"Die Rosenheim Cops": "Irgendwann ist es Zeit, in Rente zu gehen"
Seit 2006 gehört Alexander Duda (71) zum festen Ensemble der "Rosenheim Cops". Dort steht er als Polizeidirektor Gert Achtziger vor der Kamera. Doch nun gab der Serien-Star sein Aus bekannt. "Ich finde es schade, dass das meine letzte Staffel wird", sagte Duda zur "Bild"-Zeitung. "Das war eine dramaturgische Entscheidung der Produktion und des ZDF. Ich hätte sicherlich auch in den nächsten Jahren noch gerne weitergemacht." Nun meldet sich die Produzentin der ZDF-Krimiserie zu Wort und erklärt, warum die Rolle des Achtziger gestrichen wurde. "Dass Gert Achtziger nun in den Ruhestand geht, ist eine dramaturgische Entscheidung für die Figur: Irgendwann ist es Zeit, in Rente zu gehen", erklärt Marlies Moosauer der "Münchner Abendzeitung". Das ZDF hatte kurz zuvor bestätigt, dass die Entscheidung der Weiterentwicklung der Serie dienen solle.
"Auch uns fällt es nicht leicht"
Alexander Duda sprach ebenfalls davon, dass seine Rolle schlichtweg zu alt für einen Polizeidirektor geworden sei. "Ich habe da keinen Groll", sagte er. Dennoch flossen bei seiner letzten Klappe natürlich die Tränen. "Meine Abschiedsklappe ist mir schwergefallen", so Duda. "Als es wir fertig waren, konnte die Tränen nur mit Mühe zurückhalten." Auch der Produzentin fiel der Abschied alles andere als leicht.
Auch uns fällt es nicht leicht, ein so vertrautes und geschätztes Mitglied des Ensembles zu verabschieden. Alexander hat die Serie über viele Jahre mit seiner ganz eigenen Art geprägt,
betont Moosauer. Sie könne daher auch verstehen, dass "dieser Abschied vielen Zuschauerinnen und Zuschauern ebenso wie Alexander selbst schwerfällt." Sie würde Alexander Duda schon viele Jahre kennen. "Wir kennen uns schon länger, als es die 'Rosenheim-Cops' gibt. Diese Verbundenheit bleibt."
Verwendete Quellen: Münchner Abendblatt, Bild





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