CBD – die Celebrities schwören drauf

Wunderwaffe aus der Natur

CBD-Öle, Kapseln, Cremes – die Hollywood-Stars schwören auf das natürliche Produkt. Zum Einsatz kommt es bei schmerzenden Füßen, Kopfschmerzen, Hautuntereinheiten und mehr. Jetzt kannst auch du die Wunderwaffe aus der Natur ohne Rauscheffekt nutzen.

Was ist CBD?

Die Hanfpflanze steckt voller Cannabinoide, denn es gibt über 100. CBD und THC gehören zu den beiden bekanntesten Cannabinoiden, wobei Unterschiede bei der Wirkweise bestehen. Der Hanfpflanze wird eine berauschende Wirkung nachgesagt, aber das stimmt nicht ganz. Berauschend ist nur das THC, das CBD hat diese Wirkweise nicht. Stattdessen kann es Schmerzen lindern oder entspannend wirken.

Wann wurde Cannabidiol entdeckt?

Schon vor über 12.000 Jahren wurde die Hanfpflanze in China und Persien angebaut. Die Pflanze ist ein echtes Multitalent, denn die Samen wurden verzehrt (auch heute wird Hanf als natürliche Eiweißquelle immer beliebter) und aus den Fasern stellten die Menschen Kleidungsstücke her. Chinesen entdeckten es sogar als Möglichkeit, um Papier herzustellen. Die Cannabinoide allerdings wurden erst 1940 entdeckt. An der Universität Illinois extrahierte eine Chemikergruppe CBD aus der Hanfpflanze und legte damit den Grundstein für die heutige Vielfalt bei den CBD-Produkten.

CBD-Cremes – das können sie wirklich

CBD-Cremes sind bei den VIPs richtig angesagt, denn sie pflegen nicht nur die Haut auf natürliche Weise, sondern helfen auch bei der Schmerzlinderung. Wer im glamourösen Outfit über den roten Teppich stöckelt, hat mit Sicherheit bald schmerzende Füße. Deshalb schwören die Stars und Sternchen auf die Creme mit CBD. Die US-Schauspielerin Mandy Moore verriet unlängst, dass sie keinen Gang in High Heels ohne die CBD-Creme mehr macht. Willst du den aufregenden Look der Hollywood-Schönheit nachstylen, nicht die CBD Creme gegen schmerzende Füße und mit dem leichten Kühlungseffekt vergessen.

CBD-Öle – tropfenweise Entspannung und mehr

Neben der Creme ist auch das CBD Öl in seiner reinen Form richtig angesagt. Du kannst es beispielsweise mit einer klassischen Tagescreme mischen oder es direkt unter die Zunge geben. Das CBD-Öl soll vor allem deiner Haut den ultimativen Kick geben und bei Entzündungen, Neurodermitis, Schuppenflechte oder trockener Haut sowie Akne helfen.

Whoopi Goldberg schwört auf das CBD-Öl, denn es wirkt (bei ihr) stressabbauend und schmerzlindernd. Die Schauspielerin leidet unter der Krankheit Glaukom, die regelmäßige Schmerzen verursacht. Das Öl lindert diese. Wie überzeugt Goldberg von den heilenden Kräften des Öles ist, zeigt sich an der eigenen Produktlinie, die sie in Zusammenarbeit mit einer Freundin gründete. Darin bietet sie zahlreiche auf CBD-basierende Mittel und THC-Bänder an.

Morgan Freeman schwört ebenfalls auf CBD-Öl

Der Hollywood-Star Morgan Freeman setzt seit seinem Verkehrsunfall 2008, bei dem er sich zahlreiche Verletzungen zuzog, auf die Wirkung des Öles. Seitdem leidet er an chronischen Schmerzen in Ellbogen, Schulter und Arm, welche die Ärzte mit konservativ-medizinischen Methoden bislang nicht in den Griff bekamen. Freeman setzt schon seit Längerem auf Alternativmedizin und nutzt deshalb CBD-Öl, um eine Schmerzlinderung zu erreichen. Der Hype um das Hanföl wurde spätestens seit den öffentlichen Statements der Stars ausgelöst, denn sie verraten ihren Fans, wie sie auch in stressigen und schmerzenden Zeiten in Hollywoods Glanz überleben.


