Schwere Belastung für Owen Wilson: Vater leidet an Alzheimer

Der Schauspieler spricht zum ersten Mal öffentlich über dementen Vater

Es ist ein schwieriges Thema, über das Schauspieler Owen Wilson, 46, bei seiner Promo-Tour zu seinem neuen Film "No Escape" gesprochen hat. Ein Thema, über das viele Menschen nicht gerne reden. Und auch für den "Zoolander"-Star war der Schritt an die Öffentlichkeit mit Sicherheit alles andere als leicht. Doch der 46-Jährige sprach nun zum ersten Mal offen über seinen an Alzheimer erkrankten Vater.  

Eine Schwere Belastung

Owen Wilsons Vater Bob, 74, leidet an der tückischen Krankheit Alzheimer. Dass dieser Befund für die gesamte Familie ein Schock gewesen sein muss, ist nur allzu verständlich. Wie sehr der Schicksalsschlag die gesamte Familie getroffen hat, enthüllte der Hollywood-Schauspieler nun ganz offen in einem Interview mit "Dallas Morning News": "Es ist hart", gab der 46-Jährige frei heraus zu. 

Wenn mir jemand vor zehn Jahren, als ich noch mit meinem Vater herumscherzte und Duelle mit ihm veranstaltete, gesagt hätte, dass mein Vater mal irgendwann in einer Situation sein würde, in der er quasi 24-Stunden-Pflege brauchen würde, hätte ich wohl gesagt: 'Gott, damit könnte ich nicht umgehen. Das ist unmöglich.'

"Du hast keine andere Wahl"

Doch wen irgendwann die Krankheit trifft, kann wohl niemand vorhersehen oder beeinflussen. Das hat auch Owen und seine Familie einsehen müssen, wie der Schauspieler weiter erzählte:

Aber es passiert. Solche Dinge passieren einfach im Leben. Du musst dein bestes tun, um damit fertig zu werden. Du hast keine andere Wahl, als es zu akzeptieren.

Die Erinnerung bleibt

Doch wie geht man mit einem Menschen um, der zeitweise in seiner ganz eigenen Welt lebt und einen vielleicht gar nicht mehr richtig erkennt? "Dann suchst du noch immer nach Dingen, für die du dankbar sein kannst", hat sich der 46-Jährige wohl selber die schwere Frage beantwortet. Für den "Midnight in Paris"-Star und seine Brüder wird es "keinen größeren Einfluss" als ihren Vater Bob geben. Auch trotz der schlimmen Krankheit werden sie ihren Dad als den Menschen in Erinnerung behalten, den sie bewundern und der sie zu dem gemacht hat, was sie heute sind.