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Walter Freiwald: Seine Bewerbung zum Bundespräsidenten

SPD-Politikerin Yasmin Fahimi veröffentlicht das Schreiben

Mit diesem Bewerbungsschreiben wollte Walter Freiwald Bundespräsident werden. SPD-Politikerin Yasmin Fahimi veröffentlichte Walters Bewerbung auf Facebook. Walter Freiwald scheint das stärkste Selbstbewusstsein im

Würde es eine Wahl zum selbstbewusstesten Dschungel-Kandidaten geben, dann würde Walter Freiwald, 60, diese mit Bravour gewinnen. Anders sieht es allerdings aus mit seiner Kandidatur zum Bundespräsidenten. Als er in der letzten Folge „Das Dschungelcamp“ 2015 behauptete, er habe sich einmal für ebendiesen Job beworben, dachten die meisten wohl sie hören nicht richtig. Doch zumindest hat Walter mit dieser Aussage nicht gelogen, wie Politikerin Yasmin Fahimi nun bestätigt.

Ob Walter Freiwald während er seine Bewerbung an Sigmar Gabriel schrieb, schon über seinen Einstieg ins Dschungelcamp nachgedacht hat? Seine Stärken, die er in der Bewerbung hervorhebt, hat der Moderator jedenfalls noch immer perfekt drauf.

Walters Eigenlob reicht nicht

Wie auch während der „Dschungelcamp“-Folge gestern Abend, 20. Januar, beschreibt sich Walter in seiner Bewerbung als „ziemlich bekannt“. Was er sich jedoch dabei gedacht hat, sich in einer Bewerbung zum Bundespräsidenten als „nicht senil“ zu beschreiben, bleibt fraglich. Es scheint beinahe, als habe er sich bloß einen Scherz erlaubt.

Fragwürdige Argumente

Walter schien nicht klar zu sein, um was für ein hohes Amt es sich bei dem des Bundespräsidenten handle. Das jedenfalls geht aus seiner fast kindlichen Selbstbeschreibung aus der Bewerbung hervor. Der Moderator versucht doch tatsächlich, damit zu punkten, dass seine Eltern „beide jahrzehntelang in der SPD“ waren. Auch die Antwort auf Walters Bewerbung stellt den Kontrast zwischen dem „Möchtegern-Bundespräsidenten“ und dem Ausmaß seines Wunschjobs dar.

Dschungelpräsident Walter Freiwald?

Mit der Aussage, er „nehme die Aufgabe ernst und repräsentiere Deutschland auf der ganzen Welt im besten Licht“, krönt er – in Anbetracht seiner aktuellen Beschäftigung – sein Eigenlob. Kein Wunder also, dass Yasmin Fahimi, SPD-Politikerin in ihrem Post schreibt, die SPD fühle sich in ihrer Entscheidung bestätigt, statt Walter Joachim Gauck zum Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten eingesetzt zu haben.

Denn ein Aufenthalt im ‚Dschungelcamp‘ hätte die Protokollabteilung des Bundespräsidialamtes sowie die Küche von Schloss Bellevue sicherlich vor zu große Herausforderungen gestellt“,

scherzt Yasmin Fahimi. Doch trotz der Bloßstellung von Walter, die einen eindeutigen Unterton hat, bleibt Fahimi freundlich und wünscht dem Dschungelkandidaten viel Glück, auf dass Walter „Dschungelkönig“ werden möge.

Wenn er dann erst seine Krönung erlebt hat, werde die Politikerin ihn im Willy-Brandt-Haus empfangen, „um mit ihm seine weiteren beruflichen Pläne zu erörtern“. Trotzdem sollte sich Walter Freiwald da mal keine falschen Hoffnungen machen, denn obwohl der Titel „König“ noch edler und mächtiger klingt, als „Bundespräsident“, hat der „Dschungelkönig“ nicht viel damit gemein.