Schöne Beine und Füße

Für den perfekten Sommer-Look

Schöne Beine wollen gepflegt sein. Glatte Haut ist im Sommer der Hingucker. Gymnastik und Yoga helfen dabei, den Körper zu dehnen und die Haut zu straffen Pflanzen für die Schönheit. Die Nagelpflege sollte regelmäßig erfolgen.

Der Sommer startet in einigen Regionen Deutschlands zwar sehr schleppend, doch die ersten Sonnenstrahlen und warme Temperaturen lassen nicht mehr lange auf sich warten. Grund genug den Sommer-Style aus den Schränken zu holen, eure schönsten Sommerkleider, Bikinis, Flip-Flops und Sandalen. Der neuste Trend für den Sommer 2015 sind Blumenprints und der Army- und Safarilook, den ihr super mit geschnürten Stiefeln kombinieren könnt. Bevor es jedoch an die Outfits mit viel Haut geht, solltet ihr euch um eure Beine und Füße kümmern, denn zu der perfekten Strandfigur gehören natürlich eine makellose Haut und gut gepflegte Füße. 

1.Balsam für die Füße – passende Schuhe und Fußpflege

Laut einer Untersuchung des Deutschen Schuhinstituts und des Bundesverbands der Deutschen Schuhindustrie besitzen über 80 Prozent der Deutschen unpassende Schuhe und meistens sind die Schuhe zu groß. Das kann tatsächlich Auswirkungen auf die Gesundheit der Füße haben, denn durch den Leerraum im Schuh werden die Zehen gestaucht und der Fuß wird beim Abrollen behindert, was wiederum die Gelenke stark belastet. Zu kleine Schuhe quetschen die Füße, stauchen die Zehen und können sogar Durchblutungsstörungen in den Waden verursachen. Im schlimmsten Fall bekommt ihr den bekannten „Hallus valgus“, die Schiefzehe oder Hammerzehen, was am Strand echt nicht appetitlich aussieht. Und wer will im Sommer schon mit geschlossenen Schuhen herumlaufen? Was die Fehlstellung genau bedeutet, erläutert die Techniker Krankenkasse.

Beim nächsten Schuhkauf solltet ihr also eure Füße erneut vermessen lassen und darauf achten, dass der Schuh nicht zu eng oder zu groß ist. Entscheidend ist immer mehr auch die Breite der Füße, die im Laufe des Tages zunimmt. Deshalb solltet ihr am besten immer nachmittags Schuhe einkaufen gehen! Diese Tabellen helfen euch dabei, die richtige Größe zu finden:

Fußlänge:

Fußweite:

Quelle: http://www.happy-size.de/

Die Füße benötigen ebenso eine gute Feuchtigkeitspflege wie euer Gesicht oder eure Hände, denn die Hautregion dort produziert deutlich weniger Talg und fettet schlecht nach. Eine kleine Fußmassage mit erfrischender Fußcreme kann wahre Wunder wirken und nicht nur das Gesicht, auch der Fuß darf eine Feuchtigkeitsmaske erhalten, beispielsweise eine 15-Minuten-Kur mit Avocado. Weitere Tipps für Haut, Haar und Masken mit Avocado liefert schoenheit-kosmetik.de.

 

2. Regelmäßige Pediküre 

Während wir uns oft sehr ausführlich und intensiv mit unseren Händen und der Maniküre beschäftigen, fällt die Pflege der Füße leider seltener aus. Dabei lohnt sich der Arbeitseinsatz in jedem Fall!

Zuerst solltet ihr euren Füßen ein Fußbad gönnen, das euch erstens entspannt und zweitens die Haut und die Nägel für die nachfolgende Pflege weich macht und somit vorbereitet. 37 Grad ist eine optimale Temperatur für die Füße, doch länger als fünf Minuten solltet ihr sie nicht einweichen, damit sie nicht verschrumpeln. Ätherische Öle regen die Sinne an, während Salicylsäure raue Hautstellen weich macht. Mit einem Bimsstein entfernt ihr die Hornhaut an Ballen, Fersen und Zehen, denn dieser ist besonders schonend für die Haut. Hobel oder Raspel sollten nur Profis benutzen, denn eine geringe Hornhautschicht ist wichtig, damit die Fußsohlen geschützt bleiben.

