Achtung, Winterhaut! So bleibt deine Haut in der kalten Jahreszeit schön

Geniale Pflegetipps

07.01.2021 13:24 Uhr

Selbst wenn es nach einem Klischee klingen mag, im Winter solltest du nicht nur bei deiner Garderobe an die veränderten klimatischen Bedingungen anpassen. Auch deine Haut braucht jetzt eine besondere Behandlung und Pflege, damit sie unbeschadet und schön durch die kalte Zeit kommt.

Wenn die Temperaturen sinken, machen trockene Luft, eisige Winde und ständiger Kontakt mit Heizungsluft deiner Haut zu schaffen. Sie entfernen die Öle und Feuchtigkeit, die für eine gesunde Hautbarriere unerlässlich sind. Kälte und Heizungsluft können auch Hautempfindlichkeit, Rötungen und Reizungen auslösen. Fazit: Eine Umstellung der Pflege ist fällig. Eine komplette Überholung ist meist nicht notwendig. Alles, was du brauchst, sind ein paar einfache Tauschaktionen und Ergänzungen.

Schau dir an, in welchem Zustand sich deine Haut gerade befindet und passe deine Pflege entsprechend an. Shoppe deine Hautpflege am besten bei einem erfahrenen Händler wie der ParfumGroup, wo du ausgewählte Qualitätsprodukte beispielsweise von der beliebten Marke Shiseido erhältst, auf die du dich verlassen kannst. Pickel werden nicht das größte Problem sein, sondern eher trockene Stellen und Rötungen. Wir haben die nötigen Tipps für eine strahlende Haut – auch im Winter.

Setze auf sanfte Reinigung und reichhaltige Pflege

Die abendliche Reinigung der Haut ist elementar wichtig, damit sie sich nach einem anstrengenden Tag erholen kann. Anders im Sommer solltest du keinesfalls eine harsche Reinigung verwenden. Die Reinigungsmittel sollten immer an den Hauttyp angepasst sein, und dieser kann im Winter ganz anders sein als in der warmen Jahreszeit.

Stelle deinen Reiniger auf einen Balsam-, Öl- oder Cremereiniger um. Während schäumende, sprudelnde Reinigungsmittel eine Menge Spaß machen, tun sie deiner Haut keinen Gefallen. Sie enthalten mit großer Wahrscheinlichkeit reizende Inhaltsstoffe, auf die man im Winter lieber verzichten möchte.

Reinigungscremes, Balsame und Öle können die Haut effektiv reinigen, ohne dass die Hautbarriere zerstört wird. Inhaltsstoffe wie Salicylsäure und Benzoylperoxid wirken zwar gegen unreine Haut, diese harten Stoffe können aber trockene Haut verschlimmern, wenn sie übermäßig verwendet werden.

Bist du ein regelmäßiger Verwender, nimm diese Produkte zusammen mit einer pH-optimierten Hautpflege, die dazu beitragen kann, aus dem Gleichgewicht geratene Hautbarrieren wieder in den Einklang zu bringen.

Verwende ein mildes Peeling

Die Vorteile eines Peelings - wenn es richtig gemacht wird - sind kein Geheimnis. Ein sanftes Peeling kann dazu beitragen, abgestorbene Hautzellen von der trockenen Winterhaut zu entfernen, die Haut strahlender aussehen zu lassen und die Hautpflege nach der Reinigung besser aufgenommen wird. Übertreibe es trotzdem nicht! Zu häufiges Peelen kann die äußere Hautschicht zerstören und zu Trockenheit und Reizungen führen. Peelings einmal oder maximal zweimal pro Woche genügen völlig für eine strahlende Haut im Winter.

Reduziere die Duschzeit und -temperatur

Während das Winterwetter wie die optimale Zeit für ein langes, heißes Bad oder eine ebensolche Dusche klingt, versuche, dem Drang zu widerstehen. Ein längerer Kontakt mit heißem Wasser kann die Haut von ihrer natürlichen Feuchtigkeit befreien und sie noch trockener machen. Lieber kurz und lauwarm duschen, und zwar nicht mehr als einmal täglich. Trage unmittelbar nach dem Duschen, während die Haut noch feucht ist, eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme oder ein Öl auf, um die Feuchtigkeit zu speichern.

Wenn du feststellst, dass deine Haut schuppt, versuche es mit trockenem Bürsten, einem Ritual, bei dem du deine Haut mit einer Bürste in einer leichten, kreisenden Bewegung massierst. Das kann sogar das Immunsystem stärken!

Wechsle von einer Feuchtigkeitslotion zu einer Creme

Wenn du eines aus diesem Artikel lernen kannst, ist es das Folgende: Die Grundregel der Hautpflege im Winter ist, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Im Sommer war eine Lotion vielleicht ausreichend, das gilt jedoch nicht für die anspruchsvollere Hautpflege im Winter!

Falls es dir nicht bewusst ist, sind Feuchthaltemittel (d.h. Hyaluronsäure und Glycerin) Substanzen mit niedrigem Molekulargewicht, die Wasser aus der Luft in die Haut betten.

Wende das Zwiebelprinzip bei Kleidung und Haut an!

Es klingt vielleicht etwas seltsam, aber es ist wirklich die beste Metapher. Stell dir deine Hautpflege wie die Oberbekleidung für deine Haut vor: So wie du deine Kleidung in Schichten trägst, um den Körper in den kühleren Monaten warmzuhalten, muss man auf der Haut dasselbe tun, um ein Austrocknen zu verhindern.

Mit Layering kannst du mehrere Hautprobleme mit verschiedenen Produkten gleichzeitig angehen.

Trage deine Hautpflegeprodukte von den leichten zu den schweren Produkten auf, also etwa erst einen wässrigen Toner, dann ein Serum und abschließend eine Feuchtigkeitscreme.

Vergiss nicht den Lichtschutzfaktor, den du auch im Winter benötigst. Selbst zufällige Sonneneinstrahlung summiert sich über ein Leben. Obwohl die Wirkung der Sonne im Sommer stärker sein kann, bist du im Winter nicht immun gegen mögliche UV-Schäden. Tatsächlich wird UV-Licht vom Schnee reflektiert, sodass man auch im tiefsten Winter einen starken Sonnenbrand bekommen kann.

Verwende eine Nachtmaske

Nicht, dass wir eine Entschuldigung bräuchten, um eine Gesichtsmaske aufzutragen, aber wenn du damit noch nicht begonnen hast, ist der Winter die beste Zeit dafür. Die Welt der Hautpflegemasken ist so vielfältig, dass jeder fündig wird. Sie können außerdem die zuvor aufgetragene Pflege einschließen und dir am Morgen eine durchfeuchtete und strahlende Haut bescheren.

Wenn du diese Hinweise beachtest, wirst du im Frühling immer noch eine strahlende und gesunde Haut haben!