Kit Harington: Therapie wegen "Game of Thrones"

Kit Harington: Therapie wegen "Game of Thrones" - So sehr litt der Serienstar unter dem Ruhm

Als Kit Harington, 32, auf dem Höhepunkt seines Erfolgs mit "Game of Thrones" war, konnte er den Ruhm nicht mehr ertragen und ging in Therapie.

Kit Harington litt unter dem Ruhm

Sein Gesicht kennt die halbe Welt. Seit Kit Harington in der supererfolgreichen Serie "Game of Thrones" mitspielt, kann er sich kaum noch frei bewegen. Überall wird der Jon Schnee-Darsteller erkannt. Doch die extreme Aufmerksamkeit machte dem TV-Star zu einer Zeit besonders zu schaffen. Als sein Charakter am Ende der fünften Staffel den vermeintlichen Serientod starb, wurde die Situation für den 32-Jährigen unerträglich. 

Wenn du zum Cliffhanger einer TV-Show wirst und die Serie wahrscheinlich auf dem Höhepunkt ihres Erfolges ist, ist die Aufmerksamkeit, die auf dir liegt furchterregend. Leute rufen dir auf der Straße zu: 'Bist du tot?' Alle deine Neurosen – und ich bin so neurotisch wie jeder Schauspieler – werden mit diesem Grad an Aufmerksamkeit verstärkt,

verriet der Serienstar gegenüber "Variety" und fügte hinzu:

Es war keine sehr gute Zeit in meinem Leben. Ich hatte das Gefühl, dass ich der glücklichste Mensch der Welt sein sollte, dabei fühlte ich mich aber verletzlich. Ich hatte eine wackelige Zeit in meinem Leben – wie ich glaube viele Leute in ihren 20ern.

Nur eine Therapie konnte "Game of Thrones"-Star helfen

Um mit der Situation besser umgehen zu können, entschied sich Kit Harington für eine Therapie. Denn neben dem plötzlichen Ruhm quälten den "Game of Thrones"-Star auch extreme Versagensängste, wie er erläutert:

Ich fühlte mich sehr unsicher und ich sprach mit niemandem. Ich hätte mich sehr dankbar fühlen müssen, für das, was ich hatte, aber ich war unglaublich besorgt darüber, ob ich überhaupt schauspielern könnte… Es ist, wie wenn du auf einer Party bist und die Party immer besser wird. Dann erreichst du diesen Punkt der Party, an dem du dich am Höhepunkt befindest. Und dann kommt da nichts mehr.

Mit einem lachendem und einem weinendem Auge blickt der Brite deswegen auch dem Ende der Serie entgegen. Mit dem Finale ist er zufrieden, wie er sagt:

Das Ende von Jons Reise, wie auch immer das sein mag... Ich war zufrieden damit, wie seine Geschichte endete.