Der Bachelor 2018Der Bachelor 2018

Bullshit-Bingo Bachelor: Die witzigsten Szenen & Sprüche

"Guck' mal, wie er guckt!" - Leonard Freier lernt die 22 Ladys kennen

Ooooohhh, ahhhh, der Bätschella, Verzeihung Bachelor, ist wieder da! Da ist Kreischalarm vorprogrammiert - vor jubelnder Begeisterung oder errötender Fremdscham? Ansichtssache. Leonard Freier, 30, heißt der muskelbepackte Adonis mit dem leichten "Lispelor" und dem schiefen Silberblick. Süüüüüüß, oder nicht? Wie das erste Aufeinandertreffen mit den 22 Ladys ablief und warum wir mal wieder Smalltalk vom Feinsten serviert bekommen haben ... 

Hallo, hier kommt Leo! 

Ein Prachtexemplar von Mann hat RTL auch in diesem Jahr aus dem Hut gezaubert: Leonard Freier, erfolgreicher Unternehmensberater, liebender Vater, Waschbrettbauch tragender Sportfreak und ehrenamtlicher Helfer. Das einzige, was dem Bachelor jetzt noch zu seinem Glück fehlt, ist die Herzensdame an seiner Seite. Warum dann nicht einfach im TV nach der Richtigen suchen?

Die Erfolgsaussichten liegen zwar statistisch gesehen bei 0 (vage erinnern wir uns noch an die Sannes, Tews und Jankes), aber wen kümmert's? Zur Not winken ja immer noch semi-seriöse DJ-Auftritte und Kaufhaus-Eröffnungen in idyllischer Kleinstadt-Atmosphäre.

Klar, dass sich die 22 flirtwilligen Ladys aka Nachwuchs-Dschungelcamperinnen vor ihrem ersten Aufeinandertreffen mit dem TV-Junggesellen mächtig ins Zeug legen. Da wird gepudert und gepinselt, was die Schmink-Schatulle oder der mit 1500 Nagellacken befüllte Wandschrank hergibt. Und so fuhren die aufgerüschten Damen stilecht in einer Limo vor, um den aufgeregt wartenden Leo endlich kennenzulernen. Schnell noch mal prüfen, ob sich nicht ein Spinatblatt zwischen die Zähne gemogelt hat:

'Hab‘ ich was zwischen den Zähnen? Ach, nee! Wir haben ja gar nichts gegessen!'

"Boah, das ist ein Mann! Ich wollte unbedingt einen Mann!"

Einziger Leidtragender bei dem großen Balz-Spektakel: der arme arme Chauffeur, der eine Gefahrenzulage für den unausweichlichen Hörsturz hätte kriegen sollen. "Ah, sieht der gut aus", kreischte es da von der ledernen Sitzbank und "Guck mal, wie er guckt" oder "Boah, das ist ein Mann! Ich wollte unbedingt einen Mann!". 

Ach so! 

Wie gut, dass man dann gleich zum wirklich interessanten Teil übergehen konnte - dem ersten Gespräch ...

'Wo kommst du her?' - 'Aus Berlin.' - 'Nein! Ich komm auch aus Berlin!' - 'Ja? Hab dich da noch nie gesehen!'

Mensch Meier, wie kann das denn sein? Wo doch in Berlin gemeinhin jeder noch den anderen beim Vornamen grüßt. Und auch sonst bestach die erste Bachelor-Folge vor allem durch eines: peinlich-schöne Plattitüden. "Er sieht gut aus", "Ich bin so aufgeregt" und "Du hast schöne Augen" sind nur ein paar der über jede Staffel willkürlich austauschbaren Sprüche. Leo hat es aber auch wirklich nicht leicht.

Als er Elvira nach ihrem Freizeitprogramm fragt - "Hast du Hobbys?", antwortet die schlicht "Nee ..." 

Ein No-Go für den betont aktiven Workaholic Leonard. Und so fliegt die schadenfrohe Kandidatin mitsamt ihren Kolleginnen Deborah, Vivien, Annika und Sarah raus. 

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