Tod des kleinen Calbe Schwab: Wurde er auf der Wasserrutsche enthauptet?

Der 10-Jährige starb aufgrund einer Nackenverletzung bei der Fahrt

Der 10-jährige Caleb Schwab verlor auf der welthöchsten Wasserrutsche sein Leben. Tod des kleinen Calbe Schwab: Wurde er auf der Wasserrutsche enthauptet? - Bild 2 Tod des kleinen Calbe Schwab: Wurde er auf der Wasserrutsche enthauptet? - Bild 3

Der Tod des 10-Jährigen Caleb Schwab bleibt für viele noch immer unbegreiflich. Der Sohn des amerikanischen Abgeordenten Scott Schwab ist gestern, 8. August, auf der welthöchsten Wasserrutsche in Kansas City im US-Bundesstaat Missouri ums Leben gekommen. Wie die Obduktion ergab, ist Caleb an einer Nackenverletzung gestorben. Bisher ist jedoch unklar, wie genau sich die tödliche Fahrt ereignete. US-Medienberichten lassen Schreckliches erahnen: Ist der Junge enthauptet worden?

Sicherheitsgurte waren angeblich defekt

US-Medien wie unter anderem "Daily Mail" und"People Magazine" zufolge berichteten Augenzeugen, Caleb sei geköpft aus der Wasserrutsche geschleudert und in einem Sicherheitsnetz gelandet. Sein Sitz sei angeblich voller Blut gewesen. Zudem geriet das Gerücht von defekten Sicherheitsgurten im vorderen Teil des Bootes in Umlauf. Die zwei anderen Insassen wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Wie ist Caleb Schwab in der Wasserrutsche ums Leben gekommen?

Terry Zeigler, Chef der Kensas-City-Polizei, twitterte einen offiziellen Bericht, der den Unfallhergang auf ähnliche Weise schildert. So heißt es:

Polizei und Feuerwehr erreichten den Unglücksort und fanden Caleb Schwab, 10 Jahre alt, durch eine Genickverletzung getötet im Pool am Ende einer Rutsche vor 

Zeigler schreibt:

Unser tiefstes Beileid an die ganze Familie Schwab für diesen Verlust.

 

 

Der Freizeitpark "Schlitterbahn" ist bekannt für seine 51 Meter hohe Wasserrutsche mit dem deutschen Namen "Verrückt". In kleinen Booten, die Platz für bis drei Personen bieten, geht es in mit einer Geschwindigkeit von rund 100 Kilometern pro Stunde steil bergab. Seit der Eröffnung der Rutsche im Sommer 2014 ist es noch zu keinem vergleichbaren Vorfall gekommen. Der Park wurde nach dem schrecklichen Ereignis zunächst geschlossen.

Wie der 10-Jährige tatsächlich ums Leben gekommen ist, muss noch rekonstruiert werden. Klar ist jedoch, dass dem Jungen ein furchtbarer Fehler zum Verhängnis wurde.