Abschied von Maria Wedig: So traurig wird Ninas letzte GZSZ-Folge

Vor Maria Wedigs letztem GZSZ-Auftritt am 13. August kochten die Spekulationen hoch. Nach einer eiskalten Abrechnung durch Tochter Toni fragten sich viele Fans besorgt: Nimmt Ninas Ausstieg womöglich ein ganz tragisches Ende im Serientod? Nun ist raus, wie emotional die Schauspielerin die Daily verlassen wird ... Achtung, der Artikel enthält Spoiler!

Maria Wedig weint bei GZSZ
Wie wird Maria Wedig GZSZ als Nina verlassen?© RTL

GZSZ-Ausstieg für Nina: Stirbt sie den Serientod?

Wie endet die Geschichte von Nina bei GZSZ? Eine Frage, die sich seit Bekanntwerden von Maria Wedigs (42) Ausstieg viele Fans der erfolgreichen Vorabend-Daily stellten. Erst vor knapp zwei Wochen verkündete RTL offiziell, was bereits viele Zuschauer vermutet hatten: Die beliebte Schauspielerin wird GZSZ nach neun Jahren und nach der dramatischen Doppelmord-Geschichte rund um ihre Rolle endgültig verlassen. Am 13. August wird sie bereits ein letztes Mal in der Serie zu sehen sein - und jetzt steht fest: Ihr Ausstieg wird besonders emotional!

Heftige Abrechnung: Toni konfrontiert Nina im Gefängnis und nimmt Abschied

Denn: Nach und nach wird Nina im Gefängnis von ihrer Familie und ihren Freunden versucht: Neben Sohn Luis (Marc Weinmann) will beispielsweise auch Yvonne (Gisa Zach) verstehen, warum Nina Zoe (Lara Dandelion Seibert) und Carlos (Patrick Fernandez) umgebracht hat und wie sie zulassen konnte, dass beinahe Laura (Chryssanthi Kavazi) für all das ins Gefängnis gekommen wäre. Und nun zieht auch Tochter Toni (Olivia Marei) nach.

Die Polizistin schloss zunächst kategorisch aus, ihre Mutter im Gefängnis zu besuchen - zu schwer wog die Enttäuschung über den heftigen Vertrauensbruch und vor allem darüber, dass Nina ihr ihr ganzes Leben lang nicht erzählt hat, dass sie nicht ihre leibliche Mutter ist. Doch ein emotionaler Brief von Nina und ein Gespräch mit Yvonne ändert Tonis Sicht auf das Ganze. Aber die Aussprache mit Nina läuft anders, als vielleicht von vielen Zuschauern erhofft …

Stirbt Nina im Gefängnis den Serientod?

Statt zu einer Versöhnung kommt es von Tonis Seite zu einer gnadenlosen Abrechnung und die Polizistin stellt klar: "Ich wollte dich noch ein letztes Mal sehen." Nina realisiert geschockt: "Das ist ein Abschied?", was Toni kurzerhand bestätigt, bevor sie gegen ihre "Mutter" ausholt:

Das war schon damals so. Da hast du dich für Martin entschieden und gegen mich. Du hast mich gehen lassen. Und dann war ich dir angeblich so wichtig, aber du bist nach Argentinien abgehauen. Du hast dich kaum gemeldet, nicht mal als du geheiratet hast. Und dann hast du mich bei Erik ins offene Messer laufen lassen. Ich kenne deine ganzen Rechtfertigungen, aber du hast dich immer gegen mich entschieden. Ich habe mich immer ein Stück fremd gefühlt. Vielleicht wäre das in meiner richtigen Familie anders gewesen. Vielleicht wäre ich da glücklicher geworden.

Unter Tränen macht Nina Toni klar, wie leid ihr alles tut, doch für Toni gibt es offenbar kein Zurück mehr: "Ja, mir auch. Aber dafür ist es jetzt zu spät." Spätere Anrufe ihrer Mutter nimmt Toni nicht mehr an, stattdessen verbrennt sie alle gemeinsamen Fotos mit der Frau, die sie ihr ganzes Leben lang belogen hat.

