Sienna Miller spricht über Horror-Geburt

Bis zum Notkaiserschnitt lag sie 27 Stunden in den Wehen

Im Juli 2012 wurde Sienna Miller zum ersten Mal Mutter, als sie in London ihre Tochter Marlow auf die Welt brachte. Für eine lange Zeit zog sich die hübsche Schauspielerin aus dem Rampenlicht zurück, um sich vollkommen auf ihren Nachwuchs zu konzentrieren. Jetzt ist die 33-Jährige zurück und erzählt erstmals von ihrer Horror-Geburt, bei der "alles schief ging".

Notkaiserschnitt

Eigentlich hatte sich Sienna Miller für eine Wassergeburt entschieden und vorbereitet, doch als der große Tage schließlich gekommen war, ging bei der Geburt laut der Ex von Hollywood-Star Jude Law alles schief. Miller lag 27 Stunden, also über einen Tag in den Wehen, und noch immer kam das Baby nicht auf die Welt. Schließlich entschieden sich die Ärzte für einen Notkaiserschnitt, um das Leben des Kindes und der Mutter nicht zu gefährden.

Keine Bindung zum Kind

Als Marlowe endlich das Licht der Welt erblickte, kam allerdings noch keine Erleichterung auf. Sienna hatte nicht augenblicklich eine Bindung zu ihrem Baby:

 

Ich habe so viel Zeit damit verbracht, über die Geburt nachzudenken, aber nicht realisiert, dass ich am Ende mit einem Baby nach Hause gehen würde. Es ist ein Schock, selbstverständlich ist es das, und einige Leute finden es sehr einfach. Ich persönlich hatte große Schwierigkeiten damit,

erzählt sie gegenüber "Time Out".

Marlowe änderte alles

Das Baby änderte über Nacht alles für die Schauspielerin:
 

Du hast jemanden, auf den du eines Tages stolz sein möchtest. Dir wird deine eigene Sterblichkeit bewusst. Als ich mein Baby in der Hand hielt, hatte ich eine Vision von meinem Leben - und was davon noch übrig war.

Sienna, ihr Verlobter Tom Sturridge, 29, und Marlowe leben gemeinsam in London.