SOS-Tipps: So sagst du Mücken den Kampf an

Welche sind die besten Vor- und Nachsorge-Tipps gegen die fiesen Blutsauger?

Das hilft gegen die fiesen Quälgeister! Ein Mückennetz schützt am besten vor den fiesen Stichen. Was tun, wenn es juckt und brennt? Der perfekte Anti-Mücken-Schutz: eine mit Nelken gespickte Orange. Hier halten sich Mücken am liebsten auf!

Der Sommer ist die schöne Zeit des Jahres - stimmt, ABER: Wo Sommer, Sonne und Strand locken, da sind auch fiese Quälgeister nicht weit. Mücken können den schönsten Ausflug an den Baggersee, das romantische Outside-Dinner und jeden noch so kurzen Spaziergang zur reinsten Tortur machen, denn wo es summt, da sind auch lästig juckende Stiche vorprogrammiert.

Bye bye, Mückenstiche!

„Bzzzzz…“ Wer kennt das fiese Summen und Brummen nicht? Mücken sind wohl das gemeinste Gesicht des Sommers. Gerade in diesem Jahr herrscht eine regelrechte Mückenplage, da es lange Zeit kühl und feucht war, sodass die ersten warmen Sommertage sie regelrecht dazu einluden, endlich zu schlüpfen. Zwar sind Mückenstiche weitestgehend ungefährlich, nervig und lästig sind sie aber dennoch. Mit ein paar simplen Tricks könnt ihr den fies juckenden Stichen vorbeugen:

1. Der beste „Stoff“ gegen Mücken ist immer noch Stoff

Mücken vermeiden es, auf hellen Untergründen zu landen. Deshalb solltet ihr euch bewusst für helle Stoffe entscheiden. Am besten ist es natürlich, lange Kleidung zu tragen oder zumindest die Stellen des Körpers zu bedecken, die besonders gut durchblutet sind, denn hier greifen die kleinen Blutsauger am liebsten an. Klar, bei Temperaturen jenseits der 25 Grad ist es schwierig, aber Stoff an Armen, Beinen und den Nacken hält Mücken weitestgehend ab. Für zu Hause eignen sich Moskitonetze und/oder ein Fliegennetz vor dem Fenster.

2. Können dich die Mücken gut riechen?

Duftstoffe sind für Mücken auch ein wichtiges Thema. Stark duftende Cremes und Parfums etwa locken die Stechinsekten an, während ätherische Öle von Gewürznelken, Süßgräsern und Myrthengewächsen sie für einige Zeit abhalten können. Eine mit Nelken gespickte Orange oder Zitrone auf dem Tisch macht sich prima als natürlicher Mückenschreck. Parfums, intensiv duftende Duschgels oder Cremes sollten zur Mückensaison also vermieden werden.

Mückenstich - und jetzt?

Wenn es nun doch passiert ist und eine Mücke zugestochen hat, ist Muttis Hausmittelchen noch immer die beste SOS-Erste-Hilfe: Der eigene Speichel kühlt die betroffene Stelle notdürftig, auch mit Wasser oder einem Coolpack kann das lokale Anschwellen erst einmal verhindert werden. Um den Stich zu behandeln, reicht ein Ausflug in die Küche. Mit einer halbierten Zwiebel, Kartoffel oder Zitrone kann der Juckreiz zumindest für einige Zeit gelindert werden. Denn das Wichtigste in Sachen Mückenstiche: niemals jucken, denn dadurch verteilt man den Speichel der Mücke, den sie beim Stechen injiziert hat, nur noch mehr.

„Süßes Blut“, wie es im Volksmund oft behauptet wird, ist übrigens nicht ausschlaggebend dafür, wenn jemand verhältnismäßig oft gestochen wird, vielmehr liegt es offenbar in den Genen, ob man anfällig für Mückenstiche ist oder eben nicht. Auch die Körpertemperatur soll eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob man für Mücken attraktiv ist.