Sarah Engels: "Habe geträumt, ich habe den ESC gewonnen"
"Ich hatte noch nicht wirklich Zeit, den ESC zu verarbeiten und sacken zu lassen", gesteht Sarah Engels im Interview mit der "Bild"-Zeitung. Kurz nach dem "Eurovision Song Contest" in Wien stand sie schon wieder als Satine im Musical "Moulin Rouge!" in Köln auf der Bühne. Wird das nicht alles zu stressig? "Natürlich braucht man dafür viel Energie, aber ich bin generell ein kleines Energiebündel", so die Sängerin. Sie sei zwar "hart im Nehmen", doch: "Das waren schon echt krasse Wochen."Nach dem ESC-Finale hatte sie "total wirres Zeug geträumt". Und zwar: "Ich habe geträumt, dass ich zu meiner Moulin-Rouge-Probe gehe, nichts mehr wusste und der Regisseur richtig sauer auf mich war. Dazwischen habe ich immer wieder meinen ESC-Song 'Fire' gesungen, aber auf der Musical-Bühne, als ich auf der Schaukel saß. Dann habe ich geträumt, ich habe den ESC gewonnen, also alles komplett verrückt!"
"Grundsätzlich könnte es Deutschland guttun, auch mal ein Jahr zu pausieren"
Ärgert sich Sarah Engels über die schlechte Platzierung beim ESC? "Nein. Aber ich hätte mir für Deutschland eine bessere Platzierung gewünscht. Ich persönlich habe von Anfang an gesagt, dass mir das Ranking eigentlich egal ist. Weil es mir nicht um die Platzierung ging, sondern um die Erfahrung, vor 180 Millionen Menschen zu singen", so die ehemalige DSDS-Kandidatin. Sie habe sehr viel Herzblut in den "Eurovision Song Contest" gesteckt und würde ihre Teilnahme niemals bereuen. Dennoch steht für sie fest, dass sie nicht noch mal beim ESC antreten würde.
Nein. Aber eigentlich nur aus dem Grund, weil es nur beim ersten Mal diese besondere Magie hat. Ich glaube, ein zweites Mal würde mich das dann eher enttäuschen. Und es war beim ersten Mal so besonders, dass ich das genau so in Erinnerung behalten möchte,
erklärt Sarah Engels. Nach dem Flopp findet die Sängerin: "Grundsätzlich könnte es Deutschland guttun, auch mal ein Jahr zu pausieren. Aber ich bin auch kein Orakel. Es ist ja auch nicht so, dass Deutschland es noch nie geschafft hätte. Ich glaube nur, dass die Wahrnehmung nach außen über Deutschland kritisch ist und wir auch ein bisschen mehr Haltung haben sollten für uns alle."
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