Mandy Capristo: Trauriges Geständnis

Mandy Capristo: Trauriges Geständnis - Hätte ich so weitergemacht, wäre das unschön geendet"

Mandy Capristo, 32, zeigt sich in einem aktuellen Interview von ihrer zerbrechlichen Seite und spricht offen über ihre mentalen Probleme.
  • Mandy Capristo wurde 2006 als Mitglied von "Monrose" berühmt
  • Seit Jahren leidet sie an Panikattacken
  • Jetzt spricht sie ganz offen über ihre mentalen Probleme

Mandy Capristo: Emotionales Geständnis

Mandy Capristo ist ihr Privatleben heilig. Nur sehr selten gibt sie Details daraus preis. Umso überraschender sind nun diese Einblicke, die das Ex-"Monrose"-Mitglied im Gespräch mit "Gala" für die Interviewreihe "Mental Health Matters" gewährt. Seit 2018 leidet die Sängerin an Panikattacken. Der Grund: ständige Anspannung über Jahre hinweg.

Ich habe mir immer eingeredet, nicht gut genug und nicht schön genug zu sein und dass ich immer Fehler mache,

 gibt Mandy zu. Auch eine Person des öffentlichen Lebens zu sein, fiel ihr zunehmend schwerer: "Ich wollte mein Privatleben immer sehr schützen und habe dadurch eine Wand um mich herum aufgebaut. Es gab dann zwei Versionen von mir: die private und die öffentliche Mandy. In gewissen beruflichen Momenten prallten Dinge, die ich im Job gemacht habe, mit meiner eigenen Haltung aufeinander. Beides passte nicht mehr zusammen. Das stresste mich zunehmend." So habe sie beispielsweise Verträge unterschrieben, die sie gar nicht unterschreiben wollte.

"Hätte ich einfach so weitergemacht, wäre das unschön geendet"

Die Panikattacken haben die 31-Jährige sich "depressiv fühlen" lassen und zudem eine "unglaubliche Traurigkeit"in ihr ausgelöst. Die Coronakrise verschlimmerte ihre mentalen Probleme noch mehr:

Durch die Pandemie hatte ich plötzlich viel Ruhe, was für mich irritierend war. Meine Panikattacken wurden lauter. In mir hat sich eine enorme Einsamkeit entwickelt. Ich habe ein großartiges Umfeld, das mir viel Liebe schenkt, und doch habe ich mich wie ein Alien gefühlt.

Irgendwann habe ihr Körper schließlich rebelliert. "Das war sehr beängstigend und hat mich überfordert. Ich habe dann eine Therapie begonnen", offenbart die Musikerin. Mandy ist froh, diesen Schritt gegangen zu sein. Denn sie gibt zu: "Hätte ich einfach so weitergemacht, wäre das unschön geendet." Durch die Therapie habe sie gelernt, sich selbst weniger zu kritisieren, sondern mehr als Freundin zu sehen.

Verwendete Quelle: Gala

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