Andrea Kiewel: “Angst vor einem Anschlag”
Angespannt und nachdenklich blickt Andrea Kiewel (61) zu Boden. Auch wenn sie sich bemüht, möglichst locker und fröhlich ihren “Fernsehgarten“ zu moderieren – die Angst vor einem Anschlag ist stets ihr ständiger Begleiter. Denn böse Drohungen gab es schon einige vor und nach ihren Shows. Und das hat Auswirkungen. Erst kürzlich rief sie beim “Fernsehgarten on tour“ in Bremerhaven einen Bodyguard zu Hilfe. Grund: TV-Koch Sebastian Lege (47) servierte ihr eine “Falsche Schildkröte“, eine norddeutsche Suppe – doch “Kiwi“ lehnte den Probierlöffel ab. Nicht, dass sie meinte, der TV-Koch wolle sie vergiften, aber wie schnell kann unbemerkt jemand etwas in die Zutaten mischen…
Spontan entschied die ängstliche Moderatorin: “Komm, wir lassen meinen Bodyguard probieren, der Mann, der achtgibt, dass ich hier nicht hinfalle.“ Sofort eilte ihr Personenschützer herbei und kostete die Suppe. Ein ungewöhnlicher Auftritt, denn meist bleiben die Bodyguards unbemerkt im Hintergrund. Doch nur dank ihrer Anwesenheit fühlt sich Andrea Kiewel ein wenig sicherer. Denn von der Angst will sie sich nicht lähmen lassen. “Fernsehgarten“-Starkoch Armin Roßmeier (77) bestätigte in einem “t-online“-Interview, dass sich die Sicherheitsmaßnahmen seit Jahren verschärft haben:
Seit dem ersten Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz im Dezember 2016. Da fing alles an.
Zuletzt wurden in der TV-Produktion der Personenschutz und die Kontrollen noch einmal verstärkt. “So dürfen keine Messer offen auf dem Tisch am Set liegen bleiben. Das Publikum steht um mein Set herum. Dass ein Kochmesser eine potenzielle Waffe ist, weiß jeder. Vor allem die Profimesser, die wir benutzen“, so Roßmeier. Nicht auszudenken, wenn so eine gefährliche Waffe in falsche Hände geraten würde. Gott sei Dank, so Andrea Kiewel, sei ja bislang nichts Schlimmes passiert. Und das soll auch so bleiben.
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Text von S.K.
Verwendete Quellen: Die neue Frau





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