Die besten Gestaltungstipps für einen grünen und nachhaltigen Balkon

Die besten Gestaltungstipps für einen grünen und nachhaltigen Balkon

Sobald es im Frühling wärmer wird, spielt sich ein immer größerer Teil unseres Lebens draußen ab: Spaziergänge, Ausflüge, Schwimmbadbesuche und Fahrten ins Grüne am Wochenende gehören jetzt wieder zum Alltag. Doch auch der Außenbereich der eigenen Wohnung kann einfach zur grünen Oase umfunktioniert werden. Das tut nicht nur der Seele gut, sondern kann sich auch positiv auf die Umwelt auswirken.

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Wir verraten dir, wie du deinen Balkon nachhaltig gestalten kannst. 

Pflanzenvielfalt für die Artenvielfalt

Insekten gehören vermutlich nicht zu den Lieblingstieren der meisten Menschen. Doch Hummeln, Schmetterlinge und Bienen sind ein wichtiger Teil des Ökosystems und damit schützenswert. Ihr natürlicher Lebensraum wird durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung freier Flächen und die Bebauung in Städten immer kleiner. Daher ist es wichtig, kleine, blühende Oasen zu schaffen, in denen sie Nahrung finden können. Selbst auf einem kleinen Balkon in der Stadt kannst du so zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen: Ein Blumentopf oder Pflanzkübel passt auf jeden Balkon. Heimische, nektarreiche Blumen wie Schafgarbe, Kornblume oder Margeriten sind besonders gut geeignet. Auch Kräuter und Beerensträucher gehören zu den Lieblingsfutterplätzen von Bienen. Ein mediterranes Kräuterbeet kannst du natürlich gleichzeitig auch für dich selbst nutzen. Der Duft von Lavendel, Rosmarin und Thymian steigert sofort die Laune und ruft Sommergefühle hervor.

Bei der Wahl der Balkonmöbel auf die Herkunft achten

Bei der Einrichtung deines Balkons dürfen natürlich auch stylische und bequeme Balkonmöbel nicht fehlen. Stühle, ein Tisch, vielleicht eine Hängematte oder eine Liege runden das Bild ab und schaffen Sitzgelegenheiten, auf denen du warme Tage und laue Sommernächte verbringen kannst. Beim Kauf solltest du allerdings nicht nur auf die Optik, sondern vor allem auf das Material und die Herkunft achten. Plastikmöbel sind zwar leicht und günstig, aber leider nicht besonders nachhaltig. Das Material scheint zwar robust, kann jedoch aufgrund der starken Sonneneinstrahlung schnell den Weichmacher verlieren und brüchig und spröde werden. Besser für die Umwelt sind daher Möbel aus Metall oder Holz. Sie sind langlebiger und können zudem auch einfacher restauriert oder repariert werden. Beim Kauf von Holzstühlen und –tischen ist zudem die Herkunft wichtig: Heimische Hölzer verursachen weniger Treibhausgase beim Transport als lange Transportwege. Auf Tropenholz solltest du verzichten, wenn du etwas für den Erhalt des Regenwaldes tun möchtest.

Langlebige und stylische Dekoelemente integrieren

Dein Balkon soll genauso trendy eingerichtet sein wie deine Wohnung? Kein Problem! Beispielsweise mit einem gemütlichen Hängesessel, den du einfach an der Decke befestigen oder in ein passendes Gestell hängen kannst.
Es muss allerdings nicht immer etwas Neues sein: Upcycling liegt weiterhin im Trend: Mit etwas Fantasie wird aus einem alten Kugelgrill ein kleines Feuchtbiotop für den Balkon, in dem sich auch Frösche wohlfühlen. Ausrangierte Blumentöpfe werden zum Insektenhotel und aussortierte Handtaschen können ein zweites Leben als Blumenampel beginnen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Fazit

Auch wenn der Balkon noch so klein ist: Eine kleine, grüne Oase mitten in der Stadt steigert vor allem im Sommer deutlich die Lebensqualität. Wer auf ein paar Details achtet, kann diese zusätzliche Wohnfläche zudem mit wenig Aufwand nachhaltig und klimafreundlich gestalten.


 

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