CBD-Öl am besten direkt unter die Zunge, denn dort entfaltet sich die Wirkung besonders rasch. © pixabay.com @ Erin_Hinterland

Tipp: So wird CBD-Öl eingenommen

Am besten wird das Öl direkt unter die Zunge geträufelt. Um den richtigen Punkt zu finden, am besten vor den Spiegel stellen, die Zunge anheben und einige Tropfen direkt abgeben. Noch nicht schlucken, sondern das Öl ein bis zwei Minuten im Mundraum belassen. Erst dann schlucken, sodass sich die Wirkung optimal entfalten kann.

Ein Tropfen hat etwa 0,03 ml. Die Einnahme pro Tag sollte jeder für sich selbst bestimmen und sich an die Empfehlungen auf der Verpackung halten. Meist sind maximal drei Tropfen/Tag empfehlenswert.

CBD-Öl auch für die Vierbeiner der Stars ein echter Geheimtipp

CBD entfaltet seine Wirkung nicht nur bei Menschen, sondern auch bei den treuen vierbeinigen Begleitern der Stars. Immer häufiger wird das CBD auch für Leiden der Tiere angewandt. Das Cannabinoid soll Schmerzen lindern, entspannend wirken und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Auch der "Riverdale"-Star Lili Reinhart schwört bei ihrem Hund Milo auf die Wirkung des Öles ist. Anfang 2020 musste sich dieser einer Notoperation unterziehen und die Schauspielerin nutzte für die Wundheilung CBD-Öl für Hunde.

Vor allem werden die CBD-Präparate bei Tieren eingesetzt, um stressabbauend und angstlösend zu wirken. Insbesondere Vierbeiner, die vielleicht Angst vom alleine sein haben oder bei dem Blitzlichtgewitter bei der Gassirunde nervös agieren, können durch CBD Entspannung erfahren. CBD unterstützt auch bei Verdauungsstörungen, trägt zur Epilepsie-Behandlung bei und hilft bei fehlendem Appetit.

Tipp: CBD-Öl auf die Nase

Das CBD-Öl kann entweder in das Futter der Vierbeiner gemischt oder auf die Nasenspitze aufgetragen werden. Für eine besonders rasche Wirkung reicht ein Tropfen auf die Nasenspitze, denn über das sensible Sinnesorgan der Tiere verbreiten sich die Wirkstoffe besonders schnell.

CBD-Öle vs. CBD-Blüten – das sind die Unterschiede

Die Cannabispflanze besteht aus dem Stängel, den Blättern und den Blüten. Das Öl wird aus der Pflanze gewonnen, aber was geschieht mit den Blüten? Die Blüten enthalten etwas Wasser. Daher sind sie weniger lang haltbar – anders als die Extrakte, zu denen auch die Öle gehören.

Ein weiterer Unterschied zwischen den Blüten und den Extrakten: die Herstellungskosten. Die Aufzucht einer Pflanze ist deutlich kostengünstiger als das Extrahieren der Öle. Der Gehalt des CBD in den Blüten kann jedoch im Gegensatz zum Extrakt deutlich variieren. Dadurch wird die Dosierung (gerade bei der Behandlung von Schmerzen) deutlich schwieriger.

Legalität der CBD-Blüten in Europa

Bei der Legalität von CBD-Produkten oder dem Hanf selbst, gibt es in den einzelnen Ländern deutliche Unterschiede. Europaweit sind zertifizierte Hanfsorten legal, wenn der THC-Wert unter 0,2 % liegt. Online verkauft werden CBD-Blüten, die einen stärkeren Gehalt von bis zu 15 % haben können, was allerdings semi-legal ist.

Die Kontrolle der CBD-Blüten bzw. deren Anbau und Vertrieb erfolgt entgegen vielen Meinungen nicht durch die Justiz. Das Gesundheitsamt prüft nach Lebensmittelrecht Pflanzen auf ihren THC-Wert und stuft sie als legal oder nicht legal ein.