Skandal! Vergleicht sich Madonna mit Mandela und Jesus?

Die Sängerin sorgt auf Instagram für jede Menge Provokation

Madonna sorgt mit ihren Bildern für Ärger. Für ihr Album ... oder Nelson Mandela. Auch ein Abbild von Jesus Christus wird darin verwickelt. 

Eines gleich vorweg. Man kann ja von Madonna, 56, halten, was man will, allerdings hat sie wie kaum eine andere Sängerin die Popwelt geprägt, beeinflusst und sich und ihre Musik dabei immer wieder neu entdeckt. Doch dieses Mal könnte die Sängerin mit ihrer aktuellen Marketingkampagne den Bogen eindeutig überspannt haben. Denn Madonna benutzt Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, Martin Luther King oder Jesus, um ihr kommendes Album zu promoten.

An ihren letzten großen Hit können sich wahrscheinlich nur ihre Hardcore-Fans erinnern. Und auch wenn ihr Album „MDNA“ Anfang 2012 die Charts in den Vereinigten Staaten anführte, konnte sie damit leider nicht an ihren Erfolg anknüpfen und blieb hinter den Erwartungen zurück. 

Neben ihren früheren Welthits wie „Like a Prayer“ oder „Hung Up“ ist Madonna für Provokationen jeglicher Art bekannt. So auch dieses Mal. Um ihr kommendes Album „Rebel Heart“, das dieses Jahr erscheinen soll, zu promoten, ist ihr anscheinend jedes Mittel recht.

Provokation um jeden Preis!?

Auf Instagram zeigt sie das Cover für die kommende Platte. Darauf sieht man ihr Gesicht, um das ein schwarzes Kabel gewickelt ist. Das wäre an sich noch nicht schlimm, würde die „Queen of Pop“ nicht Größen wie Nelson Mandela oder den Freiheitskämpfer Martin Luther King in die Sache verwickeln und ihre Fotos digital bearbeiten. 

 

 

This#rebelheart fought for freedom!

A photo posted by Madonna (@madonna) on

"Das ist Wahnsinn"

Für viele gehen die Bilder einfach zu weit. „Madonna du musst aufhören! Niemand erinnert sich mehr an deine Songs“, "Dein Ernst? Mich hast du als Fan verloren“ oder „Das ist zu hundert Prozent Wahnsinn! Scheiß auf die Promo“, so einige der vielen negativen Kommentare unter den Bildern. 

Selbst vor Jesus Christus macht sie keinen Halt und wickelt auch um sein Gesicht ein schwarzes Kabel mit den Worten: „Eines der ersten #Rebellenherzen“. Dass Madonna auch in Bezug auf Religion kein Tabu kennt, beweist alleine ihr Name, der eigentlich für die Mutter Jesu steht. 

 

 

One of the first #rebelhearts !!! #iconic

A photo posted by Madonna (@madonna) on

 

Madonna rechtfertigt sich

Die Skandalsängerin selbst sieht alles anscheinend weniger kritisch und schreibt: „Diese Menschen sind alles Rebellenherzen auf die eine oder andere Weise. Lasst sie uns feiern (…).“

 

 

Ob ihre schamlose Strategie aufgeht, wird sich zeigen, wenn das Album veröffentlicht wird. Bis dahin muss sie sich wohl noch viel Kritik anhören. Ihre Fans dagegen freuen sich auf den musikalischen Nachschub und glauben, dass die wahre Botschaft von Madonna einfach nicht verstanden wird.

Wie findet ihr die Marketingstrategie von Madonna?

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