Die Nägel sollten mit dem Zehn enden und gerade geschnitten sein, damit diese nicht einwachsen können. Nagelscheren sind dafür besser geeignet als die Nagelclipser, noch besser sind allerdings Nagelzangen. Die Nagelhaut ist sanft zurückzuschieben und sollte nicht geschnitten werden, denn sie schützt vor schädlichen Erregern.

Abschließend ist eine wohltuende Pflegecreme sinnvoll, die dem Fuß die nötige Geschmeidigkeit verpasst. Nagellack darf bei schönen Füßen natürlich nicht fehlen, wie wäre es in den Trendtönen Nude, Koralle, Mintgrün oder sommerliches Türkis?

 

3. Peeling für schöne Hauteffekte

Sommer, Sonne, Strand oder einfach nur durch die Stadt bummeln – wer schöne Beine hat, zeigt sie gerne und viel. Verstecken muss sich niemand, denn mit den richtigen Tipps wird aus der blassen Winterhaut eine strahlende Sommerschönheit. Peeling heißt das Zauberwort, das abgestorbene Hautschuppen abträgt und junge, frische Haut zum Vorschein bringt. Eine Zauberwaffe sind Kaffeebohnen, die mit Zucker und Mandelöl eine perfekte Grundlage für das Sommerpeeling bilden. Koffein regt nicht nur den Geist an, sondern gilt als Tool für die Verlangsamung der Hautalterung und strafft dadurch die Figur. Das geschieht über die durchblutungsfördernde Wirkung des Koffeins, so dass die Zellen Sauerstoff und Nährstoffe zügiger erhalten können und der Teint sofort rosig und frisch strahlen kann. Sarah aka misstippsforyou zeigt euch in ihrem Video, wie das passende Peeling gelingt:

 

 

Ganz wichtig für das Peeling im Sommer ist eine gute Pflege der Haut und eine Versorgung mit Feuchtigkeit. Also Cremen, cremen, cremen, das fördert Durchblutung und hilft der Haut auch im Sommer ihre Festigkeit zu behalten. Eine gute Feuchtigkeitscreme ist auf die individuellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt. Anti-Aging-Cremes bringen bei jugendlicher Haut meist gar nichts, sie verursachen eher Pickel oder Hautirritationen, durch die speziellen Wirkstoffe und Emulsionen.

 

4. Die richtige Feuchtigkeitspflege

Wichtig bei der Auswahl der Feuchtigkeitscreme ist zum einen das Wasser, das den Grundstoff bildet. Thermalwasser ist besonders gut für die Versorgung mit Mineralstoffen, während Konservierungsstoffe in der Creme eigentlich nichts mehr zu suchen haben. Für die längere Haltbarkeit ist eine Aufbewahrung einiger Cremes im Kühlschrank möglich.

Vitamin E unterstützt den Schutz der Haut vor der Sonneneinstrahlung, während Vitamin C die freien Radikale unschädlich macht und eine verfrühte Hautalterung verhindert. Außerdem hilft das Vitamin bei der Bildung von Kollagen, das die Festigkeit und Spannkraft der Haut befördert.

Aloe Vera ist zurecht eine der am meisten verwendeten Pflanzen in der Kosmetikbranche. Zum einen liegt das an dem hohen Feuchtigkeitsgehalt der Pflanze und zum anderen an der guten Unterstützung der Wundheilung, denn bereits Alexander der Große verwendete Aloe-Vera-Blätter, um die Wunden seiner Soldaten zu behandeln. Aloe Vera Cremes können die Heilung von sonnengeplagten Beinen vorantreiben, allerdings ist der Effekt nur dann spürbar, wenn die Creme gut einziehen und länger einwirken kann. In Duschgels und Shampoos ist der Effekt im Prinzip nutzlos.  

