Nachhaltigkeit im Kleiderschrank

momox: Die digitale Kleiderrevolution

Wer kennt das nicht? Der Kleiderschrank ist voll und dennoch hat man nichts zum Anziehen? Dabei lohnt sich oftmals schon ein zweiter Blick denn in vielen Kleiderschränken schlummern wahre Schätze. Doch was, wenn man diese wirklich nicht mehr tragen will? Verschenken – eine Möglichkeit. In den Kleidercontainer – zu schade. Wieso nicht einfach online verkaufen? Beim Online-Anbieter momox zum Beispiel, bekommen alle deinen Sachen ein neues Leben und sorgen für Nachhaltigkeit in puncto Kleidung.

Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit im Kleiderschrank?

Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der immer häufiger durch die unterschiedlichsten Branchen geistert. Was jedoch genau dahinter steckt, kann nur mit Blick auf die Produkte erklärt werden. Nachhaltigkeit bedeutet für den Kleiderschrank nämlich ganz Unterschiedliches:

1. Im besten Fall befindet sich im Kleiderschrank nachhaltige Kleidung – also Kleidungsstücke, die unter nachhaltigen Bedingungen hergestellt wurden. Nachhaltig hergestellte, natürliche Stoffe sowie faire Arbeitsbedingungen für alle jene, die aus den Naturprodukten Stoff und aus Stoff Kleidung fertigen, spielen hier eine große Rolle.

2. Nachhaltigkeit kann aber auch bedeuten, dass nicht mehr getragene Kleidung weiter verwendet wird und nicht etwa auf dem Müll landet. Diesen Ansatz, der auf dem Flohmarkt verfolgt wird, haben viele Online-Portale erkannt und bieten mittlerweile den digitalen Verkauf von getragenen Kleidern an. Das spart nicht nur deutlich Arbeit, sondern auch noch viel Zeit.

momox: Die digitale Kleiderrevolution


Gut erhaltene Kleidung kann künftig bei momox verkauft und bei momox fashion gekauft werden. Damit setzt das Unternehmen, das führend ist im Re-Commerce, auf ein einheitliches Branding – und auf mehr Nachhaltigkeit in der Modebranche – ©Pixabay/scartmyart

Wie schon erwähnt ist momox einer der führenden Anbieter in Sachen Re-Commerce. Bereits seit 2003 kauft und verkauft das Unternehmen gebrauchte Bücher, Medien und auch Kleidung. Die angekauften Sachen werden dann auf den eigenen Webseiten zu günstigen Second-Hand Preisen wieder verkauft. Erst vor kurzem reagierte das Unternehmen auf den stetig wachsenden Hype rund um das Thema Nachhaltigkeit und Second-Hand-Mode und unterzog seiner Fashion-Verkaufsseite ein umfangreiches Re-branding. So wurde aus ubup am Anfang des Jahres schlussendlich momox fashion. Das signalisiert nicht nur einen weiteren Schritt, um die momox Marken unter einen Hut zu bringen, sondern soll sich auch positiv auf die Kunden auswirken. So äußerte sich Heiner Kroke, der momox CEO auf mit folgenden Worten: „Der Name ubup als Abkürzung für used but precious kam bei potenziellen Kund*innen weniger gut an, da die Schreibweise und Aussprache nicht eindeutig waren. Darüber hinaus war es nach mehr als sieben Jahren auch an der Zeit, unserem Onlineshop für Second-Hand-Mode einen frischeren und jüngeren Markenauftritt zu verpassen. Bei momox fashion ist somit fast alles Neu, was sich jedoch keinesfalls ändert, ist der beliebte Service sowie das große Sortiment mit über einer Million qualitätsgeprüfter Kleidungsstücke, Schuhen und Accessoires. Somit will das Unternehmen das Shoppen von Second-Hand-Kleidung noch gängiger und beliebter machen.

Hat Nachhaltigkeit etwas mit Second-Hand zu tun?

Wer beim Wort „Second-Hand“ an alte Kleidung und abgetragene denkt, der missversteht den Begriff. Beim Second-Hand-Handel, wie ihn momox online betreibt, geht es nicht darum, alte Kleidung zu verkaufen, sondern darum, gebrauchter Kleidung ein neues Leben zu schenken. Das bedeutet auch, dass Kleidung, die nicht mehr passt, einen neuen Besitzer und Träger findet, anstatt für weiter ansteigende Müllberge im Kleiderschrank zu sorgen.

Die traurige Bilanz der Wegwerfmentalität bezeichnet die Redaktion des Tagesspiegels mit dieser schier unbegreiflichen Zahl: 4,7 Kilogramm Kleidung wirft jeder Deutsche jährlich auf den Müll. Dahinter verbergen sich 391.752 Tonnen Textilmüll. Spitzenreiter ist Deutschland weder im guten noch im schlechten Sinne. Diesen Platz hält Belgien mit 14,8 Kilogramm Textilmüll pro Einwohner im Jahr oder Spanien mit nur 2,1 Kilogramm Textilmüll jährlich. Was mit der Kleidung auf den Müllbergen passiert, ist unterm Strich vor allem eins: Schlecht für die Umwelt – und zwar erneut, denn bereits bei der Produktion wird häufig Umweltverschmutzung in Kauf genommen. Unterm Strich werden gerade einmal 500 Gramm der 4,7 Kilogramm Textilmüll recycelt.

Kann man in „alter“ Kleidung ebenso hip sein?

Aus zweierlei Gründen kann es auf diese Frage nur ein klares „ja“ geben, denn: Zum einen zeigt ein Blick auf die Modetrends regelmäßig auch wieder „alte“ Trends, was bedeutet: Die Geschichte wiederholt sich. Zum anderen gibt es mittlerweile bereits den Upcycling-Trend, der von kreativen Köpfen selbst umgesetzt oder von passionierten Schneidern mit höchster Professionalität angeboten wird. Das bedeutet: Wer trendige Kleidung von anno dazumal hat, kann diese entweder im Schrank bunkern bis der Kleidungsstil wieder modern wird. Dann jedoch ist das Risiko groß, dass die Klamotten vielleicht nicht mehr passen. Alternativ wird das weiter-verkauft, was nicht mehr zu den Körperproportionen passt.

Wer trägt Second-Hand-Kleidung?


Selbst die Modewelt setzt zunehmend häufiger auf Nachhaltigkeit. Einmal Getragenes landet nicht mehr auf dem Müll. Auch Stars müssen nicht immer auf die neuesten Kollektionen der Modeschöpfer setzen. ©Pixabay

Vermutlich lassen sich hier in Kürze jede Menge hochkarätige Namen listen, denn das Thema Nachhaltigkeit hat auch in der Modeindustrie Einzug gehalten. Oftmals war die Kleidung, in der über den Catwalk oder den roten Teppich flaniert wurde, noch ein One-Hit-Wonder, das nach dem großen Auftritt vernichtet wurde. Bereits 2018 setzten Schauspielerinnen ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit in der Modebranche. Zudem werden die Rufe danach immer lauter, dass vor allem auch die Stars, die über den roten Teppich liefen, ihre Outfits nicht nur einmal ausführen. Mit Vorbildfunktion voran schreiten hierbei Julia Roberts und Cate Blanchett. Sie tragen regelmäßig „alte Looks“, denen man das natürlich nicht ansieht. Auch Miley Cyrus war schon öfter in bereits getragenen Outfits gesehen worden, das nicht aus der aktuellen Kollektion von Gucci, Louis Vuitton, Chanel und Dior stammen.