Spitzensportler sterben bei Helikopterabsturz: Olympiasiegerin Camille Muffat tot!

Katastrophe beim Dreh einer französischen Reality-Show

Großes Unglück beim Dreh zur französischen Reality-Show Der ehemaliger Boxer Alexis Vastine überlebte das Unglück nicht. Auch die erfolgreiche Seglerin Florence Arthaud gehört zu den Opfern.

Während der Dreharbeiten der Reality Sow "Dropped" für den französischen Sender "TF1" ereignete sich eine schreckliche Katastrophe: Zwei Helikopter waren aneinander geraten, kollidiert und abgestürzt! Alle Insassen, darunter 10 französische Spitzensportler, starben bei dem Unglück. Zu den Opfern gehören unter anderem die Olympiasiegerin Camille Muffat (†25), der ehemalige Boxer Alexis Vastine (†28) und die Erfolgsseglerin Florence Arthaud (†57).

Helikopterabsturz beim Dreh der Reality-Show "Dropped"

Die Dreharbeiten waren fast abgeschlossen. Nur noch 10 erfolgreiche Sportler waren in der Reality Show im Rennen, in der die Prominenten in einsamen Landschaften auf sich sich allein gestellt waren. Nachdem der Dreh für die aktuelle Staffel im Februar in in Ushuaia, der südlichsten Stadt Argentiniens, begonnen hatten, ging es für die verbliebenen Teilnehmer in die abgelegene Provinz La Rioja im Nordwesten des Landes. Dort geschah das unerwartete Unglück: Zwei Helikopter waren 400 Meter voneinander gestartet, kollidiert und brennend abgestürzt. Niemand überlebte die Katastrophe.

Keine Überlebenden: Trauer um Spitzensportler

Die Ursache für den plötzlichen Absturz sei unklar, wie ein Polizist der Nachrichtenagentur "AFP" mitteilte. Unter den Opfern befand sich die erst 25 Jahre alte Schwimmerin Camille Muffat, die bei den Olympischen Spielern 2012 in London über 400 m Crawl Gold gewonnen und zudem je eine Silber- (200 m Crawl) und eine Bronzemedaille geholt hatte. Auch der ehemalige Boxer Alexis Vastine und die Seglerin Florence Arthaus waren unter den Insassen. Vastine hatte sich bei den olympischen Spielen in Peking 2008 die Bronzemedaille gesichert, Arthaus gewann 1990 als erste Frau die prestigeträchtige Route du Rhum.

Frankreichs Präsident Hollande sei erschüttert über die traurige Nachricht und sicherte den Angehörigen der Opfer seine Unterstützung zu, wie es in einer vom Élysée-Palast am Dienstag herausgegebenen Erklärung hieß.