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Kosmetik ohne Mikroplastik: Beauty-Produkte mit Meerwert

Wir stellen unsere Lieblinge zum Nachshoppen vor

Hand aufs Herz: Wer braucht Kunststoffe in der Pflege? Doch leider stecken Peelingpartikel und Bindemittel aus Mikroplastik fast überall drin. Wir erklären, warum es uns und dem Ozean schadet, und zeigen bessere Alternativen.

Was ist Mikroplastik?

Das sind mikroskopisch kleine Kunststoffe, die u. a. von der Kosmetikindustrie hergestellt werden,

weiß die Expertin Dr. Henrike Neuhoff.

Die Teilchen dienen etwa als Schleifpartikel, verbessern Glanz und Textur. Das Gute aus Sicht der Großkonzerne: Plastik ist billig. Das Problem: Es gelangt durchs Abwasser ins Meer, wo es sich an Lebewesen festsetzt und von ihnen gefressen wird. Dr. Neuhoff erklärt: „Um zu erkennen, worin Mikroplastik enthalten ist, sollte der Verbraucher auf die Endungen ‚-polymer‘ und ‚-polyamide‘ achten.

Gut zu wissen: Zertifizierte Naturkosmetika sind immer auch plastikfrei! Dazu gibt es aber auch viele Mainstream-Labels, die ohne Kunststoff auskommen. Welche das sind, finden wir im Einkaufsratgeber des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland unter bund.net.

 

 

Gesicht

Dr. Henrike Neuhoff: „In flüssiger oder gelartiger Form wird Kunststoff auch als Füllstoff in Cremes verwendet.“ So soll sich etwa die Konsistenz der Produkte verbessern. Alternativen: Pflanzliche Wachse und Tonerde stehen Kunststoff hier in nichts nach. In Zahnpasta dient Mikroplastik häufig als Schleifstoff. „Wir setzen hier lieber Kieselsäure ein“, sagt die Wissenschaftlerin.

Unsere Redaktions-Favoriten ohne Mikroplastik:


Stop the water while using me!
„All Natural Wild Mint Toothpaste“, HIER für ca. 9 Euro shoppen


i+m Reinigungsgel „Phyto Balance“, HIER für ca. 10 Euro shoppen


Team Dr. Joseph „Daily Moisturizing Cream“, HIER für ca. 52 Euro shoppen

Make-up

Gerade beim Make-up nutzen Großkonzerne vermehrt Mikroplastik – etwa als Farbgeber. Naturkosmetik kommt hingegen locker ohne Kunststoffe aus – und das ohne dabei öko zu sein. Angesagte Töne und tolle Konsistenzen funktionieren auch umweltbewusst! Dr. Neuhoff: „Bei Pudern und Lidschatten werden Farbpigmente aus Mineralien oder Eisenoxiden verwendet. Als Glanzgeber dienen Glimmer, aber auch besondere Fette und Öle.

Unsere Redaktions-Favoriten ohne Mikroplastik:


 

Lavera „Beautiful Lips Colour Intense“ in „Tender Taupe“, HIER für ca. 5 Euro shoppen


Und Gretel „Lieth Make-up“, HIER für ca. 53 Euro shoppen


Dr. Hauschka „Deep Infinity Eyeshadow Palette“ in Farbe 02, HIER für ca. 29 Euro shoppen

Haare

Glänzendes, kräftiges Haar? Wenn es nach den Großkonzernen geht, kann das nicht ohne Zugabe von Mikroplastik funktionieren. „Shampoos ohne Mikroplastik enthalten dafür Proteine aus Getreide, Keratine aus Radieschen oder Bier zur Stärkung des Haares. Der natürliche Glanz kann durch Schimmerpartikel (Mineralien) verstärkt werden“, sagt die Expertin.

Unsere Redaktions-Favoriten ohne Mikroplastik:


Sante
„Shampoo Natural Balance Bio-Linde“, HIER für ca. 10 Euro im Doppelpack shoppen


 

Rene Furterer „Karité Hydra Feuchtigkeitsspendende Maske“, HIER für ca. 32 Euro shoppen

Körper

Gerade in Duschprodukten und Körperpeelings kommen die Plastikteilchen vermehrt vor. Denn sie befreien die Haut easy von Schmutz und machen sie so weicher. Klar, das funktioniert. Aber auch hier gibt es umweltfreundliche Alternativen: Gemahlene Nussschalen oder Kirschkerne peelen die Haut auf natürliche Art, bringen das Ökosystem aber nicht aus dem Gleichgewicht.

Unsere Redaktions-Favoriten ohne Mikroplastik:


 

Weleda „Lavendel Entspannungsdusche“, HIER für ca. 5 Euro shoppen

Mádara „Volcano Scrub Soap“, HIER für ca. 9 Euro shoppen

 

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