Nägel lackieren: 10 Gebote für perfekt lackierte Fingernägel

IN verrät die besten Tipps & Tricks für die Nagelpflege

Schonender Nagellackentferner: „Dr. Rescue“- Nagellackentferner von Maybelline New York, acetonfrei, ca. 4 Euro Design-Objekt zum Nägel lackieren: „Nail Lacquer“von Catrice, Nr. 3, ca. 3 Euro Schnell trocknend: „Quick & Shine“ von Astor, in „Alluring Blue“, ca. 4 Euro Pflegeboost mit dieser Nagelpflege: „Color Riche La Manicure Serum Omega Grow“ von L’Oréal Paris, ca. 6 Euro Pink Party: „Nail Lacquer“ von OPI, in „Petal Soft“, ca. 16 Euro Sonnig: „La Laque Couture“ von YSL, in „Jaune Babouche“, ca. 25 Euro Frühlingshaft: „Complete Salon Manicure“ von Sally Hansen, in „Kashmir Valley“, ca. 9 Euro Kult: „Le Vernis“ von Chanel, in „Terrana“, ca. 24 Euro Glitzer: „Art Couture Nail Lacquer“ von Artdeco, Nr. 926, ca. 9 Euro

Nägel lackieren machst du inzwischen mit links, tolle Lacke hast du auch zur Verfügung und dennoch hält der Look nur ein paar Tage? Vielleicht lackierst du falsch: Mit diesen ultimativen Tipps & Tricks gelingt dir garantiert die perfekte Maniküre.

1. Nie mit acetonhaltigem Nagellackentferner ablackieren

Nicht das Lackieren bzw. die Lacke schaden den Nägeln (oft sind sogar Pflegestoffe enthalten), sondern das häufige Ablackieren mit acetonhaltigem Nagellackentferner. Die Nagelplatte trocknet aus. Deshalb: acetonfreie Produkte verwenden!

2. Immer vier Schichten lackieren

Eine Schicht Unterlack  (schützt vor Verfärbungen), zwei Schichten Farbe, als Finish einen Überlack verwenden. Zwischen den einzelnen Lagen zwei Minuten Wartezeit einplanen – so hält die Maniküre bis zu einer Woche.

3. Nicht schütteln, sondern rollen

Nagellackflässchen wollen zwischen den Handflächen gerollt werden. Beim Schütteln bilden sich sonst durch den Sauerstoff Blasen im Lack. Durch das Rollen hilft die kleine Kugel im Lack dabei, die Pigmente besser zu verteilen.

4. Mach mal Pause

Permanentes Lackieren strapaziert die Nägel – das ist wie beim Haarefärben. Deswegen: öfter mal eine längere Pause einlegen, gern eine „Kur“ von bis zu vier Wochen. Am besten in dieser Zeit nicht nur cremen, sondern mit Speziallacken oder Ölen pflegen (Haare brauchen ja auch Conditioner). Ihre Nägel werden es Ihnen danken.

5. Nagellack nicht im Kühlschrank aufbewahren

Außer es sind 36 Grad Außentemperaturen. Dann wird dem Lack nämlich gern mal zu heiß, und er wirft beim Auftragen Blasen. Dauerhaft wird Nagellack allerdings im Kühlschrank zäh, trocknet schlechter und blättert schneller ab. Am wohlsten fühlen sich Lacke an einem dunklen Ort bei Zimmertemperatur.

6. Mix it, Baby

Darf man zwei Lacke mischen? Ja, aber man sollte bei einer Marke bleiben. Meistens muss dann von einer Farbe die Hälfte dran glauben, also sollte man sich gut überlegen, ob sich das lohnt.

7. Nie die Nägel anpusten, damit der Lack schneller trocknet

Das ist ein Irrglaube! Die Feuchtigkeit des Atems bewirkt das Gegenteil. Lieber auf schnell trocknende Lacke oder Sprays zurückgreifen, die können wirklich was und sorgen dafür, dass man nach kurzer Zeit schon wieder die Hände benutzen kann.

8. Lacke nicht mit Entferner verdünnen

Die Konsistenz des Lacks ist dann nicht mehr dieselbe, es gibt Schlieren beim Auftragen und trocknet auch nicht gut. Besser wegwerfen und in ein neues Fläschchen investieren.

9. No-Go: Nägel direkt nach Bad oder Dusche lackieren

Die Nägel sind dann noch feucht. Sie brauchen eine gewisse Zeit, bis sie wieder komplett durchgetrocknet sind, sonst splittert nachher der Lack nur schneller ab.

10. Nicht der Nagelhaut mit einer Schere auf den Leib rücken

Nach dem Duschen folgt die Nagelpflege: Vorsichtig die aufgeweichte Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben, bloß nicht mit der Schere malträtieren. Das könnte zu Verletzungen und Entzündungen führen. Den Lack mit einem Millimeter Abstand aufbringen.