Candice Swanepoel: "Ich bin ein Frühstücks-Mensch"

"Victoria's Secret"-Engel und Max-Factor-Gesicht im Beauty Talk

Und ewig lockt das Weib: Candice bei der Dessous Show von Seit fast zehn Jahren ist sie mit dem brasilianischen Model Hermann Nicoli liiert Zu den Must haves von Candice gehört der Lässt sich so gut verteilen: Als Mix mit Grünem Tee zum Abschminken: Teebaumöl, etwa von Primavera, ca. 6 Euro Ebenso zu den Must haves von Candice: Kokosnussöl für den Body, z.B.

Anruf aus New York. Am Telefon: Topmodel Candice Swanepoel, 26. Direkt! Kein Management, kein Agent, einfach "Hi, this is Candice". Cool. Das Gesicht von Max-Factor möchte mit uns über Make-up, glamouröse Verwandlungen, Lieblingsprodukte und ihr Leben als Megamodel plaudern. Nur zu!

Was sind Ihre Lieblingslooks?
CS: Für den Tag mag ich ich es eher einfach. Eine leichte Foundation, Mascara und ein Lip Tint reichen mir da. Abends mag ich die glamouröse Verwandlung: rote Lippen oder Katzenaugen.

Was sind Ihre wichtigsten Beauty-Produkte überhaupt?
CS: Kokosnuss-Öl für den Körper, Mascara habe ich immer in der Handtasche dabei, ein natürliches Creme-Blush von RMS - das lässt sich so gut verteilen – und den Compact Powder von Max Factor.

Können Sie sich selbst gut Schminken?
CS: Ja, absolut. Manchmal mache ich das sogar für Events. Ich konnte mir über die Jahre von den Besten der Branche einiges abgucken.

Verraten Sie uns bitte Ihren besten Profi-Trick.
CS: Richtig zu konturieren. Das macht wahnsinnig viel aus. Und die richtigen Nuancen für deinen Hautton zu wählen.

Candice' Beauty-Geheimnis

Sie haben tolle Haut. Wie sieht Ihre Beauty-Routine aus?
CS: Weil ich für den Job soviel Make-up trage, ist mir wirklich reine, saubere Haut nach der Arbeit sehr wichtig. Ich verwende eine tolle natürliche Reinigung aus Teebaumöl und Grünem Tee. Und ich mag Kokosnussöl auch als Make-up Remover. Jeden Monat lasse ich ein Facial machen, damit bin ich ganz religiös. Aber ich sage nicht wo, es ist jetzt schon total schwer dort einen Termin zu bekommen (lacht). Bei schöner Haut geht es aber nicht immer nur darum, was man von außen zuführt, sondern auch darum, was man in den Körper hinein gibt. Ich schwöre auf Smoothies und solche Sachen.

Was war der beste Beautytipp, den Sie von Ihrer Mutter bekommen haben?
CS: Sie hat mich schon früh gelehrt, dass man gar nicht jung genug sein kann, um sich um seine Haut zu kümmern. Pflege ist wichtig, Abschminken auch. Ich würde niemals und wenn ich noch so müde bin, geschminkt ins Bett gehen.

Vermissen Sie Ihr zu Hause Südafrika?
CS: Ja. Afrika ist für mich ein ganz besonderer Ort. Ich wünschte, es wäre nicht so weit weg. Ein bis zwei Mal im Jahr besuche ich meine Eltern und meinen Bruder dort.

Workout für den Traumkörper

Als Topmodell müssen Sie sich fit halten. Welche Sportarten machen Sie?
CS: Seit ich angefangen habe als „Victoria’s Secret“-Engel zu arbeiten, ist es natürlich wichtig, dass ich mich in Unterwäsche wohl fühle. Mein Workout hat sich über die Jahre verändert. Heute mache ich viel Pilates, ich boxe, wenn ich die Energie dazu habe. Ich habe seit über acht Jahren einen persönlichen Trainer in New York.

Wie bereiten Sie sich auf einen großen Job vor?
CS: Ich esse am Abend vorher nicht zu salzig, vermeide alles, was zu Wassereinlagerungen führen kann. Ich versuche soviel zu schlafen, wie ich kann, weil das wichtig ist. Außerdem mache ich am Vortag ein ausgiebiges Training.

