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Weinender Walter Freiwald! Bei ihm rollen erstmals die Tränen im Camp

Er spricht über seine schwere Kindheit und die Liebe zu seiner Frau

Walter Freiwald fängt wegen des Streits mit Maren am Lagerfeuer an zu weinen Zuvor hatte Walter bei Jörn Rat gesucht Kurze Zeit später folgte die Versöhnung zwischen Walter und Maren Anschließend packt Walter noch eine traurige Geschichte aus seiner schrecklichen Kindheit aus

In den vergangenen acht Tagen im Dschungelcamp hat sich Walter Freiwald, 60, immer von seiner starken Seite präsentiert. Seine direkten und manchmal auch verletzenden Sprüche haben vor allem Maren Gilzer, 54, sehr getroffen. Heute, 24.01, zeigt er zum ersten Mal Gefühle und spricht über seine schwere Kindheit und es kommt am Ende sogar zur Aussprache mit Erzfeindin Maren.

Der erste große Streit

Warum ist Walter Freiwald eigentlich so gehässig und fies? Diese Frage haben sich sicherlich schon einige Zuschauer in den letzten Tagen gestellt. Denn der Humor des Verkaufstalentes hat bisher wenig Anklang im Camp gefunden. So ziemlich über jeden Bewohner hat er schon einen gemeinen Kommentar abgelassen, sogar die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich sind schon ohne Grund in sein Zielfeuer geraten.

An Tag 8 kam es dann zum großen Eklat zwischen ihm und Maren, denn die wollte sich die spitzen Bemerkungen nicht länger gefallen lassen. Sie trat selbstbewusst vor den Unruhestifter und sprach den Konflikt an. Natürlich folgte von Walter sofort eine verständnislose Antwort: „Tut mir leid, ich sage nur das, was ich denke. Da bleibe ich bei!“.

Aber für die ehemalige Glücksrad-Fee ist das Thema damit nicht vom Tisch! Sie holt zum unerwarteten Gegenschlag aus: „Da bist du halt ein Arschloch… Du bist einer der respektlosesten Menschen, denen ich je begegnet bin. Da solltest du dir vielleicht mal Gedanken machen, warum du zur Zeit keinen Job hast. Ich trete dir so in deine Eier, die die Welt schon gesehen hat. Leg dich nicht mit mir an, da ziehst du den Kürzeren!“.

Harte Schale, weicher Kern

Zunächst zeigt sich der 60-Jährige unbeeindruckt. Zwar befürchtet er einen „Angriff“ seitens Maren („Ihr müsst wissen, dass sie unzurechnungsfähig ist. Das muss man im Auge behalten.“), aber von ihren Aussagen lässt er sich äußerlich nichts anmerken. Heute dann die unerwartete Wende. Walter sucht das Gespräch mit Jörn: 

Die Maren hat mich bedroht. Ich habe sie ja noch gefragt und sie sagte, sie wäre schmerzfrei. Da dachte ich, das geht alles an ihr vorbei. Deshalb verstehe ich jetzt nicht die Kehrtwendung. Ich habe keine Lust, hier aufzuwachen und ein Messer im Rücken zu haben. Ich wollte auch gestern vernünftig mit ihr reden, aber sie hat sofort gesagt: du bist ein Arschloch, du hast hier die Fresse zu halten. Ich hätte ja eingelenkt, wenn da nicht Arschloch und Eiertreten gefallen wäre. Das macht mich natürlich ein bisschen traurig.

Und damit sagt er wirklich die Wahrheit, denn nachdem Jörn den nachdenklichen Außenseiter alleine am Lagerfeuer zurück lässt, fängt dieser an zu weinen! Von großer Dauer ist die Trauer jedoch nicht, denn kurze Zeit später kommt es zur Aussprache zwischen ihm und der 54-Jährigen.

Walter macht den ersten Schritt und nimmt Maren in den Arm. Sie reagiert sofort mit einer Entschuldigung: „Das musste einfach mal raus. Vertragen wir uns wieder". Und auch der Störenfried scheint endlich sein Fehlverhalten einzusehen: „Ja das ist in Ordnung. Das kann ich verstehen! Meine Frau sagt auch immer, du bist manchmal unerträglich, und ich meine es gar nicht so“.

Schreckliche Kindheit

In seinem Gefühls-Chaos beichtet Walter dann sogar schlimme Ereignisse aus seiner Kindheit:

Es war die Nachkriegszeit. Da haben sich meine Eltern immer am Wochenende zusammengetan, Pulle Korn und rein damit bis zum geht nicht mehr. Und ich lag im Schlafzimmer und roch diese Kotze, weil die immer gebrochen haben. Das ist ein Trauma. Ich war irgendwie drei oder vier. Die haben auch im Auto beide geraucht und ich saß hinten drin. Da habe ich passiv schon mitgeraucht. Es war sehr schwer. Ich bin mit 17 zu Hause raus, ich konnte es nicht mehr ertragen. Ich hatte keine Beziehung zu meinen Eltern. Sie haben mich das auch spüren lassen. Ich weiß nicht, warum. Aber warum muss ich darunter leiden, dass ich da bin? Ich hatte Angst vor meinen Eltern, die haben mich geschlagen. Immer wenn ich irgendwas gemacht habe, habe ich einen in die Fresse gekriegt.

Und am Ende gibt es dann sogar noch eine herzergreifende Liebeserklärung an seine Frau. In ihr berichtet er seinen Mit-Campern und Deutschland davon, was für ein wichtiger Halt seine Liebste für ihn ist und wie schwer es ihm fällt so viele Kilometer entfernt von ihr zu sein.

Ob Walter die Storys ausgepackt hat, um die Zuschauer auf seine Seite zu kriegen? Schließlich betonte er immer wieder, seinen großen Wunsch Dschungelkönig zu werden. Vielleicht hat er am Ende ja wirklich ein paar Sympathie-Punkte dazu gewonnen.

Ist euch Walter Freiwald jetzt sympathischer?

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