GNTM-Melina Budde: "Ich habe Mitleid mit meinen Hatern"

Die transsexuelle Kandidatin spricht nach ihrem Rauswurf mit OK!

"Ich habe heute leider kein Foto für dich": Mit diesem Satz beendete Heidi Klum gestern, 9. März, die Topmodel-Träume von Melina Budde. Die 19-Jährige GNTM-Kandidatin hatte gemeinsam mit Giualina Radermacher, 20, für Furore gesorgt, da beide Mädchen Transsexuelle sind - also als Jungen geboren und mittlerweile zum Mädchen umoperiert wurden. OK! hat mit der Sympathieträgerin gesprochen. 

GNTM: Kein Foto für Melina Budde

„Es gab einige Momente in meinem Leben, die belastend waren, aber bis jetzt habe ich es immer geschafft, mich durchzuboxen“, erzählt Melina Budde im ProSieben-Video. Nun muss sie sich abseits der Castingshow durchkämpfen, denn Transgender Melina schied gestern bei "GNTM" als einzige aus.

 

 

Melina Budde: "Kritik geben oft Menschen ab, die mit sich selber unzufrieden sind" 

In OK! hat sie jedoch noch eine Botschaft an diejenigen, die ihr mit Vorurteilen begegneten:

Kritik geben oft Menschen ab, die mit sich selber unzufrieden sind. Bei Beleidigungen ist es erst recht der Fall. Ich nehme es locker und habe Mitleid mit denen.

"Ich habe eine Message - und hoffe, dass die auch ankommt"

Mit ihrer Teilnahme als Transsexuelle bei "GNTM" wollte sie ein Zeichen setzen, wie sie im OK!-Talk bestätigt: "Ich habe eine Message, und hoffe, dass die auch ankommt: Menschen sollten nach ihrer Persönlichkeit und ihren inneren Werten beurteilt werden. Meiner Meinung nach bestimmt nichts anderes, inwiefern ein Mensch meiner Zeit würdig ist oder nicht." 

Lobeshymne an Michael Michalsky

Ihrer "Zeit würdig" ist auch "GNTM"-Juror Michael Michalsky, der Giuliana und Melina mit den Worten "Es zählt der Mensch - nicht das Geschlecht!" unterstützt hatte. Melina weiß das zu schätzen und bedankt sich bei ihrem Coach, der bis zuletzt für sie gekämpft hatte:

Michael ist einfach nur toll! Es ist einfach schön, wenn man merkt, dass es Menschen gibt, die an einen glauben. 

 

 

Video: "GNTM"-Teilnehmerin Melina Budde: So schlimm war ihre Kindheit