Wie sieht Ihr täglicher Speiseplan aus?
CS: Es kommt darauf an wo in der Welt ich mich grade befinde. Ich bin ein Frühstücks-Mensch. Ich liebe ein gutes Frühstück, es gibt wir Kraft für den Tag. Ich mag Eier und Power-Smoothies, etwa mit Beeren, Mandelmilch und Proteinpulver. Mittags, wenn ich arbeite kann ich natürlich nur etwas leichtes Essen, zum Beispiel einen Salat mit gegrilltem Hühnchen und abends mag ich dann gerne gegrillten Fisch.

Gibt es ein Restaurant in NYC, das Sie gerne mögen?
CS: Da wo ich wohne gibt es in der Nachbarschaft viele tolle Japaner. Da gehe ich gerne hin und bestelle Sushi.

Kochen Sie auch selbst?
CS: Wenn ich Zeit habe und zu Hause bin, ja. Ich verschwende Essen nicht gerne. Wenn ich in NYC bin, gehe ich gerne auf den Markt in meinem Viertel und kaufe organische Produkte aus der Region und mache gegrillten Lachs oder Hühnchen.

Was machen Sie in der Freizeit?
CS: Wenn ich in NYC bin, bleibe ich sehr gerne zu hause. Ich erledige dann Dinge, die sich angehäuft haben. Ich reise gerne. Bin gerne am Strand, in Brasilien. Mein letzter Urlaub war ein kleiner Ort im Norden Brasiliens, es war ein bisschen wie ein Roadtrip. Es ist schon komisch: Ich reise so viel wenn ich arbeite, aber wenn ich frei habe, mag ich noch mehr reisen, weil ich so meine Energiereserven wieder aufladen kann.

Ein Model-Schatz auf dem Flohmarkt entdeckt

Wollten Sie eigentlich schon immer Model werden oder war es eher eine Überraschung für Sie, als Sie auf einem Flohmarkt in Durban entdeckt wurden?
CS: Als kleines Mädchen, nein. Ich wollte eine Ballerina werden, weil ich damals viel getanzt habe. Aber dann kamen immer mehr Leute mit der Idee auf mich zu, Model zu werden und so hat sich der Gedanke in meinem Kopf festgesetzt und entwickelt. Mode und Beauty mochte ich auch immer schon, so wurde ich Model.

Hatten Sie ein Vorbild?
CS: Die Supermodels aus den Neunzigern finde ich schon sehr inspirierend, Karen Mulder zum Beispiel.

Wie würden Sie Ihren persönlichen Stil beschreiben?
CS: Der ändert sich je nach Laune. Mal sehr weiblich, mal eher Rock n Roll. Auch sportlich oder casual mag ich, nur Jeans und T-Shirt. Ich mixe gerne abhängig davon, wo ich grade bin und was ich mache. Meine Lieblingsdesigner sind allerdings Chanel, Alexander Wang und Givenchy.

Sofa oder Club?

Was war für Sie ein ganz besonderer Moment in Ihrer Karriere?
CS: Oh, da gab es einige. Als ich ein „Victorias Secret“-Engel wurde natürlich, die Möglichkeit mit Fotografen wie Steven Meißel zusammenzuarbeiten, meine Verträge mit Max Factor und Biotherm. Ich finde es toll, viele verschiedene Dinge machen zu können.

Haben Sie noch einen großen Traum? Irgendetwas, was Sie noch erreichen möchten?
CS: Was ich bisher erleben durfte ist schon so toll, ich versuche mir nicht zu viel vorzunehmen, dass erzeugt nur Druck. Ich lasse das Leben gerne seinen Weg gehen.

Und wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
CS: Wahrscheinlich lebe ich dann irgendwo zurückgezogen an einem Strand mit einem Haufen Kindern ein ganz normales Leben, wo mich solche Dinge wie die Klimaerwärmung nicht hin verfolgen.

Verraten Sie etwas, was bisher nicht viele von Ihnen wissen:
CS: Wenn es ums Reisen geht bin ich der absolute Experte, bleibe in stressigen Situation cool und entspannt. Außerdem ziehe ich einen Abend zu Hause jederzeit einem im Club vor.