Abigail Breslin über ihre Vergewaltigung: Darum hat sie so lange geschwiegen

"Ich wollte mich nicht als Opfer sehen"

Abigail Breslin schockierte vor wenigen Wochen mit einem Geständnis: Sie wurde vergewaltigt. Die Hintergründe zu ihrem schlimmen Erlebnis wollte die Schauspielerin aber noch nicht mit der Öffentlichkeit teilen - bis jetzt. Ein Instagram-Kommentar eines Fans gab der 21-Jährigen nun den Anstoß, über ihre Vergewaltigung zu sprechen. Die Details sind erschütternd...

Darum hat Abigail Breslin die Vergewaltigung nicht angezeigt

Nur Vergewaltigungen, die angezeigt werden, zählen auch, 

lautete ein Kommentar unter Breslins Instagram-Schnappschuss. Diesen Satz wollte der "Little Miss Sunshine"-Star nicht auf sich sitzen lassen, schließlich hatte sie ihr Erlebnis lange Zeit für sich behalten

Ich habe meine Vergewaltigung nicht angezeigt. Aus verschiedenen Gründen, 

erklärt die Blondine ihren Fans.

Abigail Breslin gesteht: Ihr Ex-Freund hat sie vergewaltigt

Zunächst einmal stand ich komplett unter Schock und wollte es nicht wahrhaben. Ich wollte mich nicht als Opfer sehen, also habe ich es verdrängt und so getan, als wäre es nie passiert, 

heißt es weiter. Breslin habe ihren Vergewaltiger nicht nur gekannt - sie war mit ihm in einer Beziehung. Aus diesem Grund fürchtete sie, dass man ihr nicht glauben würde

Ich fürchtete zudem, dass wenn es zu einer Anklage kommen würde, er das trotzdem herausfinden und mich noch mehr verletzen würde, 

so die aufrichtigen Worte der Schauspielerin. Darüber hinaus wollte sie ihre Familie nicht mit dem Thema belasten. Nun ist klar, in welcher schwierigen Situation sich Abigail Breslin befunden haben muss! 

"Ich habe immer noch Albträume"

Bis heute lassen die Gedanken an die erlebte Vergewaltigung sie nicht los: Vor anderthalb Jahren sei die damals 19-Jährige mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) diagnostiziert worden. 

Ich erlebe immer noch Flashbacks, ich habe immer noch Albträume, ich fahre zusammen, wenn mich jemand unerwartet berührt, selbst wenn das mein bester Freund ist, der mir auf die Schulter klopft, 

gesteht Breslin. Es bleibt ihr wirklich zu wünschen, dass sie dieses schlimme Erlebnis eines Tages ganz verarbeiten wird! Offen über die eigene Geschichte zu sprechen, ist dabei sicher ein Schritt in die richtige Richtung.

 

 

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