Bei sonnengeschädigter oder strapazierter Haut empfiehlt sich eine gute Feuchtigkeitscreme mit hohem Feuchtigkeitsgehalt, um der Haut die Stoffe für die Regeneration mitzugeben.  

Lotionen mit Urea sollen vor allem trockener Haut helfen, sich selbst zu regenerieren. Der Harnstoff unterstützt die Verbindung der Hautzellen miteinander, so dass der Feuchtigkeitsverlust minimiert werden kann. Heutzutage befindet sich meist synthetisches Urea in den Lotionen, also keine Sorge, es handelt sich also nicht um „echten“ Urin. 

 

5. Sport und Gymnastik gegen schlappe und müde Haut

Nur von Wellness allein werdet ihr mit euren Beinen und Füßen nicht zu Laufstegqueens, auch harte Arbeit ist angesagt. Wer Sport betreibt, trainiert die Venenmuskelgruppen, so dass der Bluttransport im Körper besser vorangeht und die unschönen Besenreißer erst gar nicht auftreten. Fahrradfahren trainiert Oberschenkel- und Pomuskulatur, Skaten unterstützt eine gut proportionierte Wadenoptik. Für Beine und Füße sind kleinere Dehnungs- und Balanceübungen gut, wie das Abrollen der Füße im Sitzen, das Abfedern im Stehen, das Massieren mit einem Igelball und das Kreisen der Füße. Diese Übungen sind auch im Büro, in der Schule oder zu Hause gut zu leisten.

Mit Cellulite schlagen sich alle Frauen ab 20 herum, auch Promis wie Kim Kardashian, Ellie Goulding oder Jennifer Lopez. Die Fettpölsterchen und Dellen entstehen bei einem schwachen Bindegewebe, das oftmals vererbt ist und bei bis zu 95 Prozent aller Frauen auftritt. Allerdings tragen eine schlechte Ernährung und Bewegungsmangel erheblich dazu bei, dass sich das Bindegewebe verschlechtern kann.

Muskelaufbau ist deshalb verpflichtend für jede Frau, welche zumindest gegen die Ausweitung der Cellulite ankämpfen will, ein Heilmittel gibt es bisher noch nicht. Fettgewebe kann sich bei Muskeln nicht so leicht ansiedeln und durch die Anregung des Stoffwechsels werden weitere Abfallprodukte aus dem Körper geschwemmt. Mindestens zwei Mal in der Woche sollte ein Ausdauertraining anstehen und zusätzlich dazu ein Krafttraining.

Hilfreiche Trainingstipps hat Bodykiss für euch: 

 

 

 

6. Ausgewogene Ernährung

Für eine schöne Haut an Beinen und Füßen sind nicht nur Körperpflege und Sport wichtig, auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Für den Feuchtigkeitsgehalt solltet ihr viel Wasser, besonders im Sommer. Mindestens zwei Liter sind hierbei Pflicht, bei großen Sportaktivitäten sollte immer eine Wasserflasche mit dabei sein. Viele Obst- und Gemüsesorten liefern die wichtigsten Baustoffe für den Körper und wer auf die Omega-3-Fettsäuren und Radikalfänger achtet, tut seinem Körper zusätzlich etwas Gutes. Lein-, Raps-, Hanf- und Walnussöl enthalten sehr viele der Omega-3-Fettsäuren, aber auch viele Fischsorten wie Makrele, Lachs oder Hering. Spinat, rote Paprika, Zwiebeln und Grapefruit  sind Fänger der freien Radikalen.

Zuckerhaltige und fettreiche Lebensmittel solltet ihr meiden, denn die sorgen für unreine und fettige Haut und stören das Gleichgewicht.