Auf Schritt und Tritt topmodisch unterwegs!

Schuhe sind mehr als nur Treter …

Kaum eine Frau kommt mit weniger als einem halben Dutzend Paar Schuhe aus. Schuhe verändern unser Leben jeden Tag aufs Neue. Sie schützen, wärmen, setzen unsere Outfits perfekt in Szene. Ein Schuh ist ein Statement. Ob Stiefelette, Pumps, Sandalen oder bequeme Halbschuhe: Er betont den persönlichen Kleiderstil, bricht mit Regeln und löst bei jedem Schritt pure Begeisterung aus.

Die neuesten Schuhtrends im ONYGO Online-Shop zeigen, wie vielfältig und verführerisch die aktuelle Schuhmode ist. Romantisch, tough, elegant oder sexy: Durchschnittlich besitzen deutsche Frauen 17 Paar Schuhe, doppelt so viele wie Männer. Allerdings stehen bei deutschen Frauen viele Schuhe im Schrank, die weniger als einmal im Monat getragen werden. Schade, denkt man beim Anblick der knallroten Pumps, die ein unwiderstehliches Schnäppchen waren und nun unbeachtet im Schuhschrank ihr Dasein fristen.

Die Lust an neuen Schuhen endet für manche Frau jedoch ungewollt kostspielig. Tatsächlich bezahlt jede zweite Frau im Kaufrausch mehr für Schuhe, als sie geplant hat. Psychologen haben eine einfache Erklärung für dieses Phänomen. Schuhe sind „mehr“. Für Frauen verbergen sich hinter jedem neuen Schuh Träume, sogar Gefühlswelten. Wird eine Veränderung gewünscht, sind Schuhe die beste Möglichkeit, damit Gefühle zu zeigen und um sich begehrenswerter zu fühlen. Erst nach den Schuhen zeigt sich die Veränderung zusätzlich in der Frisur oder den Accessoires. Männer benötigen nur acht Paar Schuhe im Durchschnitt, was aber nicht bedeutet, dass sie gefühlsärmer wären. Der Mann von heute definiert sich eher durch den Sport oder im Baumarkt, nicht über seine Schuhe oder deren Anzahl. Allerdings schätzen Männer rahmengenähte Herrenschuhe mit Stil.

Schuhe als Gefühlsinsel?

Für viele Frauen ist es letztendlich nicht entscheidend, ob die Schuhe tatsächlich getragen werden. Es ist vor allem das Gefühl des Besitzens, des Reinschlüpfens in die Schuhe, das tiefe Befriedigung auslöst. Handtaschen und Schmuck sind schön, aber in Schuhen bewegen wir uns. Dynamik und Körpergefühl spielen eine wichtige Rolle. Das Auftreten ist immer wieder neu, wenn neue oder andere Schuhe getragen werden.

Besonders sexy und nach wie vor sehr beliebt bei Mann und Frau sind High Heels. Sie mögen auf Dauer nicht gesund sein, aber sie machen sexy Beine. Der Auftritt in den eleganten hochhackigen Schuhen bleibt unvergesslich, und deshalb nehmen Frauen diese Qual gerne auf sich. Bedenklich wird es laut Psychologen, wenn der Schuhschrank aus allen Nähten platzt und man dennoch dem nächsten Schuhkauf richtig entgegenfiebert. Kleiner Tipp: Einfach mal die älteren Schuhmodelle aus dem Schrank holen und anprobieren. Der vermeintliche Fehlkauf vor ein paar Monaten könnte gerade echt angesagt sein und perfekt zum neuen Bleistiftrock passen!

Welcher Schuhtyp sind Sie?

Pragmatisch veranlagte Frauen kommen problemlos mit maximal fünf Paar Schuhen aus. Sportschuhe sowie zwei weitere Schuhe für die Freizeit und elegante Pumps reichen absolut aus. Allein die Vorstellung, sich für fünf Paar Schuhe entscheiden zu müssen, fiele vielen deutschen Frauen sehr schwer. Vielleicht befinden sich viele Frauen beim Typ „Für alles gerüstet“. Für jede Lebenslage gibt es den passenden Schuh. Laut Psychologen sind diese Frauen bestens vorbereitet für den Regenguss dank der Gummistiefel, im Sommer sind Badelatschen die beste Wahl. Es gibt jedoch keine alarmierenden Warnzeichen für eine Schuhmanie.

