Schlechte Kritiken: So war Lena Gerckes Showdebüt "Prankenstein"!

Wie viel Potential hat das Format à la versteckte Kamera?

Lena Gercke legte mit ihren Jungs Antoine, Daniel und Jan (von links) unter anderem Promis wie Thore Schölermann und Lena Meyer-Landrut rein. Für einen Gag kletterte Lena Gercke mit Kamera und Taschenlampe in Thore Schölermanns Kühlschrank. So richtig überzeugen konnte Lena Gercke mit ihrem Showdebüt jedoch nicht.

Gestern, 22. August, lief Lena Gerckes, 27, Showdebüt "Prankenstein" zur Primetime auf Pro7 an. Über drei Stunden führte das Model mit ihren drei Prank ("Streich")-Mastern Antoine Monot, Daniel Wiemer und Jan Stremmel mit versteckter Kamera durch die Show. Ob ein in Hypnose versetzter Typ, der in einem Affengehege aufwachte oder Promi-Kollegin Lena Meyer-Landrut, die von einem Seeungeheuer überrascht wurde - an Ideenreichtum mangelte es den "Prankenstein"-Machern nicht. Doch reicht das, um das Publikum in den Bann zu ziehen?

Lena Gercke macht auf versteckte Kamera

In "Prankenstein" geht es in erster Linie darum, Menschen mit coolen Gags vor versteckter Kamera reinzulegen. Zusammen mit ihrem Komiker-Team bewertete Lena Gercke die zehn aufregendsten Pranks und platzierte sie von eins bis zehn. Doch neu ist das Format keineswegs: Erst kürzlich sorgte Palina Rojinski mit ihrer Show "The Big Surprise" für ein Quoten-Hoch bei Pro7 und auch das ARD feierte mit "Verstehen Sie Spaß?" jahrelang Erfolg.

"Prankenstein" - Amüsant oder witzlos?

Als Prank-Opfer machte Thore Schölermann den Anfang. Der Moderator sollte in den Glauben versetzt werden, er würde seit Jahren von einem Stalker beobachtet. Dazu kleideten die Pranker im Wald eine unterirdische Höhle mit Fotos von ihm aus. Zu weit hergeholt? Für Schölermann wirkte der Streich eher verstörend als amüsant.

Weiter ging es mit einem Kleinwüchsigen, der in einem Teddykostüm eine Dame erschreckte. Den Höhepunkt der Show bildete ein Versuch, bei dem ein junger Mann in Hypnose versetzt und schließlich mit einem Krankenwagen in das Affengehe eines Parks verfrachtet wurde. Das krönende Ende war jedoch nicht lautes Gelächter, sondern eher verdutzte Blicke des Opfers. Bloß Lena Gercke und ihren Prank-Kollegen war zum Lachen zumute.

Lena Meyer-Landrut von einem Seeungeheuer überrascht

Zuletzt musste Lena Meyer-Landrut dran glauben. Die Sängerin wurde mit dem Vorwand, ein Interview mit ihr führen zu wollen, in ein Boot auf einen See gelockt. Von dort inszenierten die "Prankenstein"-Master laute Schreie und ließen den Schwanz eines vermeintlichen Seeungeheuers aus dem Wasser ragen. Auf die Schreie reagierte Lena tatsächlich schockiert - doch das Plastik-Ungeheuer beeindruckte die 24-Jährige nur wenig.

Schlechte Kritiken für Lenas Showdebüt

Ein halbes Jahr drehte die Crew an Lena Gerckes Showdebüt - doch so richtig überzeugen konnte "Prankenstein" nicht. Die Gags wurden viel zu schnell aufgelöst, die Pranks waren größtenteils eher albern als witzig. Auch Lenas Kommentare zu den einzelnen Gags hätte man sich sparen können. Zwar machte die hübsche Blondine vor der Kamera eine gute Figur, doch Moderation konnte man das kaum nennen.

Obwohl die Show mit einem Marktanteil von 12,3 % der 14- bis 49-Jährigen gar nicht schlecht startete, fallen die Kritiken eher negativ aus. Wie "Quotenbarometer", wurden die Gags als "lieblos" und die Moderation als "steif" eingestuft.

Scheint, als müsse die "Germany's next Topmodel"-Gewinnerin nochmal zeigen, dass sie das Zeug für eine Primetime-Show hat. Doch eines steht immerhin fest: Schon bald werden wir Lena in der Jury von "The Voice of Germany" im TV sehen.