
Lisa Kudrow: Nur "der sechste Friend"
Sechs Freunde in New York – und doch stand eine oft im Schatten: Lisa Kudrow (62). Als schräge Phoebe Buffay wurde sie weltberühmt, doch hinter den Kulissen fühlte sich die Schauspielerin lange übersehen. "Niemand hat sich für mich interessiert", sagt die 62-Jährige heute rückblickend. Selbst in ihrer eigenen Agentur sei sie abwertend nur "der sechste Friend" genannt worden. Während Co-Stars wie Jennifer Aniston (57) früh große Filmangebote erhielten, blieb Kudrow zunächst außen vor. "Es gab keine Vision für mich und keine Erwartungen an meine Karriere", erinnert sie sich. Stattdessen habe oft der Eindruck geherrscht: "Sie hat einfach Glück gehabt, in dieser Serie zu sein." Eine harte Einschätzung – trotz ihres Emmys 1998 als beste Nebendarstellerin.
"Ich liebe sie, sie ist so ein 'Dummchen'"
Doch genau dieses "Unterschätztwerden" wurde zur heimlichen Superpower. Kudrow probierte sich aus, nahm Rollen an, auf die andere vielleicht gar nicht geschielt hätten – bis bei "Reine Nervensache" 1999 plötzlich alle hinsahen. Und zack: Aus dem Underdog wurde die Frau, um die sich alles drehte. Auch mit ihrem Blondchen-Image räumt sie auf.
1994 war es so: ‚Ich liebe sie, sie ist so ein 'Dummchen.' Und ja – so hat man damals eben jemanden genannt, der nicht einfach mitläuft,
erklärt sie. Für Kudrow war Phoebe nie einfältig, sondern einfach anders – und genau das machte die Figur so besonders. Kudrow hat sich heute ihr eigenes Spielfeld gebaut. Sie konnte eigene bissige Formate entwickeln wie "The Comeback", die lieber mit feinem Humor punkten als mit großem Getöse. Oder anders gesagt: Wer zuletzt lacht, ist eben doch mehr als "die sechste Freundin".
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