"Traumatisiert": Ex-DSDS-Kandidaten rechnen mit Show & Dieter Bohlen ab

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Noch bevor für die 23. Staffel von DSDS der erste Ton im Casting-Zelt gesungen wurde, hagelt es eiskalte Abrechnungen von ehemaligen Kandidaten. Die Vorwürfe wie Image-Probleme oder emotionale Schäden wiegen schwer.

Dieter Bohlen schaut bei DSDS 2026 ernst
Schatten auf der Erfolgs-Show: Dieter Bohlen gerät kurz vor den neuen DSDS-Castings durch Abrechnungen ehemaliger Kandidaten unter Druck.© Getty Images

Abrechnung mit DSDS: Annemarie Eilfeld rät Sängern von Teilnahme ab

Verheerende Imageschäden, schlimme Traumata und der Kontrollverlust über das eigene Leben - davon berichten immer häufiger ehemalige DSDS-Teilnehmer. Auch jetzt, kurz bevor die Castings für die 23. Staffel anstehen, wird die Kritik um Jury-Chef Dieter Bohlen (72) und die frühere Erfolgs-Show wieder lauter.

"Ich habe viel Scheiße essen müssen"

"Ich habe wirklich viel Scheiße essen müssen, um das mal auf Deutsch zu sagen", erklärte Annemarie Eilfeld (36) OK! exklusiv, als wir sie auf die bevorstehenden Castings angesprochen haben. Weiter ergänzte sie:

Ich habe wirklich viel durchgemacht. Es hat mich nachhaltig ziemlich beschäftigt und auch teilweise traumatisiert.

Ob sie jungen Talenten zu einer Teilnahme rät? "Auf gar keinen Fall. Wenn ihr wirklich ernsthaft Sänger werden möchtet, dann halte ich das für den falschen Weg heutzutage." Auch die frühere Kandidatin Silvia Amaru (36) machte zuletzt ihrem Ärger über DSDS bei "VYBE – Der Podcast" Luft: "Ich habe nach DSDS mit meinem Image zu kämpfen gehabt, weil die mich richtig arrogant dargestellt haben." Selbst Jahre später holt sie dieser Ruf immer wieder ein.

Mark Medlock über Dieter Bohlen: "Keine besten Freunde"

Der Gewinner von 2007, Mark Medlock (48), will ebenfalls seine DSDS-Vergangenheit ruhen lassen und wehrt sich mittlerweile gegen die Aussagen, er sei Dieter Bohlens bester Freund gewesen. Er verriet OK!: "Wir waren mal etwas essen, haben uns mal hingesetzt und geredet, aber das ist das Business. Wir waren keine besten Freunde." Und auch heute haben die beiden längst keinen Kontakt mehr: "Das Business ist hart. Da geht’s ums Geld – das darf man nicht vergessen."

Harte Worte, die jedoch auch auf Social Media laut werden. Ein User schrieb unter die Ankündigung der anstehenden Castings: "Die einzigen, die hier gewinnen, sind der Sender und Bohlens Geldbörse." Und damit hat er womöglich gar nicht so unrecht. Der letzte Gewinner, Menowin Fröhlich (39), ist vier Monate nach dem Staffelfinale schon wieder in der Versenkung verschwunden. Bohlen selbst sagte nach dessen Sieg: "Ich habe einfach nicht die Zeit, mich um so eine komplexe Aufgabe wie Menowin zu kümmern."

Harte Worte! Die jedoch deutlich machen: Von den Teilnehmenden bei DSDS wird Unterhaltung erwartet – andersherum ist aber nicht viel zu erwarten ...

Dieser Artikel von Jana Gerber erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe der OK! - alle zwei Wochen mittwochs neu am Kiosk!

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