
Heino: AfD-Post sorgt für heftigen Eklat
Nicht selten halten sich Künstler mit ihrer persönlichen politischen Meinung gänzlich zurück, um bei der eigenen Fangemeinde nicht anzuecken. Auch Heino (87) äußert sich eher nicht oft politisch, machte bei der vergangenen Bundestagswahl jedoch eine Ausnahme. Damals erklärte er öffentlich, dass er die CDU wählt und Friedrich Merz bei seiner Kandidatur unterstützt. Nun hat sich jedoch eine ganz andere Partei seine Unterstützung ungefragt auf die eigene Fahne geschrieben: Im April schrieb der AfD-Politiker Felix Teichner vor der anstehenden Landratswahl in der Uckermark im Netz selbstbewusst: "Am Sonntag würde Heino Felix wählen." Doch war dem am Ende wirklich so? Heinos Manager Helmut Werner hat nun gegenüber der Deutschen Presse-Agentur unmissverständlich erklärt: Auf gar keinen Fall! "Das hätte er nicht getan", ließ er gegenüber dem Medium verlauten.
Heino: 30.000 Euro Klage! Ein klares Zeichen gegen Markenmissbrauch
Die AfD hat sich mit dieser Aussage Heino ganz sicher nicht zum Freund gemacht. Der Musiker geht nun vehement dagegen an, dass die Partei mit seinem Namen unerlaubt Werbung für sich gemacht hat. Deswegen ist nun auch eine Klage beim Landgericht Innsbruck wegen eines immateriellen Schadens über eine Summe von 30.000 Euro eingereicht worden. Die Partei habe nach Ansicht des Klägers gegen die Persönlichkeitsrechte sowie gegen die geschützten Markenrechte des Musikers verstoßen. Laut Heinos Manager Helmut Werner ist die eingereichte Klage ein "ganz klares Zeichen gegen unerlaubte Wahlwerbung mit bekannten Gesichtern".Außerdem soll im nächsten Schritt auch geprüft werden, ob rechtlich direkt gegen den genannten AfD-Politiker persönlich vorgegangen werde.
Verwendete Quellen: Deutschen Presse-Agentur






