TV-Sensation um Motsi Mabuse: "Let’s Dance"-Star bekommt gleich zwei neue Shows

Motsi Mabuse bekommt gleich zwei neue TV-Formate: In "Motsi & Oti – Meet the Mabuses" gewährt die "Let's Dance"-Jurorin ganz private Einblicke in ihr Familienleben. Dort stellt sie sich zum Beispiel auch die Frage: "Wo gehöre ich eigentlich hin?"

Motsi Mabuse: "Man muss nicht perfekt sein"

Wenn "Let's Dance" läuft, nimmt Motsi Mabuse (45) jeden Freitag am Jury-Pult Platz und gibt ihr Fachurteil ab. Die Fans kennen sie als lebensfrohe Frau, die gerne tanzt. Doch in ihrer neuen Doku möchte sie auch eine andere Seite von sich zeigen. In dem ARD-Format "Motsi & Oti – Meet the Mabuses" gewährt sie im Stile der Kardashians ganz private Einblicke in ihr Familienleben. Die 6-teilige Doku begleitet Motsi und ihre jüngere Schwester Otlile (35), genannt Oti. Die Dreharbeiten fanden bereits Ende 2025 in London und im hessischen Taunus statt. "Ich glaube, viele Menschen kennen die laute, starke, lustige Motsi. Aber hinter jeder starken Frau steckt eben auch ein Mensch mit Zweifeln, Emotionen und ganz normalen Herausforderungen", so Motsi über ihr Projekt zur "Bild"-Zeitung. Angst habe sie nicht, aber Respekt. "Trotzdem ist mir wichtig zu zeigen, dass man nicht perfekt sein muss, um glücklich oder erfolgreich zu sein."

"Die Reise hat mir gezeigt, dass Heimat nicht nur ein Ort ist"

Insgesamt werden 13 Familienmitglieder in der Doku zu sehen sein. Denn für Motsi Mabuse und Schwester Oti geht es auch nach Südafrika, wo sie ihre Schwester Phemelo sowie die Eltern Peter (75) und Dudu (71) treffen. Bei dieser Reise geht es um ihre Wurzeln, Identität und Heimat. "Wenn man lange zwischen zwei Welten lebt, fragt man sich manchmal: Wo gehöre ich eigentlich hin?", so die "Let's Dance"-Jurorin. Nach ihrem Trip wisse sie:

Die Reise hat mir gezeigt, dass Heimat nicht nur ein Ort ist. Heimat sind Menschen, Erinnerungen, Sprache, Gerüche, Musik, Gefühle. Ich habe verstanden, dass ich beides sein darf: südafrikanisch und deutsch.

Natürlich wird auch die Beziehung der beiden Schwestern beleuchtet – und da können auch mal die Fetzen fliegen. "Wir sind Schwestern. Natürlich kracht es auch mal. Wir sind beide starke Frauen mit Meinungen, Temperament und unterschiedlichen Wegen. Aber was uns verbindet, ist etwas Tieferes: Familie, Geschichte, Loyalität und ganz viel Liebe. Egal, was passiert, wir finden immer wieder zueinander", erklärt Motsi Mabuse.

"Viele Frauen funktionieren einfach nur noch"

Das zweite TV-Format trägt den Titel "Vibes – Find Your Fire" und steht ganz im Zeichen von Female Empowerment. Dort begleitet Motsi Mabuse neun Frauen, die sich in einer entscheidenden Umbruchsphase befinden. Es geht um Mut, Sinnlichkeit und Selbstwert. Zusammen mit einem Expertinnen-Team arbeiten sie an neuer innerer Stärke. "Die Frauen reden ehrlich über ihre Schmerzen, Ängste oder Unsicherheiten", so die "Let's Dance"-Beauty. Und weiter:

Viele Frauen funktionieren einfach nur noch. Zu sehen, wie jemand plötzlich wieder anfängt, sich selbst zu sehen und zu spüren, das bewegt mich extrem.

Auch Motsi selbst habe viel gelernt: "Dass ich nicht immer die Starke sein muss. Ich habe gelernt, dass Verletzlichkeit keine Schwäche ist. Und dass Zuhören manchmal viel kraftvoller ist als Reden."

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