Quarantäne: SOS-Tipps vom Experten für deine Haare

Geniale Tricks, die bei der Überbrückung helfen

Die Salons haben geschlossen! Unsere Haare wachsen jedoch trotzdem weiter. Hier kommen die besten Tipps, um die Beauty-Krise zu überstehen …

1. Das Styling pausiert 

Ein bisschen Me-Time kann nie schaden, oder? Goldwell-Artist Dimitris Dimitrakoudis, der einen eigenem Salon in Hamburg (Neustädter Str. 41) hat, kennt sich genau aus, wie du deine Haare in der Quarantäne optimal pflegst.  

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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"Nun widmen wir uns dem Pflege-Programm mit Kuren und Masken – und lassen die Haare schonend an der Luft trocknen", verrät der Experte. "Das ständige Föhnen und Glätten belastet die Haarfaser nämlich extrem, deshalb verzichten wir nun auf diese Styling-Tools. Die Haare werden dankbar sein."

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2. Hauptsache ist Hautsache

"Jetzt kann man prima einmal die Woche ein Kopfhaut-Peeling machen. Das stimuliert die Haut, und Styling-Rückstände werden sanft entfernt", sagt Dimitris. "Einfach im trockenen Haar gut verteilen, mit leicht zirkulierenden Bewegungen das Produkt einarbeiten (auf die Zeitangabe achten!). Danach shampoonieren und pflegen. Auch toll: "Eine nährende, revitalisierende, reichhaltige Kopfhautmaske – etwa mit Korianderextrakt (der wirkt antibakteriell) oder mit Minze (wirkt stimulierend)."

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3. Guter Ansatz

Die silbrigen Strähnen sind wieder da? Kein Problem, hier eignet sich folgender SOS-Trick: "Es gibt tolle Ansatzsprays, die man direkt auf den Schopf sprüht", weiß der Profi. "Die helfen zwar nur bis zur nächsten Wäsche, sind aber auch schonender." Ist das Haar doch schon etwas mehr gewachsen (über zwei Zentimeter) hilft allerdings das Spray nicht mehr! "In den Drogerien gibt es spezielle Produkte, um den Scheitel zu kaschieren. Wichtig ist, dass man es auch an den Konturen aufträgt."

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4. Mit Farbe schummeln

Wer keine Routine mit Colorationen für zu Hause hat, sollte es auch jetzt lieber lassen! Aber auch für die herauswachsende Farbe hat der Profi einen Tipp: "Hat man eine brünette Färbung, würde ich zu getönten Sprays oder Puder greifen, die sollten aber einen Tick dunkler als die Längen sein. Bei einer Hellerfärbung sollte das Produkt drei Farbstufen dunkler sein."

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5. Ab in die Verlängerung

Waschen ist der Tod für ein lang anhaltendes Farbergebnis! Da wir allerdings da nicht drum herum kommen, greifen wir zu spezieller Colorations-Pflege, die die Farbe schützt. Dimitris: "Diese Pflege gibt es mittlerweile in unendlich vielen Nuancen. Ich persönlich greife gern zu Produkten mit natürlichen Pigmenten, die schonen zudem die Umwelt."

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6. Hairlich getrickst

Den Ansatz kann man nicht mehr wegschummeln? Dann wird es Zeit für eine praktische Frisur, die uns trotzdem noch gut dastehen lässt! "Ein hoher Dutt – ob streng oder messy – oder ein hoher Pferdeschwanz sind die idealen Stylings und absolut schnell gemacht", so der Hairstylist. "Profis können sich auch an Flechtfrisuren wagen, hier verschwindet der Ansatz vollkommen." Psst: Aufällige Haaraccessoires lenken zusätzlich ab!  

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7. Keine Schere!

Der Short Bob wird langsam zum Long Bob? Bitte trotzdem nicht selbst Hand anlegen! Besser: den zu langen Pony wegstecken, für die splissigen Spitzen ein Serum kaufen. So kann man die Zeit überbrücken! Wer es aber gar nicht mehr aushält, der kann natürlich die Stirnfransen etwas stutzen.

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Weitere Infos zu Dimitris Dimitrakoudis findest du auf Instagram unter @dimitrakoudis

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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