Beat the heat – 10 coole Tipps für heiße Tage

Der Sommer ist endlich da und wir brauchen eine Abkühlung

Das Thermometer hat die 30-Grad-Grenze längst erreicht, dein Body schmilzt förmlich dahin und du sitzt auf der Arbeit? Weit und breit kein Schwimmbad in Sicht, aber du brauchst unbedingt eine Abkühlung? Hier kommen zehn coole Tipps für heiße Tage!

Durstlöscher

Die Sonne brennt und die staubtrockene Kehle sehnt sich nach einem kühlen Drink. Doch Vorsicht: Je kälter die Flüssig­keit, desto stärker gerät der Körper ins Schwitzen! Ideal sind erfrischende Getränke knapp unterhalb der Zimmertemperatur. Egal, ob Wasser, Tees oder Schorlen: Mindestens zwei Liter Flüssigkeit sollten es bei Hitze täglich sein. Alkohol­ und Kaffee­ zufuhr möglichst minimieren. Koffein bringt den Kreislauf zwar kurzfristig auf Touren, doch nach dem Mini­-Hoch fällt der Körper kreislauftechnisch in ein Loch. Auch gut: Salbeitee. Die optimale Menge liegt bei einem Liter über den Tag verteilt und mindert nebenbei starkes Schwitzen. Pfefferminztee kühlt von innen.

Fresh Food

Melonen, Ananas und andere Südfrüchte haben einen hohen Wasser- und Mineralienanteil – der perfekte Sommer-Snack. Leichte Suppen liefern Salz, das du durch das Schwitzen verloren hast.

Kalter Guss

Gieße kaltes Wasser in eine Plastikschüssel und stelle dich hinein – oder fülle die Badewanne, bis dir das Wasser bis zu den Knöcheln reicht und laufe vor und zurück. Für rasche Abkühlung kaltes Wasser über die Innenseiten der Handgelenke laufen lassen.

Frische aus der Flasche

Thermalwassersprays beruhigen die durch Hitze gereizte oder gerötete Haut, der kühle Sprühnebel erfrischt angenehm. Sooft wie möglich ins Gesicht oder in den Nacken sprühen. Zur Abkühlung tut’s auch ein Pflanzenzerstäuber mit kaltem Leitungswasser.

Wasser Marsch

Auch wenn es bei tropischen Temperaturen verlockend erscheint: Sich mit einer eiskalten Dusche zu erfrischen, ist keine gute Idee. Dadurch ziehen sich die Poren der Haut zusammen, sodass du noch mehr schwitzt als vorher. Besser: lauwarm duschen. Und nicht ganz abtrocknen. Die letzten Wassertropfen auf der Haut sorgen für einen Frischeeffekt.

Übermässige Schweissproduktion

Schweiß ist die natürliche Klimaanlage des Körpers. Wenn da nicht die Sache mit den unschönen Flecken und Gerüchen wäre. Jetzt bloß nicht einfach ungehemmt mit einem Deo nachsprühen. Das tötet zwar Schweißbakterien ab und neutralisiert Gerüche, wirkt jedoch nur kurzzeitig. Lieber Achseln waschen, danach Deo neu auftragen. Alternativ mindert ein Bad in Bockshornkleesamen starkes Schwitzen und beruhigt die Schweißdrüsen.

Kühlen Kopf bewahren

Shampoos mit Pfefferminze oder Rosmarinöl erfrischen die Kopfhaut und steigern die Konzentrationsfähigkeit. Alter­nativ ein paar Tropfen Teebaumöl unters Shampoo mischen. Aufgepasst: Die konzentrierten Öle bitte nie direkt anwenden – sie können die Haut reizen!

Schwere Beine

Bei Hitze erweitern sich die Adern, die Blutzirkulation wird träge, Flüssigkeit wird nicht richtig abtransportiert. Die Folge: Beine und Füße schwellen an. Abhilfe schaffen kühlende Gele oder Venensprays mit Verveine. Und zwischendurch einfach mal die Füße hochlegen.

Hydra-Booster

Läuft die Klimaanlage auf Hochtouren, ist das für den Body zwar eine Abkühlung, die Haut trocknet dabei jedoch aus. Feuchtigkeitscremes auf Gelbasis, Masken und vorgekühlte Ampullen oder Seren liefern ausreichend Feuchtigkeit, um den Wasserhaushalt wieder in Balance zu bringen. Finger weg von reichhaltigen Cremes, die sich wie ein Film über den Teint legen.

Gute Nacht

Damit dein Bett nicht zur Sauna wird, beziehe die Decke und die Matratze mit Bettwäsche aus Satin. Der Stoff sorgt für einen Cooling-Effekt. Und: bitte nicht nackt schlafen. Lieber einen Pyjama aus Naturfasern wählen, die nehmen den Schweiß auf.