Touristin stirbt nach Strandausflug in der Karibik!

DIESER Leichtsinn wurde der Frau jetzt zum Verhängnis

Kein seltener Anblick: Am Maho Beach auf der Karibischen Insel St. Martin beträgt der Abstand zwischen vorbeirauschenden Flugzeugen und dem Strand meist weniger als 30 Meter. Der Princess Juliana International Airport befindet sich in unmittelbarer Nähe. Schilder warnen vor den gefährlichen Turbinenwinden der Flieger. Es drohen nicht nur schwere Verletzungen, sondern auch Lebensgefahr. Für die Touristen am Maho Beach kann die Situation schnell gefährlich werden. Ein Experte warnt:

Auf der Insel St. Martin im Karibischen Meer ist jetzt eine Touristin aus Neuseeland, 57, auf tragische Weise gestorben - sie bezahlte einen Strandausflug mit ihrem Leben.

„Planespotting“: Gefährliche Touristen-Attraktion am Maho Beach

Es ist eine gefährliche Touristen-Attraktion auf der Insel St. Martin, die einer Neuseeländerin jetzt zum Verhängnis wurde. Für das sogenannte Planespotting (zu Deutsch: Flugzeug-Beobachten) versammeln sich täglich Schaulustige am Maho Beach, um dort startende und landende Flugzeuge zu beobachten.

Der Grund: Der Princess Juliana International Airport befindet sich so nah am Strand, dass die Flugzeuge entweder im Startflug, oder im tiefen Endanflug sind und der Abstand zwischen Flieger und Strand meist weniger als 30 Meter beträgt. Die perfekte Gelegenheit für einen spektakulären Urlaubs-Schnappschuss - allerdings warnen auch zahlreiche Schilder vor den starken Flugzeugwinden. Es drohen nicht nur schwere Verletzungen, sondern auch Lebensgefahr.

Turbinenwind bläst Touristin davon

Eine Neuseeländerin unterschätzte jetzt diese Gefahr und bezahlte ihre Leichtsinnigkeit mit ihrem Leben. Bereits am Mittwoch, 12. Juli, ereignete sich das schreckliche Drama, als die Touristin sich am Flughafenzaun festhielt, um einen Flieger beim Starten zu beobachten. Allerdings war der Turbinenwind der Boeing 737-800 so stark, dass er die Frau vom Zaun riss und sie auf einen Betonblock stürzte. Die 57-Jährige erlitt schwere Verletzungen und starb später im Krankenhaus.

Der Tourismus-Direktor der Insel zeigte sich erschüttert nach dem tragischen Unfall:

Mein tiefstes Beileid an die Familie und ihre Lieben. Wir untersuchen nun weiter, wie sich der Unfall wirklich ereignet hat,

so Rolando Brison gegenüber dem „New Zealand Herald“.

Unfall-Drama kein Einzelfall

Unfälle wie dieser sind auf der Insel nicht selten, weil die Warnschilder von Touristen immer wieder ignoriert werden. Ein Experte macht nochmals deutlich, wie gefährlich das Planespotting ist:

Die Landebahn ist sehr eng. Vom Ende sind es weniger als 50 Meter zum Strand. Die Leute kennen die Gefahr – es kann einen durch die Gegend wirbeln wie ein Stück Papier!

Am Ende muss jeder selbst entscheiden, was er für ein cooles Urlaubsfoto bereit ist zu opfern...

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