Für die ohnehin psychisch labile Nina dürfte der endgültige Verlust ihrer Tochter ein herber Schlag sein: Seit Wochen rätselten viele GZSZ-Fans bereits, wie Maria Wedig die RTL-Daily verlassen wird und so manch einer befürchtete dabei sogar, dass sich Nina im Gefängnis das Leben nehmen könnte - ein äußerst dramatischer wie krasser Serientod, den es in dieser Art wohl noch nie in der Vorabendserie gab. Und tatsächlich spielt Nina mit diesem schrecklichen Gedanken, als nach dem Essen ihr Geschirr zu Bruch geht und sie kurzerhand eine Scherbe findet …

Nach Bruch mit Toni: So emotional wird die letzte GZSZ-Folge mit Nina

Am Ende kommt aber alles anders: Schon jetzt ist die letzte GZSZ-Folge mit Maria Wedig auf RTL+ verfügbar und so steht nun auch fest, wie Nina verschwinden wird. Tatsächlich wird sie - wie bereits vermutet - in ein anderes Gefängnis verlegt, in dem sie psychologische Unterstützung bekommt, wie es ihr zuletzt im Beisein ihres Anwalts zugesichert wurde. Zuvor kommt es noch zu einem tränenreichen Treffen mit Schwester Jessi (Nina Ensmann), bei dem sie erklärt: "Ich muss lernen, alleine klarzukommen." - "Was heißt das?", hakt Jessi nach. "Dass du mich jetzt loslassen darfst", so Nina unter Tränen und weiter: "Du hast alles aufgegeben, was dir wichtig war. Das hätte ich nie von dir verlangen dürfen. Das war unfair und es tut mir unendlich leid. Ich melde mich, sobald ich kann. Versprochen." Zum Schluss beteuern die Schwestern, wie lieb sie einander haben, bevor sie Abschied voneinander nehmen müssen.

Anschließend ruft Nina ein letztes Mal Sohn Luis an: "Ich wollte dir Bescheid geben, dass ich verlegt werde - nach Vechta, in eine JVA mit psychotherapeutischem Schwerpunkt. Ich brauche Hilfe, Luis. (…) Wir können uns schreiben, aber Besuche sind vorerst nicht möglich.” Sie müsse erst einmal lernen, mit sich selbst klarzukommen, was "ohne Außenkontakte" am besten gelingen würde. Abschließend erklärt sie unter Tränen: "Hör zu, Schatz: Ich weiß, es steht so viel zwischen uns. Aber ich liebe dich. Und ich liebe Toni. Ihr bleibt immer meine Kinder und wenn was ist, bin ich für euch da. Ich will, dass du das weißt." Weinend antwortet Luis: "Ich liebe dich auch, Mama." Nach dem Telefonat bricht er schließlich völlig in Tränen aus und wird von Schwester Toni aufgefangen. Ein Moment, der auch bei den GZSZ-Fans für so manch eine Träne sorgen dürfte.

Letzte Videobotschaft sorgt für Tränen

Zum Schluss richtet sich Nina in einer bewegenden Videobotschaft an ihre Familie und Freunde:

Ich habe nicht die Möglichkeit, mit euch persönlich zu sprechen. Deshalb dieses Video. In den letzten Wochen ist so viel passiert und ich habe euch alle verletzt und enttäuscht. Ich habe zugelassen, dass andere für meine Taten verdächtigt wurden und darunter leiden mussten und das tut mir unendlich leid. Ich möchte mich bei jedem Einzelnen entschuldigen - vor allem bei Laura natürlich. Ich wollte wirklich niemanden jemals in meine schrecklichen Fehler mit reinziehen, aber es ist doch passiert. Aber ich hoffe, dass ihr euch irgendwann auch an die schönen Momente erinnern könnt,

so Nina, bevor sie sich ein letztes Mal an ihren Sohn richtet: "Luis, wir sind damals nach Berlin gezogen und es war nicht leicht, aber irgendwann waren wir eine richtige Familie - Toni, du und ich. Das habe ich mir immer so sehr gewünscht. Die Zeit mit euch hat mich zum glücklichsten Menschen gemacht." Sie habe jeden Moment genossen. Weiter erklärt sie: "Maren, Katrin, Yvonne: Ihr ward auch wie eine Familie für mich - und du, Michi. Eure Freundschaft war ein Geschenk und ich wünschte, ich hätte euch mehr zurückgeben können. (…) Ich war noch nie gut darin, mir helfen zu lassen. Aber ich hätte immer alles für jeden von euch getan", beteuert sie. Ihre letzten Worte:

Passt auf euch auf. Danke für die vielen guten Zeiten und verzeiht mir die schlechten. Ich werde euch sehr vermissen.

Worte, die auch den gesamten Kiez bewegen …

GZSZ läuft montags bis freitags um 19:40 Uhr auf RTL und immer eine Woche vorab auf RTL+.

Verwendete Quellen: GZSZ/RTL

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