Da der Mensch Jäger und Sammler zugleich ist, finden sich auch bei Schuhen begeisterte Sammler – und Jäger. Die Schuhe werden ansprechend präsentiert und behütet. Auf Reisen ist sie der Typ Frau, die mehrere Paar Schuhe dabei hat. Zum Großteil wird das eingepackte Schuhwerk unpraktisch sein, aber wer braucht denn an der Nordsee Gummistiefel? Tatsächlich punkten bei Schuhen Geschmack und Vielfalt vor praktischem Hausverstand und Sinnhaftigkeit.

Schuhe und Sitten in anderen Ländern und Kulturen

In der arabischen Welt besitzen Schuhe eine ganz andere Symbolkraft. Ein Schuh steht dort für Schmutz und Unreinheit. Der ehemalige US-Präsident George W. Bush musste am eigenen Leib erfahren, was die Iraker über ihn denken. 2008 wurde er mit Herrenschuhen beworfen. Geringschätzung und Abscheu zeigen Araber, indem sie ihren Gegner oder sein Bild mit staubigen Schuhsohlen beschlagen. Das erklärt das „mit den Füßen treten“ von US-amerikanischen oder israelischen Fahnen. Wer einem Araber die Schuhsohlen zeigt, beleidigt ihn damit bereits schwer.

In Japan ist es verpönt, das Haus mit den Straßenschuhen zu betreten. Es gibt in japanischen Haushalten sogar eigene Toilettenschuhe, da Japaner eine Unterscheidung zwischen reinen und unreinen Orten treffen.

Schuhe sagen mehr als Worte

Du bist, was du trägst. Das gilt auch für das gewählte Schuhwerk. Das Material, Verzierungen und Schuhform verraten mehr über den sozialen Status und den Charakter, als man denken könnte. In Ägypten und Griechenland durften nur Priester und hohe Beamte Sandalen tragen. Besonders kunstvolle Schnallen verrieten Reichtum. Die barfuß herumlaufenden Sklaven waren durch das fehlende Schuhwerk leicht von Menschen höheren Ranges zu unterscheiden.

Die Geschichte des Schuhs beginnt früher, als wir ahnen. Vier Jahrhunderte lang triumphiert Schuhwerk und entscheidet über tragbare Mode an den Beinen verschiedenster Völker. Der Ursprung findet sich nicht im Abendland. Bereits im Orient waren die Schnabelschuhe bekannt. In Indien und Mesopotamien trugen nur Könige diese außergewöhnlich geformten Schuhe mit der charakteristischen Spitze. Als dieser Schuh in Mitteleuropa eingeführt wurde, verrät die Länge der Spitze den gesellschaftlichen Rang seines Trägers. Glöckchen zierten die Schnabelschuhe, die von bequemeren Schuhen in viereckigen Schuhformen abgelöst wurden. Im 18. Jahrhundert feierten die Schnabelschuhe ein Comeback, bis sich spitz zulaufende Schuhe durchsetzten.

Die Macht von Schuhen im 21. Jahrhundert

In Deutschland gaben 75 Prozent in einer Studie zu, dass sie sich ihr Urteil über andere Menschen über die Schuhpflege oder Nichtpflege bilden. Schuhe verraten nach dieser Studie offenbar einiges über ihren Besitzer, beabsichtigt oder nicht. Hochwertige Schuhe gewinnen im Vergleich zu massenproduzierten Schuhen und Discounter-Schuhen an Vertrauen und Zuversicht, während billige Schuhe mit einem vermeintlich schlechteren Charakter des Trägers gleichgesetzt werden.

Wer seine Schuhe liebt und pflegt, gewinnt deutlich mehr Sympathien. Offenbar zählt nicht nur der erste Eindruck beim Kennenlernen, sondern auch der über die Schuhe des Gegenübers. Ein überlegter Kauf von Schuhen, die den Typ unterstreichen und zur Garderobe passen, lohnt sich – Pflege nicht vergessen!

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