Haarentfernung: Gängige Methoden im Überblick

So wirst du die Körperbehaarung effektiv los

Es ist natürlich eine Frage des Geschmacks, aber viele Frauen sind sich einig: Haare an unterschiedlichsten Körperstellen können einfach lästig sein. Wir geben dir in diesem Artikel einen Überblick zu den beliebtesten Methoden der Haarentfernung. Dabei zeigen wir die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Ansätze auf. 

Rasieren – der Klassiker zur Haarentfernung

Das Entfernen von Haaren mit der Rasierklinge oder dem Elektrorasierer ist mit Sicherheit die am weitesten verbreitete Methode, um für eine glatte Haut zu sorgen.

Wer über normale Haut verfügt, wird beim Rasieren keine Probleme haben. Besonders sanft gelingt die Rasur unter der Dusche mit Rasierschaum. Doch auch Elektrorasierer werden immer hautfreundlicher und manche Modelle lassen sich sogar ebenfalls mit unter die Dusche nehmen.

Nachteile hat der Rasierer bei Personen, die über empfindliche Haut verfügen. Hier kann es schnell zu Reizungen oder gar kleineren Verletzungen kommen. Die Haarentfernung muss zudem sehr häufig wiederholt werden, da sich bereits nach 2-3 Tagen wieder erste Stoppeln zeigen.

Achtung! Einwegrasierer sind zwar sehr praktisch, allerdings auch nicht besonders nachhaltig. Wenn dir viel daran liegt, möglichst wenig Müll zu produzieren, solltest du lieber auf Mehrwegrasierer setzen.

Epilieren – gründlich, aber es pikst!

Die Steigerung zum Rasierer ist das Epiliergerät. Die rotierenden Pinzettchen packen die Haare im wahrsten Sinne des Wortes an der Wurzel und reißen sie aus. Das empfinden manche als leichtes Piksen, andere klagen fast schon über echte Schmerzen.

Immerhin bleiben epilierte Stellen länger haarfrei. Die nachwachsenden Haare sind zudem in der Regel dünner, sodass in Zukunft seltener epiliert werden muss, um das gewünschte Bild zu erhalten.

Epilierer gibt es – ähnlich wie Rasierer – als Nass- oder Trockengeräte. Gerade beim trockenen Epilieren kann es zur Bildung kleiner, roter Pünktchen auf der Haut kommen, die allerdings in der Regel schnell wieder verschwinden. Dennoch solltest du daher eher abends den Epilierer benutzen.

Waxing – enormer Schmerz, aber geniales Ergebnis

Die radikalste Methode zur Haarentfernung ist mit Sicherheit das Waxing. Inzwischen gibt es viele verschiedene Varianten: Kaltwachsstreifen, Warmwachsstreifen oder auch das in arabischen Ländern beliebte Sugaring.

Eines haben alle Methoden aber gemeinsam: Sie verursachen Schmerzen bei der Haarentfernung. Dafür hat man aber auch mehrere Wochen seine Ruhe!

Wer das Waxing nicht zuhause durchführen möchte, kann dafür in ein Waxing-Studio gehen. Je nach Körperregion zahlt man in der Regel einen mittleren zweistelligen Betrag. Das Waxing wird zwar nicht unbedingt schmerzfreier, allerdings kennen sich die Experten vor Ort besser mit der richtigen Vor- und Nachbereitung der Haut aus. Außerdem ist es einfacher, sich die Waxing-Pflaster abreißen zu lassen, als selbst daran herumzuziehen.

Laser & IPL zur Haarentfernung – die dauerhafte Lösung

Für alle, die keine Lust mehr auf lästiges Rasieren, Epilieren oder Waxing haben, kommt die Behandlung der zu enthaarenden Stellen mit Laser oder IPL (Intense Pulsed Light) infrage.

Bei dieser modernen Methode wird das Melanin, das sich in der Haarwurzel befindet, zerstört. Das führt dazu, dass das Haar ausfällt und typischerweise dauerhaft nicht mehr zurück kommt.

Da die Geräte für diese Art der Haarentfernung recht teuer sind, solltest du verschiedene Geräte zur IPL Haarentfernung im Test und Vergleich in deine Auswahl mit einbeziehen. Die Geräte für den Hausgebrauch sind üblicherweise nicht ganz so intensiv und müssen daher unter Umständen mehrfach verwendet werden, um das gewünschte Resultat zu erzielen.

Alternativ dazu gibt es natürlich auch zahlreiche Laser- & IPL-Studios. Auch hier sind aber häufig mehrere Sitzungen nötig, um die Haare an allen Körperstellen restlos zu entfernen. Ganz billig ist diese Methode auch nicht. Dafür gibt es aber auch keine Art der Haarentfernung, die dauerhafter wirkt.

Übrigens: Wundere dich nicht, wenn du ein leichtes Piksen oder einen Wärmeimpuls auf deiner Haut verspürst. Das Laser- und IPL-Enthaaren tut zwar nicht weh, geht aber auch nicht komplett unbemerkt vonstatten!

Enthaarungscreme – praktisch und zuverlässig

Der letzte Vertreter in der Reihe der Haarentfernungsmethoden ist die gute alte Enthaarungscreme. Angewendet auf unempfindlicher Haut ist es ein super einfacher Weg, um endlich die nervigen Haare loszuwerden.

Im Gegensatz zum Rasieren, Epilieren und Waxing erwischt du mit Enthaarungscreme auch tatsächlich alle Haare, während sich bei den anderen Methoden kleine Härchen durchaus mal „verstecken“ können.

Deine Haut wird nach dem Enthaaren mit Enthaarungscreme sehr glatt sein (so wie bei der Laser- & IPL-Methode). Allerdings hält der Effekt nicht für die Ewigkeit an. Nach etwa einer Woche sind die Haare schon sichtbar wieder da.

Tipp: Enthaarungscreme kann durchaus aggressiv sein. Um zu testen, ob du die Enthaarungscreme verträgst, solltest du sie zunächst auf einer haarlosen Stelle (z.B. an der Unterseite deines Unterarmes) testen. Zeigen sich keine Rötungen oder Juckreiz, kannst du die Creme problemlos anwenden.

Fazit zu den Haarentfernungs-Methoden


Quelle: Unsplash

Abschließend lässt sich festhalten, dass alle unterschiedlichen Methoden der Haarentfernung ihre Daseinsberechtigung halten. Manche Verfahren sorgen für besonders glatte Haut, andere eignen sich auch dann, wenn man etwas empfindlicher ist.

Der beste Einstieg ist vermutlich das Rasieren, auch wenn das Ergebnis dich vielleicht nicht 100% überzeugen wird. Wer besonders glatte Haut möchte, kann es auch mal mit Enthaarungscreme versuchen.

Am Gründlichsten ist mit Sicherheit die Laser- & IPL-Methode. Allerdings ist es auch der teuerste Ansatz. Dafür verursacht es – anders als Waxing oder Epilieren – praktisch keine Schmerzen.