Exklusiv
"Das Große Promi-Büßen"-Check von Olivia Jones

"Das Große Promi-Büßen"-Olivia Jones: Sie machten die größte Wandlung

Die Sieger stehen fest! In der letzten Folge von "Das große Promi-Büßen" konnten sich drei Teilnehmer den Gewinn von 50.000 Euro sichern und diese untereinander aufteilen. Im Exklusiv-Interview mit OKmag.de verrät Moderatorin Olivia Jones, 52, welche Kandidaten ihrer Meinung nach am meisten in der Show gelernt haben.

"Das große Promi-Büßen": Gemeinsam stark

Gestern lief endlich das Finale der neuen ProSieben-Show "Das große Promi-Büßen". Darin kämpften am Ende Carina Spack, Daniele Negroni und Daniel Köllerer um den Sieg. Vor der letzten Challenge "Gold Digger“ entschieden sich die drei dazu zusammen statt gegeneinander anzutreten und konnten sich in letzter Sekunde die 50.000 Euro holen.

Wer jetzt egoistisch ist und sagt: ‘Nee, ich will die 50 000 alleine‘, würde zeigen, dass er in den letzten Tagen nichts gelernt hat,

so Daniels Erklärung. Und wie sieht es bei den anderen Kandidaten aus? 

Olivia Jones: "Schwieriger, an sie heranzukommen"

Im Gespräch mit OKmag.de offenbarte Olivia Jones jetzt, wer sich ihrer Meinung nach am meisten verändert hat. Da sie die Stars in der "Runde der Schande" mit ihrem Fehlverhalten aus der Vergangenheit konfrontieren konnte, habe sie ein gutes Gefühl dafür bekommen, wie sehr diese ihre Worte und Taten bereuen.

Die größte Wandlung hat für mich Elena Miras durchgemacht, weil sie bislang durch ihren schlimmen Erfahrungen gelernt hat, Angriff als Abwehrmechanismus zu nutzen und quasi die Leute verletzt hat, um selbst nicht verletzt zu werden,

erklärt die Hamburger Kiez-Ikone. Und weiter:

Dass das keine gute Idee ist, weil sie so nie wieder positive Erfahrungen machen kann, ist ihr irgendwann bewusst geworden, aber es ist ihr vor allem auch bewusst geworden, als sie Mutter war und plötzlich als Mutter angegriffen worden ist. Das hat in ihr sehr viel bewegt und sie ist auch eine derjenigen, die nach diesem Format wirklich etwas geändert haben. Auch sie hat sich hinterher bei mir bedankt und das war sehr ehrlich und sehr herzlich. Einfach auch für mich ein toller Moment.

Harte Lektionen

Doch nicht nur die ehemalige "Das Sommerhaus der Stars"-Teilnehmerin habe durch das Format viel dazugelernt. Nachdem Olivia sich mit Calvin Kleinen hinsetzt hatte, um ihm klarzumachen, dass sein Verhalten und seine Ansichten in Bezug auf Frauen ein absolutes NO-GO sind, konnte sie auch bei ihm einen großen Wandel erkennen.

Ich glaube, dass Calvin Kleinen sich das erste Mal wirklich bewusst geworden ist, wie er mit Frauen umgeht und, dass er sie quasi oftmals behandelt, wie ich auch gesagt habe, als ‘Brüste auf zwei Beinen‘. Das war ihm gar nicht so bewusst,

meint die 52-Jährige. "Auch Ennesto Monté war sich auch gar nicht so bewusst, wie verletzend er Helena Fürst gegenüber war. Das sind alles Dinge, die die Jungs verdrängt haben. Weil auch gerade Männer sich emotional nicht so öffnen. Deswegen war es für mich auch schwieriger, an sie heranzukommen." Trotz der teilweise sehr schwierigen Konversationen habe sich der Einsatz für Olivia gelohnt:

Aber es hat funktioniert und sie haben das erste Mal in ihrem Leben wirklich reflektiert. Ich glaube, ich konnte auch den Calvin ein bisschen aus seiner Steinzeit holen. Weil dieses Frauenbild, was er bislang hatte, jetzt hoffentlich ein wenig relativiert wurde.

Neuer Calvin?

Für die Dragqueen steht fest, dass alle Kandidaten in der Show echte Reue gezeigt haben und die Zuschauer in anderen Formaten eine ganz neue Seite von ihnen zu sehen bekommen werden. Auf die Frage, ob das auch für Calvin gilt, der aktuell in der zweiten Staffel von "Are You The One - Reality Stars in Love" nach seinem "Perfekt Match" sucht, antwortete sie:

Ich hoffe, dass wir da den ‘neuen Calvin‘ sehen, weil ich ihn ja auch privat kenne. Er ist im Grunde seines Herzens einfach auch ein lieber Kerl, der immer einen Spruch hat und dem man auch gerne beim öffentlichen Erwachsener werden zuguckt.

Sie findet:

Das interessante ist ja bei Calvin, dass auch viele Frauen ihm nie irgendwas so richtig übel nehmen können. Aber bei so ein paar Sachen, da ist er übers Ziel hinausgeschossen und das konnte ich ihm Gott sei Dank bewusst machen.

Ob sie mit dieser Einschätzung recht behalten wird, wird sich wohl im Verlauf der weiteren AYTO-Folgen herausstellen …

Verwendete Quellen: eigenes Interview

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