Barry Keoghan: Hetze und Einschüchterung - Er traut sich kaum noch aus dem Haus

Aufgrund massiver Anfeindungen gegen sein Aussehen und Lügen über sein Privatleben zieht sich der Schauspieler Barry Keoghan immer weiter aus der Öffentlichkeit zurück. Die psychische Belastung durch den Online-Hass ist inzwischen so groß, dass er sogar einen endgültigen Abschied von seiner Schauspielkarriere in Erwägung zieht.

Barry Keoghan spricht
Online-Hetze und Einschüchterungen gegenüber seiner Familie sorgen dafür, dass Barry Keoghan sich immer weiter zurückzieht – und sogar darüber nachdenkt, seinen Job aufzugeben!© Imago

Barry Keoghan: Er wird für sein Aussehen angefeindet

"Es gibt so viel Hass online", klagt Barry Keoghan (33) in einem Interview mit dem Radionetzwerk Sirius XM. Denn seit der Trennung von US-Sängerin und -Schauspielerin Sabrina Carpenter (26) 2024, weil er sie angeblich betrogen hat, wird der Ire vornehmlich von ihren Fans wegen seiner markanten Gesichtszüge angegriffen. Aus den sozialen Medien hat er sich deswegen bereits weitestgehend verabschiedet. Denn er habe "absolute Lügen, Hass, ekelhafte Kommentare über mein Aussehen, meinen Charakter, wie ich als Elternteil bin und alles andere Unmenschliche, das man sich vorstellen kann" gelesen. 

Barry Keoghan: Sozialer Rückzug wegen starker Unsicherheit

Doch damit nicht genug: Die gemeinen Kommentare schlagen dem Schauspieler so sehr auf die Psyche, so dass er sich regelrecht zu Hause verstecke: "Die Beschimpfungen haben dazu geführt, dass ich mich zurückgezogen habe, dass ich mich ganz in mich selbst zurückgezogen habe und keine Orte mehr besuchen und nicht mehr nach draußen gehen möchte." Sogar seine Zukunft auf der Leinwand oder im TV stellt er inzwischen infrage: "Ich werde wegen meines Aussehens ständig beschimpft, und wenn sich das dann auf deine Kunst auswirkt, wird es zu einem Problem, denn dann willst du nicht einmal mehr vor der Kamera stehen." 

Barry Keoghan glaubt zwar, dass ein möglicher Rückzug von der Schauspielerei seine Fans enttäuschen würde. Aber es sei auch für ihn enttäuschend, weil "mein kleiner Junge all das lesen muss, wenn er älter wird". Denn besonders belastet ihn, dass selbst seine Familie nicht verschont wird. Auch seine verstorbene Mutter sei beleidigt worden. Bei seiner Oma sei ferner an der Haustür geklopft und seinem Sohn zu Hause aufgelauert worden, was den Dreijährigen naturgemäß eingeschüchtert habe. Hoffentlich wird dieses Interview des "Peaky Blinders – The Immortal Man"-Stars nun dafür sorgen, dass der grundlose Hass endlich aufhört.

Dieser Artikel von Julia Zuraw erschien zuerst in der Printausgabe von OK!. Weitere spannende Star-News liest du in der aktuellen OK! – Jeden zweiten Mittwoch neu am Kiosk.