DressLikeMe: Inspiration nutzen, Outfits strukturieren

Finde die besten Styles und Outfits

Wer täglich vor dem Kleiderschrank steht und „einfach nichts Passendes“ findet, gerät früher oder später unter Stress. Schließlich bleibt vor der Arbeit wenig Zeit für Outfit-Checks und auch am Abend vor dem Ausgehen soll nicht stundenlang nach der richtigen Kombination gesucht werden müssen. Doch es gibt Auswege. Die Devise lautet: Inspirieren lassen und Ordnung schaffen.

Das DressLikeMe Prinzip: Kombinationen statt Einzelteile

Nicht nur Frauen kennen das: In der Stadt oder im Club fällt ihnen jemand auf, der in Sachen Outfit Wahl alles richtig gemacht hat. Fingerspitzengefühl für die Kombination passender Kleidungsstücke, Accessoires und Basics jedoch ist nicht jedermann gleichermaßen in die Wiege gelegt worden. Wer sich schwer tut, im riesigen Angebot den Überblick zu behalten und immer wieder an seine trendbewussten Grenzen stößt, braucht Unterstützung.

Diese liefert seit Neuestem das Portal DressLikeMe und folgt dabei einem einfachen wie auch sinnvollen Konzept. Nicht Fachleute im Büro stellen in mühevoller Arbeit Outfits zusammen und präsentieren sie dem Besucher, sondern es wird die direkte Quelle angezapft: Frauen und Männer, die rund um Styling und Outfit-Kombis zu echten Experten geworden sind. Sie können sich anmelden und Fotos ihrer Outfits hochladen. Was der Besucher dann zu sehen bekommt, ähnelt dem Prinzip sozialer Netzwerke wie Instagram oder Pinterest. Bilder attraktiver Menschen in schöner Kleidung.

Diese Fotos können Besucher der Seite dann ganz einfach durchforsten und Outfits auswählen, die ihnen auf Anhieb gefallen. Das spart die selbständige Suche nach passenden Kombinationen und funktioniert ganz nach dem Prinzip: „Was du machst, das will ich auch!“. Ähnliches kennen Frauen und Männer bereits von weiteren Tipp-Sammlungen wie Abnehmtricks der Stars oder Frisuren-Tutorials.

Nach einem Klick auf das betreffende Bild öffnet sich ein weiteres Fenster, in dem sich der wahre Nutzen von DressLikeMe offenbart. Schließlich genügt es nicht, ein schönes Outfit nur zu sehen. DressLikeMe funktioniert dann wie ein Crawler, der das Netz nach Kleidungsstücken durchforstet, die dem gezeigten Outfit entsprechen. So kann das ausgewählte Outfit nicht nur betrachtet, sondern jedes Einzelteil beim jeweiligen Anbieter gekauft werden. Wenige Tage später landet das Gekaufte dann im eigenen Kleiderschrank und das Outfit kann sich in Alltag oder Beruf bewähren.

Tolle Outfits zügiger zusammenstellen

Das Prinzip von DressLikeMe bildet eine gute Grundlage für alle, die sich beim Auswählen und Kombinieren von Kleidung schwer tun. Das jedoch vereinfacht den Alltag nur im ersten Moment. Je mehr Kleidungsstücke nämlich im eigenen Kleiderschrank hängen, desto wahrscheinlicher wird es, dass die richtigen Kombinationen in Vergessenheit geraten. Dabei ist das Tragen aufeinander abgestimmter Kleidung offensichtlich ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens. Das zumindest zeigt eine  Umfrage, laut der 51 Prozent der Teilnehmer häufig zu harmonischen Outfits greifen. Immerhin 31 Prozent schaffen das gelegentlich.


Lieblings-Kombis im persönlichen Katalog festzuhalten, spart Zeit und Nerven. (Quelle: StockSnap (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)  

Wer also schon vorab für Struktur sorgen will, sollte sich einen persönlichen Outfit-Katalog zulegen. Jeder kann sich einfach ein Profil erstellen und eigene Outfits für sich selbst hochladen. Das ist nicht weiter kompliziert und gelingt mit der Hilfe von Smartphone und PC im Handumdrehen. Die Schritte sind denkbar einfach:

1. Das Outfit wird angezogen oder auf dem Boden ausgebreitet.
2. Mit dem Smartphone wird ein Foto davon gemacht.
3. Das Foto wird auf den PC übertragen und in einem Ordner gespeichert.

Der gesamte Ordner wird dann zum Outfit-Katalog, der schnell und einfach genutzt werden kann. Um noch etwas mehr Struktur in die ganze Sache zu bringen, sollten auch Unterordner angelegt und entsprechend benannt werden. Dann nämlich gibt es kleine Extra-Bereiche für „Business“, „Party“, „Leger“ oder auch „Sport“. Hier werden die Outfitbilder dann einsortiert und das Suchen nach dem passenden Look fällt leichter. Zudem gibt es sinnvolle und hilfreiche Funktionen wie die „Kleiderschrank“-Funktion und die „Wunschliste“-Funktion.

Mit dieser einfachen Technik lässt sich das ganze Leben deutlich unkomplizierter gestalten. So ist es möglich, schon am Sonntagabend fünf verschiedene Büro-Outfits auszusuchen und entsprechend zusammenzustellen. Die tägliche Suche nach passenden Looks erübrigt sich dann. Morgens muss dann nur noch der passende Bügel aus dem Schrank genommen werden.

Auch Aussortieren schafft Klarheit

Ein weiterer Punkt auf dem Weg hin zu mehr Struktur im Kleiderschrank ist auch cleveres Aussortieren. Sich von Kleidungsstücken zu trennen, mag im ersten Moment unangenehm klingen, kann jedoch langfristig betrachtet sinnvoll sein. So gibt es in nahezu jedem Schrank Kleidung, die schon seit Monaten nicht mehr getragen wurde, Makel hat oder einfach nicht mehr gefällt.


Ausgediente Kleidung sollte früher oder später aussortiert werden. (Quelle: JamesDeMers (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)  

Sich von diesen Stücken zu trennen, ist daher nur konsequent und erleichtert den Überblick. Dann nämlich fallen nur noch die Sachen ins Auge, die auch wirklich gefallen und die Auswahl neuer Kombinationen gelingt auch Neulingen besser.

Und wer sich noch etwas mehr Struktur im System wünscht, kann sich vom Prinzip der „Capsule Wardrobe“ inspirieren lassen, die eat-this.org vorstellt. Hier ist der Hintergrund zwar Minimalismus, das Konzept lässt sich jedoch auch auf gut gefüllte Kleiderschränke anwenden. Zusätzlich zum eigentlichen Schrank wird eine Kleiderstange aufgestellt, auf die all die Basics und Kleidungsstücke gehängt werden, die sich untereinander beliebig kombinieren lassen. Wer dann doch einmal vergessen hat, sich ein Outfit für den nächsten Tag zurecht zu legen, greift einfach zu zwei oder drei Teilen und fertig ist der perfekt abgestimmte Look.

Themen