Stella McCartney macht Webpelz zum Trend

Die Designerin zeigt Echtfell die kalte Schulter

Designerin Stella McCartney (zweite v. r.) ist bekennende Tierschützerin und setzt dies auch in ihren Designs um. Bei ihr kommt kein Leder oder Echtpelz zum Einsatz. Mit ihren ultracoolen Fake-Fur-Mänteln löst sie jetzt einen neuen Fashion-Hype aus. Teddyfell-Mantel von Dorothy Perkins, ca. 90 Euro Webpelzjacke in Fuchsoptik von Even&Odd, ca. 70 Euro Multicolor von Miss Selfridge, ca. 80 Euro Lammfelloptik von Topshop, ca. 115 Euro Falscher Leo von Miss Selfridge, ca. 115 Euro

Achtung, der Yeti ist los! Bei der Pre-Fall Präsentation von Designerin Stella McCartney in New York trugen die Models haarige Mäntel und Westen in XL-Maßen. Als bekennende Tierschützerin und Umweltaktivistin verzichtete Stella natürlich auf Echtpelz und setzt damit einen ganz neuen Trend: Fake-Fur ist so angesagt wie lange nicht mehr!

Nanu?! Hat Stella McCartney etwa ihren Schwur gebrochen und tierische Materialien in ihrer Kollektion verwendet? Die Gäste ihrer Kollektionspräsentation in New York mussten schon ganz genau hinschauen, um zu sehen: Hier ist nichts echt! So täuschend echt sahen die Fake-Fur-Mäntel und Jacken der Designerin aus.

Das Wohl der Tiere ist wichtiger als Modetrends

Weder Leder noch Pelz haben in Stellas Kollektionen Platz. Selbst die luxuriösen Handtaschen und Schuhe der PETA-Aktivistin bestehen aus einem synthetischen Material, das durch diverse Treatments einen sehr ähnlichen Touch und Look erhält.

Jedes einzelne Teil aus der Kollektion und auch die Accessoires sind frei von Tierquälerei. Für mich soll kein Tier sterben!

Es muss also nicht immer Echtleder oder Pelz sein! Darauf stehen sogar A-list Celebrities wie Jennifer Garner, Kate Hudson und Alessandra Ambrosio. Stellas Taschenmodell "Falabella" ist seit Jahren ein echter Verkaufsschlager, dem man den "Fake" in keinster Weise ansieht.

Kuschliges Fell ohne Tierquälerei

Bislang hatte die Britin aber bewusst auf den Einsatz von Webpelz verzichtet, da sie den Look nicht unterstützen wollte. Doch viele ihrer Kundinnen, die oft auch enge Freunde der Designerin sind, äußersten den Wunsch nach schicken tierfreundlichen Felljacken. Dem kam die 43-Jährige jetzt nach und zeigte für die kommende Herbstmode übergroße Fellmäntel und Long-Westen aus Synthetikhaar.

Jetzt zum Trendsetter werden!

Schaut man sich in den Onlineshops um, findet man schon jetzt einige sehr stylische Fake-Fur-Mäntel. Und wer schnell ist, kann sogar im laufenden Sale ein richtiges Schnäppchen schlagen. Dank Stella wissen wir nun, dass die kuschligen Teddyfell-Mäntel auch in der nächsten Saison noch hipp sein werden.