Kraft aus der Tiefe: Algen als neues Schönheitselexier

Warum wir jetzt die Kraft der Meerespflanze für die Hautpflege nutzen

Gestern noch eine Plage, heute schon DAS Wundermittel überhaupt. Denn in Sachen Beauty führt kein Weg mehr vorbei an Algen. In immer mehr Beauty-Produkten stecken sie. Wir verraten dir, welche der Meerespflanzen deine Haut am besten pflegt und welche Alge was kann.

Blaualge

Sie zählt zu den ältesten Lebensformen überhaupt und ist der Energiespeicher der Ozeane. Die bekannteste ist die Spirulina. Sie enthält viele Proteine, Mineralstoffe sowie Spurenelemente, hat eine stoffwechselanregende Wirkung und stimuliert den Erneuerungsprozess in der Haut. Obendrein wirkt sie auch noch entzündungshemmend.

Grünalge

Aus ihr haben sich im Laufe der Evolution alle Landpflanzen entwickelt. In Cremes schützt die Alge vor Zellschäden, indem sie freie Radikale abfängt. Sie ist ein Feuchtigkeitsbooster mit Langzeiteffekt und verbessert dank Aminosäuren und Kollagen die Hautelastizität.

Braunalge

Ein wahres Allround-Talent: Unter anderem schützt sie vor UV-Strahlen und verbessert die Hautelastizität, indem sie die Produktion von Kollagenfasern stimuliert. Einige Arten bilden viel Alginsäure, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und außerordentlich beruhigend wirkt.

Schneealge

Die Schneealge kommt im Polargebiet und auf Gletscherflächen vor. Dort herrschen extrem niedrige Temperaturen, und es gibt ein Übermaß an UV- Strahlung, aber wenige Nährstoffe. Um sich selbst gegen das Erfrieren und Verbrennen zu schützen, verfärbt sie sich rot. Sie schützt vor Ozon und UV-Strahlen und hat eine hohe antioxidative Wirkung.

Rotalge

Einfach nicht kaputt zu kriegen! Man findet sie in völliger Dunkelheit in 268 Meter Tiefe oder in vulkanischen Schwefelquellen. Von dieser Widerstandskraft profitiert auch die Haut. In Cremes und Seren stärkt sie die Barriereschicht der Haut und schützt gegen UV-Licht, Keime oder Schadstoffe in der Luft.