Thomas Gottschalk gesteht Ohrfeige für seine Söhne

In seiner Autobiografie "Herbstblond" räumt er mit vergangenen Fehlern auf

Thomas Gottschalk räumt ein, auch in der Erziehung mal die Kontrolle verloren zu haben. Der Moderator und seine Söhne Roman (l.) und Tristan (r.) im Jahr 2003.  Seit 1976 an seiner Seite: Ehefrau Thea. 

Thomas Gottschalk, 64, gibt in seiner bald erscheinenden Biografie zu, nicht in jeder Situation Herr seiner Sinne gewesen zu sein. Gelegentlich verliert der charismatische Entertainer auch schon mal die Beherrschung. Seine Söhne Roman, 32, und Tristan, 25, hätten dies früher schmerzlich zu spüren bekommen. Zwei Mal sei dem früheren „Wetten, dass..?“-Moderator in der Erziehung die Hand ausgerutscht. 

Nicht frei von Fehlern

Auf diesen Ausrutscher ist Thomas Gottschalk sicherlich nicht stolz, dennoch schreibt er sich ihn in seiner Biografie „Herbstblond“, die am 27. April auf den Markt kommt, von der Seele. In Auszügen, die die „Bild“-Zeitung vorab veröffentlichte, räumt Gottschalk ein, seinen Söhnen in einem unüberlegten Moment einmal eine Ohrfeige gegeben zu haben.

Fremder drohte, Backpfeife öffentlich zu machen

Bei seinem Sohn Roman sei es so weit gewesen, als diesem mal drei Kugeln Eis aus der Waffel rutschten. „Unbeherrscht“ habe er ihm kurzerhand eine geknallt, heißt es in den Schriftstücken. Der erzieherische Fehltritt blieb nicht unbemerkt. Ein Außenstehender beobachtete den Vorfall und drohte, den Moderator öffentlich bloßzustellen.

Auch sein Sohn Tristan, 25, bekam einmal den ungezügelten Zorn seines Vaters zu spüren, als dieser sich in einer Boutique über einen Plattenspieler hermachte. „In einer Boutique lief auf einem altmodischen Plattenspieler das Album 'Rubber Soul' von den Beatles“, schreibt der Moderator. Während Gottschalk mit einem Verkäufer ins Gespräch vertieft war, übte Tristan seine Qualitäten als DJ.  „Mitten in 'Norwegian wood' fing er an, auf dem Teil zu scratchen, und als Paul McCartney jaulend den Geist aufgab, hatte mein armes Kind schon eine gefangen.“

Ärger von Frau Thea

Dieses Mal hätte ihm seine Frau Thea ordentlich die Meinung gegeigt. „Meine Fingerabdrücke hielten sich ziemlich gut auf seiner Backe.“ An den Plattenteller hat sich Tristan wohl dennoch erst mal nicht mehr gewagt. Heute ist der Adoptivsohn der Gottschalks im US-Büro des FC Bayern angestellt.