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So öde! Warum ist das "Dschungelcamp" einfach langweilig?

Aurelio Savina, Jörn Schlönvoigt & Co. sind zum Gähnen

Das Die Kandidaten verstehen sich zu gut. Patricia Blanco (m.) wäre gerne länger geblieben. Bei so viel Langeweile helfen auch die geistreichen Spitzen von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich nicht. Einzig Walter Freiwald sorgt für etwas Unterhaltung.

Was haben wir uns alle auf die neue Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ gefreut. Besonders in den letzten Jahren war das „Dschungelcamp“ ein Hochgenuss für die TV-Zuschauer, die wie gebannt zwei Wochen lang vor dem Fernseher saßen und Möchtegern-Promis und solchen, die es mal waren, dabei zusahen, wie sie sich gegenseitig mit Dreck bewarfen. Auch die neunte Runde war vielversprechend. Doch warum langweilen wir uns dann so sehr, wie schon lange nicht mehr?

„Das wird eine Hammer-Show“, hat er gesagt. So was nennt man "Blockbuster“, hat er gesagt. Ja, Dr. Bob hat den Zuschauern viel versprochen und natürlich hat man dem sympathischen Sanitäter geglaubt. Schließlich redet keiner so charmant über Ungeziefer wie er. Und doch - es entpuppte sich alles als falsch. 

Langeweile statt Lästereien 

Denn mittlerweile ist die Halbzeit im „Dschungelcamp“ überschritten und im australischen Busch herrscht nur gähnende Leere. Die Teilnehmer hängen durch, gehen sich nicht wirklich an die Gurgel, absolvieren brav aber erfolglos die Prüfungen und bislang gab es auch keine Nackt-Show à la Melanie Müller oder Micaela Schäfer.

Eigentlich stimmte alles

Irgendwie läuft dieses Jahr alles falsch bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ Dabei hat RTL, mittlerweile geübt im Auswählen der perfekten Kandidaten, scheinbar alles richtig gemacht. Neben hübschen aber potenziell zickigen Busenwundern wie Tanja Tischewitsch und Sara Kulka, gibt es auch die geballte Ladung Manneskraft, die durch Aurelio Savina verkörpert wird. Zusätzlich fügt man noch den einen oder anderen Seriendarsteller hinzu und zwei Ikonen aus den 90er Jahren wie Walter Freiwald und Maren Gilzer und fertig ist der Molotowcocktail - so die Theorie.

Doch die Bombe wollte nicht so recht zünden! Denn im „Dschungelcamp“ ist einer langweiliger als der andere. Die Frauen ziehen nicht blank und Aurelio “Der Wolf“ ist eher ein Welpe. Irgendwie erinnert alles an eine öde Klassenfahrt, auf die so keiner richtig Lust hast, abgesehen von Jörn Schlönvoigt natürlich. Selbst die Prüfungen sind wenig innovativ und wecken den Zuschauer kaum noch aus dem Schlummerschlaf. 

Einzig Walter sorgt für Lacher

Einzig Walter „Ich werde eh König“ Freiwald sorgt im Camp noch für den einen oder anderen Lacher mit seinen wirklich wirren Äußerungen und Anspielungen. Auch der Krieg mit „Glücksrad“-Fee Maren scheint wieder vorbei zu sein.

Selbst Sonja Zietlow und Daniel Hartwich können sich die eine oder andere Spitze gegen die jammernden Schnarchnasen im Camp nicht verkneifen und eine dramatische Wendung wie bei einer Tragödie von Shakespeare ist leider auch nicht in Sicht. 

Sind wir einfach zu verwöhnt? Schließlich kann es nicht jede Staffel eine Larissa Marolt geben, die den ganzen Dschungel mit ihren Eigenarten auf Trapp hält. Und wer erinnert sich nicht gerne an die Staffel mit Sarah „Dingens“ Knappik zurück, die es quasi im Alleingang mit allen anderen Teilnehmern aufnahm? 

Trotzdem erfolgreich

Trotz anhaltender Ödnis können sich die Quoten der Show sehen lassen. Erst gestern, 24. Januar, schalteten wieder 7,4 Millionen Zuschauer ein. Damit wurde der zweitbeste Wert in dieser Staffel erreicht. 

Insgesamt dürfen wir uns noch auf sieben Folgen aus dem „Dschungelcamp“ freuen, das auch trotz einiger Durchhänger noch immer zu den erfolgreichsten Formaten im deutschen Fernsehen gehört.

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