Gold oder Silber: Aus welchem Material der Verlobungsring bestehen kann

Ein Paar verlobt sich
Der Brauch, der Frau zur Verlobung einen Ring an den Finger zu stecken, geht bis in die Antike zurück.© Pexels.com/©Burst

Zu den schönsten Worten, die in einer Beziehung ausgesprochen werden können, zählen sicherlich folgende: "Möchtest du mich heiraten?" – begleitet von einem dargebotenen Verlobungsring in einer eleganten Schatulle.

Natürlich braucht frau nicht auf den Antrag zu warten, sondern kann selbst zur Tat schreiten. Suchst du dafür noch die richtigen Verlobungsringe, empfiehlt sich ein Blick auf den folgenden Guide.

Materialien für den Verlobungsring: Die Vorteile von Gold und Silber im Überblick

Traditionen liegen wieder absolut im Trend. Darum erleben etwa Hausarbeiten wie das Fermentieren ihr großes Revival. Allerdings muss es nicht in jedem Lebensbereich so althergebracht zugehen. So ergreifen heutzutage immer mehr Frauen beim Heiratsantrag selbst die Initiative, statt auf den Kniefall des Partners zu warten.

Das hat gleich mehrere Vorteile. Erstens kannst du ganz nach deinem Gusto entscheiden, wann und wie du die Frage aller Fragen stellen möchtest. Und zweitens musst du dich beim Kauf der Verlobungsringe nicht einzig und allein auf den Geschmack deines Partners verlassen.

Möchtest du dir selbst deinen Verlobungsring in einem Onlineshop aussuchen, kann es zuvor jedoch sinnvoll sein, dir die verschiedenen Materialien und ihre Vorteile genauer anzusehen.

Muss es immer ein Diamant sein?

Traditionellerweise wird der Frau zur Verlobung ein Diamantring an den Finger gesteckt. Dieser Brauch geht übrigens auf das Jahr 1477 zurück, als Maximilian von Österreich mit einem solchen Ring um die Hand von Maria von Burgund anhielt.

Noch heute träumen viele Frauen von einem funkelnden Diamanten auf dem Verlobungsring – ob dieser nun echt ist oder aus dem Labor stammt. Alternativ sind auch Rubine, Smaragde und Saphire als Zierde auf dem Ring beliebt. Wer lieber einen günstigeren Zierstein haben möchte, kann sich natürlich auch für Zirkonia entscheiden.

Bist du jedoch kein Fan von Glitzersteinen an deinem Schmuck, kannst du natürlich auch gänzlich darauf verzichten. 

Gold: Klassisch und elegant 

Auch bei der Frage nach dem Ringmaterial obliegt die letztendliche Entscheidung einzig und allein dir. Magst du es besonders klassisch, ist Gelbgold eine gute Wahl. Der warme Schimmer des Edelmetalls verströmt eine zeitlose Eleganz und eine ansprechende Ästhetik.

Für alle, die einen kühleren Touch bevorzugen, kommt dagegen Weißgold infrage. Im Vergleich zu klassischem Gelbgold wirkt es nicht nur moderner. Es ist auch widerstandsfähiger. Verantwortlich dafür ist die Legierung, die sich hauptsächlich aus Silber und Palladium zusammensetzt.

Eine außergewöhnlichere Wahl ist ein Verlobungsring aus Roségold. Das Edelmetall besitzt durch die Beimischung von Kupfer einen rötlichen Schimmer und ist besonders hart. Dadurch zeigt es sich deutlich unempfindlicher für Kratzer oder Verformungen. Gleiches gilt übrigens für Rotgold, das einen noch höheren Kupferanteil vorweisen kann.

Silber: Modern und ausgefallen

Im Vergleich zu Gold geht Silber mit einem großen Vorteil einher: Es ist deutlich günstiger. Dadurch kannst du dir auch ausgefallenere Verlobungsringe leisten, ohne dein Konto allzu sehr zu belasten.

Pflegst du das Edelmetall gut, kann es in Sachen Glanz fast mit Weißgold mithalten. Allerdings wirkt es von Natur aus etwas gräulicher.

Zudem solltest du bedenken, dass ein Silberring etwas weicher ist als einer aus Gold und dadurch schneller zerkratzt. Ebenso kann er im Laufe der Zeit anlaufen – umso schneller, wenn du ihn beim Händewaschen, Baden oder Eincremen auf dem Finger behältst. 

Zum Glück gibt es jede Menge Hausmittel, die angelaufenes Silber schnell wieder zum Glänzen bringen.