Malaria: Olympia-Moderatorin Charlie Webster in Lebensgefahr

Die Britin musste in einem Krankenhaus in Rio de Janeiro ins künstliche Koma versetzt werden

Moderatorin Charlie Webster kämpft in einem Krankenhaus in Rio de Janeiro um ihr Leben. Die Britin leidet an einer seltenen Form von Malaria. Die Britin fuhr ganze 3000 Kilometer mit dem Fahrrad zu den olympischen Spielen nach Rio, um dort live über das britische Team zu berichten. Noch vor wenigen Wochen twittere Charlie Webster über ihren Gesundheitszustand. Nach einer falschen Diagnose verschlechterte sich der Zustand der Olympia-Moderatorin rapide.

Mit dem Fahrrad legte Charlie Webster, 33, ganze 3000 Kilometer zurück, um bei den olympischen Spielen in Rio de Janeiro, Brasilien live über das britische Team berichten zu können. Doch nun kam alles anders, denn die britische Moderatorin liegt im Krankenhaus, musste sogar ins künstliche Koma versetzt werden und kämpft dort um ihr Leben. Wie verschiedene Medien berichten, habe sich Charlie auf ihrer langen Reise mit einer seltenen Form von Malaria infiziert.

Moderatorin Charlie Webster kämpft um ihr Leben

Und schon wieder werden die olympischen Spiele von einer schlimmen Neuigkeit überschattet. Nachdem erst vor wenigen Tagen der deutsche Kanu-Trainer Stefan Henze seinen schweren Kopfverletzungen nach einem Verkehrsunfall erlegen war, kämpft nun auch Charlie Webster um ihr Leben.

Seltene Form von Malaria

Die britische Moderatorin machte in ihrem Heimatland Großbritannien Schlagzeilen, weil sie den ganzen Weg von 3000 Kilometern bis nach Rio de Janeiro mit dem Fahrrad zurücklegte, um von dort live über das britische Team zu berichten. Doch es kam alles anders, denn Charlie Webster schwebt in Lebensgefahr. Wie verschiedene Medien berichten, habe sich die 33-Jährige auf ihrer sechswöchigen Reise mit einer seltenen Form von Malaria infiziert und soll sogar ins künstliche Koma versetzt worden sein.

Falsche Diagnose

Besonders tragisch: Die behandelnden Ärzte in Rio hatten die Malaria-Infektion der Moderatorin nicht sofort erkannt. Nachdem sich Charlie Webster bereits während der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele nicht gut gefühlt und sich sogar übergeben haben soll, hatte sich die 33-Jährige in ein Krankenhaus begeben. Dort diagnostizierten die Ärzte der Britin fälschlicherweise eine Infektion und starke Dehydrierung, die mit Infusionen und Antibiotikum behandelt werden sollte, wie das Team der Moderatorin bei Twitter erklärte:

Charlie hat euch während ihrer Fahrradtour die ganze Zeit über auf dem Laufenden gehalten und daher wissen wir, dass die jetzige Stille Beunruhigung auslöst. Am Samstag, den 6. August, begann sich Charlie unwohl zu fühlen und wurde in ein Krankenhaus nach Rio de Janeiro eingeliefert. Was anfänglich als Dehydrierung, verursacht durch die Fahrradtour nach Rio, diagnostiziert wurde, hat sich nun als eine schwere Komplikation einer bakteriellen Infektion herausgestellt. Charlie bekommt die beste Hilfe und wir werden euch informieren, sobald es etwas Neues gibt. Team Charlie.

 

 

Noch vor wenigen Tagen hatte sich Charlie selbst mit einem Krankenhaus-Foto bei ihren Fans gemeldet:

 

 

Sechs Wochen auf der Straße enden also so. Ziemlich harter Tag, schlimme Dehydrierung und eine Infektion. Zwei Infusionen und Antibiotika,

schrieb die 33-Jährige zu dem Foto.

Mit der Fahrrad-Aktion wollte Charlie Webster etwas Gutes tun und die "Jane Tomlinson Foundation" unterstützen - eine Stiftung für Krebskranke, doch nun kämpft die Moderatorin selbst um ihr Leben.

Wir hoffen, dass es der Britin bald besser geht.