Anti-Aging: Muss man die Hautpflege im Herbst anpassen?

Experte erklärt, was du jetzt wissen musst

Seit dem 21. September befinden wir uns offiziell im Herbst. Das bedeutet nicht nur, dass wir unsere Sommerkleider gegen Strick-Varianten tauschen, sondern auch unsere Hautpflege anpassen. Aber muss das tatsächlich sein? Wir haben einen Experten gefragt – und das ist seine Antwort. 

Müssen wir die Hautpflege im Herbst anpassen?

Jedes Jahr aufs Neue steht man vor einem Wechsel in eine andere Jahreszeit vor der entscheidenden Frage: Müssen wir unsere Hautpflege ändern, oder können wir mit unserer Beauty-Routine wie gewohnt fortfahren? Um endlich Licht ins Dunkle zu bringen, haben wir mit Michael, Skincare Experte bei Junglück, gesprochen und nachgehakt. Wie sieht es also aus? Müssen wir die Hautpflege tatsächlich anpassen?

Das hängt sehr von den klimatischen Bedingungen ab. Im Herbst hat unsere Haut mit sich häufig ändernden Temperaturen und Wetterbedingungen zu kämpfen. Ein Umstieg auf eine reichhaltigere Creme würde ich erst für die kalte Jahreszeit empfehlen, wenn unsere Haut kälteren Temperaturen und trockener Heizungsluft ausgesetzt ist,

so der Hautexperte im Gespräch mit OKmag.de. "Im Herbst ist das Wetter ja eher ein häufiges auf und ab. Ideal für diese Übergangszeit ist es zunächst noch bei der leichteren Sommerpflege zu bleiben und diese nur an kälteren Tagen, wenn die Haut mehr Zuwendung braucht, mit einem schützenden Öl zu ergänzen."

Was außerdem wichtig im Herbst ist: "Wenn man die letzten sonnigen Tage genießen möchte, unbedingt einen Sonnenschutz auftragen."

 

 

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Beauty-Layering: In welcher Reihenfolge sollten die Produkte aufgetragen werden?

Je nach Temperaturen und Witterung müssen wir die Hautpflege im Herbst leicht anpassen. Aber nicht nur die Wahl der Produkte ist dabei entscheidend, sondern auch, in welcher Reihenfolge Creme, Serum und Co. aufgetragen werden. Wie es richtig geht, weiß Michael von Junglück

Eine wirksame Pflegeroutine sollte immer mit einer gründlichen und gleichzeitig schonenden Gesichtsreinigung beginnen. So werden Make-up und Schmutz von der Haut entfernt und die Aufnahmefähigkeit der Haut für die nachfolgenden Pflegeprodukte verbessert. Besonders mild zur Haut sind Reinigungsöle, da sie mit der schonenden Ölreiniugngsmethode arbeiten und auf aggressive Tenside verzichten,

empfiehlt der Experte. 

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Danach ist die Haut ideal auf weitere Pflegeprodukte vorbereitet.

Der zweite wichtige Schritt sind Seren. Ein Serum ist eine hochwirksame leichte Formulierung, die schnell einzieht und die Haut intensiv mit Wirkstoffen und Feuchtigkeit versorgt. Wenn man mehrere Seren verwenden möchte, dann sollte man mit den leichteren, wasserbasierten Seren starten und dickflüssige oder ölige Konsistenzen erst später auftragen.

Im Anschluss ist es an der Zeit für eine Feuchtigkeitspflege. "Hierzu zählen Cremes, flüssige Lotionen bis hin zu leichten Gelen", erklärt Michael. 

Wichtig: Öligere Hauttypen sollten hierbei leichte bis gelartige Texturen verwenden, während man bei einer trockenen Haut auch mal zur fettigeren, reichhaltigen Creme greifen darf.

Ein echter Profi-Tipp: "Optional kann man die Reichhaltigkeit der Feuchtigkeitspflege auch durch Beigabe eines Öls variieren."

Zuletzt sollte man tagsüber die Pflegeroutine mit einem Sonnenschutz abschließen. Als generelle Faustregel beim Layering kann man sich merken: Von dünn- nach dickflüssig und von wasserbasiert nach ölig. 

 

 

Verwendete Quellen: Interview
 

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