Shitstorm gegen Starkoch: Jamie Oliver bestraft Tochter mit scharfem Chili

Ein Fall von Kindesmissbrauch? Facebook- und Twitter-User sind entsetzt

Weil seine Tochter Poppy, 12, ungezogen war, bestrafte Starkoch Jamie Oliver, 39, sie mit besonderer Schärfe - im wahrsten Sinne des Wortes. Er rieb ihren Apfel mit Chili-Pulver ein. Seine außergewöhnlichen Erziehungsmaßnahmen rufen in den Medien einen Sturm der Entrüstung hervor. 

Ein Fall von Körperverletzung?

Hat der Britische Spitzenkoch mit diesem Verhalten seine elterliche Fürsorgepflicht verletzt? Jamie Oliver ist Vater von vier Kindern, drei Töchtern und einem Sohn. Klar, dass da zu Hause in London die ein oder andere Auseinandersetzung mit dem Nachwuchs vorprogrammiert ist. In der "BBC Good Food Show" erklärte der TV-Koch am Sonntag, 16.11., wie er seine Tochter Poppy in ihre Schranken gewiesen hätte, als diese einmal nicht hören wollte. 

"Früher hätte ich ihr die Leviten gelesen"

"Poppy war ziemlich respektlos und frech zu mir und hat ihr Schicksal herausgefordert. Früher hätte ich ihr die Leviten gelesen, aber das ist nicht erlaubt. Also gab ich ihr Chili zur Strafe", zitiert die "Daily Mail" aus der Sendung vom vergangenen Wochenende. 

Fünf Minuten später, als sie dachte, ich hätte es vergessen, fragte sie mich nach einem Apfel. Ich schnitt ihn in Stücke, rieb ihn mit Scotch Bonnet ein und es funktionierte. Sie rannte zu ihrer Mutter und sagte 'Das ist pfeffrig.' Ich stand lachend in der Ecke. Jools sagte zu mir: 'Mach das nie wieder!'

Doch nicht nur seine Frau Jools, 39, auch viele andere Menschen auf Facebook und Twitter reagieren erschrocken auf die Worte des 39-Jährigen. Immerhin handelt es sich bei dem verwendeten Chili um eine extrem scharfe Sorte, der Vorwurf der Kindesmisshandlung steht im Raum. Doch damit nicht genug: Der Bestseller-Autor liefert nach seinem Geständnis eine nicht weniger bedenkliche Begründung seines Handelns.

Ich bestrafe sie mit Chilis. Es ist nicht mehr üblich, seine Kinder zu schlagen, es ist nicht sehr modern und nicht erlaubt. Und wenn man, wie ich, ein Starkoch ist, liest sich das nicht besonders gut in der Zeitung. Also braucht man Alternativen.

Nun, diese Entscheidung war wohl eher ein Schuss in den Ofen.