." Und weiter: "Ich stand unter Schock, weigerte mich, irgendwas zu unterschreiben", so der Moderator weiter. Er sollte Zitate freigeben, die für ihn formuliert wurden. "Als wäre das Aus meiner Show in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt", so Mross ganz empört.
"Hält sich an alle diesbezüglich getroffenen Vereinbarungen"
Nun reagiert der SWR auf Nachfragen von "Bunte" auf die Vorwürfe, die Stefan Mross gegen den Sender erhoben hat. In der knappen Stellungnahme heißt es: "Der SWR hat Stefan Mross am 20. März persönlich informiert, dass 'Immer wieder sonntags' ab 2027 nicht fortgeführt wird, sowie die Hintergründe dazu erläutert", heißt es darin. Dann betont der Sender:
Der SWR legt großen Wert auf die Wahrung der Vertraulichkeit interner Gespräche und hält sich an alle diesbezüglich getroffenen Vereinbarungen. Wir bitten um Verständnis, dass wir aus diesen Gründen nicht ins Detail gehen.
Der SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler hatte das Aus von "Immer wieder sonntags" bereits als "schmerzhafte Entscheidung" bezeichnet. Doch "Verjüngung, kommerzwirtschaftliche Gründe und Digitalisierung" hätten den Sender zu diesem Schritt bewogen.
Ab dem 31. Mai laufen noch 13 Ausgaben von "Immer wieder sonntags" ab circa 10 Uhr in der ARD.
Verwendete Quellen: Bild, Bunte





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